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Warum Windows?
Rainer:
--- Zitat von: altermann55 am 04. August 2015, 14:54:58 ---Wie sieht es denn bei Linux mit Updates aus?
--- Ende Zitat ---
Die werden im Hintergrund installiert, aber auch nur bei entsprechender Zustimmung.
Die große Nerverei bei Windows sind nicht die Updates am Ende (obwohl das auch nerven kann, wenn man nur "schnell" mal weg will oder einfach nur starten will/muss, um eine Neuerung auszuprobieren), sondern viel mehr am Anfang. Und die Virennerverei sind auch nicht die Viren, sondern die nervigen Programme, die ständig aktualisiert werden wollen.
Und Geld kostet der Mist auch noch.
Diejenigen, die hier noch auf Windows7 fahren und auf Windows10 umsteigen wollen, haben sowieso noch eine schwere Prüfung vor sich. Dazwischen hat sich so einiges geändert und wer die Windows8 Version nicht kennt, wird viele Dinge nicht mehr wiederfinden. Eigentlich der ideale Zeitpunkt, sich von Windows zu verabschieden...
--- Zitat von: sh3t0r am 04. August 2015, 16:33:48 ---Für Elster Online und manche Spiele.
--- Ende Zitat ---
Elster bediene ich schon seit Jahren via Linux (Tax). Wobei ich das auch unter der VirtualBox habe (das geht als Fallback sowieso). Wobei man sehr viel Windows Software auch direkt via WINE unter Linux ausführen kann. Da hat man dann quasi die Original Sofwtare direkt under Linux, ohne Emulation dazwischen. Unter OSX gibt es ein vergleichbares Tool, aber ich komme gerade nicht auf den Namen. Spiele gibt es unter Linux auch massenhaft, seit dem SteamOS Projekt sogar richtige "Ballerspiele" und das ganze Zeug, aber das interessiert mich zugebenermaßen nicht.
--- Zitat von: sh3t0r am 04. August 2015, 16:33:48 ---Gibt es eigentlich inzwischen eine ernstzunehmende Alternative für Excel?
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Was ist Excel? ....
Ich benutze seit mehr als 10 Jahren kein Officeprodukt von Microsoft, es gibt tonnenweise Alternativen, im Moment benutze ich entweder LibreOffice (Calc = Excel, Writer = Word, usw,), oder unter ChromeOS auch einfach Google Docs bzw. "Google Tabellen". Letzteres dann richtig in der Cloud. Die App steht auch unter Chrome Browser auf allen anderen OS zur Verfügung.
P.S.: Ich habe mal bei Buhl Data geschaut, da gibt es die Tax Steuersoftware (mit ELSTER Anbindung) nativ auch für Mac OSX. Just in case...
DocHoliday:
Privat nutze ich ja schon seit 9 Jahren nur noch OSX, nach vorher 8 Jahren Windows 98/XP. Der Anlass für den Umstieg war damals ein sowieso anstehender Laptopkauf (wegen geklaut), das sehr schicke weiße Macbook (das erste mit Intel-Prozessor) und ein Virenscanner auf dem Desktop-PC, der nach einem Update das komplette System lahmlegte, weil der Virenwächter offensichtlich siene eigenen Flags ignoriert hat und jedes mal, wenn ich einen Ordner geöffnet habe, erst alle Dateien darin untersucht hat (da kommt beim Programm-Ordner oder beim Download-Ordner mit x exe-Files echt Freude auf.
Darauf hatte ich einfach keinen Bock mehr. Dabei hatte ich bis heute noch nie einen Virus auf dem Rechner.
OSX - damals 10.4 (Tiger) hat mir so gut gefallen und der Umstieg ging so reibungslos, dass im Jahr drauf der Dektop_PC ebenfalls ausgedient hatte und ein Mac Pro unter dem Schreibtisch stand. Anfangs brauchte ich noch regelmäßig mein Windows in der Virtuellen Box. Zuletzt war es aber nur noch Star Money und auch das gibt jetzt endlich nativ für den Mac. Die Verbindung mit dem Praxisserver funktioniert sowieso problemlos vom Mac aus (der RDP-Client für Mac ist teilweise sogar besser als der für Windows).
Wenn Apple bei der Hardware-Auswahl etwas flexibler wäre und auch beim OS und der Software etwas mehr für Nutzer tun würde, die mit dem Ding tatsächlich arbeiten wollen, große Datenmengen bewegen, prozessorintensive Aufgaben erledigen wollen, etc., gäbe es keinen Grund, noch einmal zu wechseln, So wie ich die Entwicklung bei Apple sehe - alles in die Cloud, OSX immer stärker an iOS angepasst, Hardware mit immer weniger Schnittstellen, etc. bin ich da nicht so sicher.
Beruflich Nutze ich Windows und ein bisschen Linux (für ein paar Thin-Clients, deren einzige Aufgabe es ist, sich auf den Terminalserver zu verbinden und ein oder zwei virtuelle Server). Das liegt schlicht daran, dass es keine wirkliche vernünftige Praxisverwaltungssoftware für OSX oder Linux gibt, die auf die Dialyse abgestimmt wäre. Auch der Bereich digitales Diktat/Spracherkennung/Dateimanagement scheint eine Wiindows-Domäne zu sein. Wir arbeiten mit Windows 7 (vielleicht auch noch ein oder 2 Schätzchen mit XP) und Server 2008R2 und ich bin zufrieden. Probleme gibt wenn überhaupt nur mit der Anwedungssoftware (und einem Kollegen, der keine Ahnung von PCs hat aber trotzdem gerne und hemmungslos runterläd, installiert und fummelt ;)).
Die Virenscanner-, Anti-Malware, etc. Software aktualisiert sich im Hintergrund vom eigenen Server, die Windows-Update auf den Clients laufen automatisch beim runterfahren des Rechners (da warte ich nicht drauf) und ich habe alle Software die ich brauche.
Mein Ausblick auf die Zukunft sieht so aus, dass wenn meine Befürchtungen bezüglich Apple zutreffen als Alternative eigentlich nur ein Wechsel zurück zu Windows infrage käme, weil ich inzwischen sozusagen mit Adobes Lightroom und Photoshop verheiratet bin. Auf PS könnte ich noch verzichten aber alle die Arbeit, die ich in Lightrooms Keywords und auch die RAW-Entwicklung gesteckt habe, wäre wohl bei einem Umzug auf Linux verloren. Solange Adobe also nicht Linux unterstützt, bleiben mir nur Windows und Apple.
Ich bin mir sicher, dass ich ansonsten auch mit Linux klar käme aber ich sehe auch keinen Grund, warum ich wechseln sollte.
Rainer:
--- Zitat von: DocHoliday am 04. August 2015, 18:23:42 ---Mein Ausblick auf die Zukunft sieht so aus, dass wenn meine Befürchtungen bezüglich Apple zutreffen als Alternative eigentlich nur ein Wechsel zurück zu Windows infrage käme, weil ich inzwischen sozusagen mit Adobes Lightroom und Photoshop verheiratet bin.
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Wir probieren das mal hier aus, ob das ggf. unter WINE läuft. Diese Tax Software habe ich gerade "flawlessly" unter Linux installiert. Einfach so. Die Windows Version, wohlgemerkt.
--- Zitat von: DocHoliday am 04. August 2015, 18:23:42 ---Ich bin mir sicher, dass ich ansonsten auch mit Linux klar käme aber ich sehe auch keinen Grund, warum ich wechseln sollte.
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Im Vergleich zu Windows bist Du weiterhin den Virenquatsch los (der kehrt dann zurück....) und im Vergleich zu OSX (und auch Windows) spart man durchaus ein paar Taler. Macht nicht die Welt, aber rausgeworfenes Geld bleibt rausgeworfenes Geld. Und Linux macht Spaß, zugebenermaßen mit vielen "Spezialistentools", aber die kenne ich eben (teilweise) aus meiner Berufszeit mit UNIX.
Die wirklich elenden Zeiten, wo man mit Linux nur herumwursteln konnte, sind endgültig vorbei. Meiner Meinung nach installiert sich eine aktuelle Distribution einfacher und schneller als jedes Windows und die Fähigkeit, einfach von USB zu starten, ist wirklich toll. Ein ganz unfassbares Feature (habe ich auch nachvollzogen): ich habe aus einem veralteten Notebook, wo ich eine SSD nachgerüstet und Ubuntu installiert hatte, die SSD ausgebaut und (natürlich mit vollkommen anderer Hardware) in meinen Desktop wieder eingebaut. Der Desktop bootet davon ohne zu maulen....
DocHoliday:
--- Zitat von: Rainer am 04. August 2015, 18:43:35 ---Die wirklich elenden Zeiten, wo man mit Linux nur herumwursteln konnte, sind endgültig vorbei.
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Mein letzter Versuch mit Linux war glaube ich Suse 9.irgendwas. Damals hieß es auch schon: Installiert sich ganz von alleine, auch für Anfänger geeignet, etc. Und trotzdem war bei der Installation immer noch Gefrickel angesagt. Die Grafikkarte wurde nativ nicht voll unterstützt, der Scanner funktionierte nicht so ohne weiteres, etc. Seitdem habe ich es nie wieder probiert.
Andreas:
--- Zitat von: Rainer am 31. Juli 2015, 21:27:45 ---Und last not least wirbt OSX damit, dass man keine Viren abwehren müsse.
--- Ende Zitat ---
*hust*
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mac-OS-X-Malware-nutzt-Root-Exploit-in-Yosemite-offenbar-aktiv-aus-2769187.html
Ein schöner Kommentar dazu auf heise.de:
"Mit zunehmendern Verbreitung verliert OSX langsam seine Unschuld" ;D
Ja, und dann gibt es noch dieses schöne Statistik: http://winfuture.de/news,85968.html
Egal welches System man nutzt: Die eigentliche Gefahr sitzt immer noch vor dem PC.
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