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"Das Gebirge im Meer" - Korsika WoMo-Tour August 2015
Paula:
ein zwei Strandtage müssen bei uns auch sein wenn es schon ans Meer geht :)
und ich bin da mittlerweile auch verwöhnt und erwarte eine gepolsterte Liege plus Sonnenschirm :-[
ich schaffe es dann im Urlaub den Akku vom Kindle leer zu lesen, aber nicht den gesamten Inhalt, aber ein Buch pro Tag geht am Strand locker.
Die beiden Strände sind sehr schön! Wir waren damals vor 25 Jahren an einem Naturstrand (irgendwo im Süden), da kamen mehrere Kühe zu Besuch :)
Silv:
Schönes Wasser da am Strand....und es sieht so warm aus. :)
Lidschlag:
Strandurlaub ist definitv nix für mich.
Aber den Strand und deine schönen Bilder angucken und mir die Nase für Korsika lang machen, das genieße ich.
Susan:
--- Zitat von: Andrea am 18. Oktober 2015, 16:01:33 ---2 (!) Bücher ausgelesen? Sag mal, liest du im Rekordtempo?
--- Ende Zitat ---
Nun, ein bisschen kommt es ja auf den Umfang der Bücher an ;) Aber man sagt mir schon nach, sehr schnell zu lesen.
Bei dem schön warmen Wasser kann ich mir auch darin etwas mehr Zeit vertreiben ^-^
Für alle nicht Strandlieger geht's jetzt gleich mit Besichtigungen weiter.
Susan:
20.08. Bonifacio – Bummel
Nach zwei Tagen am Strand wird es mal wieder Zeit für eine kleine Abwechslung. Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir zum Südkap der Insel, einer Kliffküste mit verwitterten Kreidefelsen.
Auf einer schmalen Halbinsel liegt die Stadt Bonifacio; im Mittelalter als Zentrum des Mittelmeerraums blühend und umkämpft, heute ein äußerst beliebtes Touristenziel. Daher achten wir erstmal nur auf die Parkhinweisschilder. Es geht bergauf in die Oberstadt und durch ein Festungstor. Gleich leuchtet uns ein grünes "P3 frei" entgegen. Auf dem schon dicht gestellten Platz finden wir grad noch ein Eckchen für den Peugeot. Das Schild leuchtet immer noch grün.
Ein Großteil der Halbinsel wird von militärischen Einrichtungen belegt; Anlagen der alten Zitadelle aus dem 9. Jahrhundert, in der bis 1983 noch Fremdenlegionäre untergebracht waren. Wir umrunden die Südspitze, teilweise auf alten Festungsmauern, mit unterschiedlichen Aussichtspunkten.
Blick nach Osten zu den Klippen
die Hafeneinfahrt und Blick nach Westen
verlockende Badebucht gegenüber
Abstieg zur Unterstadt
Das angeblich interessante Kloster nebst Totenstadt ist leider geschlossen. Auch von den alten Mühlen ist nichts mehr zu sehen.
Wir nähern uns wieder dem bebauteren Gelände der Altstadt. Bei einem Turm stoßen wir auf eine der berühmten Sehenswürdikeiten Bonifacios, der Escalier du Roi d‘ Aragon.
In einer natürlichen Spalte in den Klippen wurden hier 187 steile Stufen geschlagen. Sie führen 65 m zum Meer hinunter. Einer Legende nach sei sie bei der Belagerung von Bonifacio 1420 in einer Nacht in die Felsen gehauen worden. Je nach Erzähler entweder von den Truppen des Königs von Aragon zwecks Eroberung oder von den Stadtbewohnern als Fluchtweg. Wahrscheinlicher ist, dass der Bau länger dauerte und durch Franziskaner Mönche erfolgte, die Zugang zu einer Trinkwasserquelle am Fuß der Treppe schaffen wollten.
Für 2,50 Euro pro Nase stellen wir uns der sportlichen Herausforderung und steigen die Treppe hinab.
wirklich ganz schön steil
Am Fuße der Klippen führt dann noch ein gesicherter Weg weiter zu einer Grotte. Ich bin nicht ganz sicher, ob es dort war, wo die Möche ihr Trinkwasser holten.
Hier bei der Höhle haben sich die Steinhäufchenbauer ausgetobt. 8)
Der Anstieg ist dann weniger spaßig. :o Puh, wenn ich mir vorstelle ich müsste hier jeden Tag zum Wasser holen runter und rauf….
Ich bewältige den Anstieg in Etappen von je 40 Stufen. :schwitz: Danach ist eine 1-Liter-Wasserflasche im Nu geleert.
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