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"Das Gebirge im Meer" - Korsika WoMo-Tour August 2015

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Susan:
Sorry, sorry, sorry,

dass ich euch hier so hängen lasse, aber ich stecke im Moment bis über beide Ohren in Arbeit - scheinbar muss ich mir meinen Langzeiturlaub nächstes Jahrr redlich verdienen   :o ;)

Leider ist auch noch nicht abzusehen, wann es hier weiter geht.   :( Denn zu allem Übel hat ausgerechnet mein PC die Umstellung auf Windows 10 nicht vertragen. Jetzt setzen wir das System ganz neu auf

Vorerst wünsche ich euch eine entspannte Adventszeit und hoffentlich bis bald

Andrea:
Da bin ich ja froh, dass es dir halbwegs gut geht und du sogar in dem ganzen Stress noch an uns denkst.

Liebe Grüße an dich und deine Familie!



.... und wenn du etwas Zeit hast, erklär mal das mit dem Langzeiturlaub. Von Hawaii weiß ich ja schon. Wird diese Reise "Angie-Länge" haben?  ;)

Susan:
Okay, neues Jahr beginnt mit guten Vorsätzen  :zwinker: :floet:

25. August Porto Bummel

Nahezu immer erster Programmpunkt an einem neuen Standort: die Ortserkundung. So auch heute in Porto. Der Ort liegt an der Mündung des gleichnamigen Flusses, der wiederum dem Meeresgolf den Namen gab.  Der ganze Küstenabschnitt samt Hinterland ist Teil des Korsischen Naturparks und steht unter dem Schutz der UNESCO.

Der Campingplatz liegt im oberen Teil bei der Straßenbrücke, wir radeln eine Eukalyptusallee hinunter zum Meer und zur Marine de Porto. Hier finden wir jede menge Hotels und Restaurants, sowie unzählige Angebote für eine Bootstor.  8)


Marine de Porto



Außer der Gegend gibt es in Porto nur wenig zu besichtigen: das Wahrzeichen, ein genuesischer Wachturm. Er gehörte zu einer Kette von 150 Türmen, die im 15. Jahrhundert an der korsischen Küste errichtet wurden. Sie dienten zum Schutz vor Piratenangriffen der Sarazenen.  67 davon kann man intakt oder als Ruine heute noch auf Korsika besichtigen.


Gut bewacht die Küste  8)
Vier Mann pro Turm waren dazu abgestellt, aufs Meer zu starren und nach Piratensegeln Ausschau zu halten. Erspähten sie eines, entzündeten sie ein Alarmfeuer auf dem Turm und die Bevölkerung konnte sich verstecken. :verpiss:

Der Weg zum Turm von Porto führt auf eine Klippe.




Ausblick auf die Küste unterwegs



Wind und Wetter haben dem Turm in den hunderten von Jahren etwas zugesetzt, daher gibt es einige moderne Renovierungen, wie die Außentreppe. Innen gibt es eine kleine Ausstellung zur Geschichte. Aber am besten ist natürlich die Aussicht von oben  ;)


an der Meerseite gehts steil hinunter




Marine von oben


und weiter mit Fluss und Bergen


der Strand

Sieht von hier oben schön breit aus, leider ist das meiste davon kieselig bis steinig, nur im hinteren Teil wird sommers immer etwas Sand aufgeschüttet. Die angepflanzten Bäumchen spenden immerhin schon einem Liegestuhl Schatten, dürfen aber gern noch wachsen  8)

Nach der Turmbesichtigung schlendern wir zum Fluss und über eine Brücke hinüber an den Strand.






Der Genuesenturm ist im Ortsbild allgegenwärtig  ;)

Eine ganz schöne Brandung hat es heute, da haben die Lifeguards mal was zu tun. Meinen Jungs macht so was ja Spass, ich verzichte heute lieber aufs Baden

Auch die Ausflugsboote haben in der kleinen Hafeneinfahrt mit dem Wellengang zu kämpfen. Sie nehmen immer richtig "Anlauf"



und auch zum Angeln geht man lieber in Badehose



Wir gönnen uns noch einen leckeren Eisbecher in einem der Cafes, ehe wir wieder bergauf zum Camping radeln müssen. Und noch eine weitere herausforderung steht an: im Tourismusbüro erkunden wie wir ohne WoMo zu den Calanches kommen könnten. Wird mein Part, da sich die Jungs das nicht in Französisch zutrauen  ::) (Wenn Kerlie dann aus Amerika wieder kommt, werde ich das aber auch abgeben!!!)  Die Damen sind zwar sehr hilfsbereit, bringen mich aber auch nicht so ganz weiter. Es gibt einen Bus, aber ob der da irgendwo hält??? Und ein Taxi gibt es im Ort nicht.Mal sehen, ob uns da noch was einfällt...

Die Bergauf-Tour bis ins Dorf ist eigentlich gar nicht so anstrengend, aber dann die Etappe auf dem Campingplatz  :schwitz: :girly: :schwitz:  Das schreit noch nach einer Abkühlung im Pool. Und ehe wir uns versehen, ist der Tag auch schon wieder rum...

Susan:
Und weil ich so schön im Schwung bin....

26. August  Relaxing im "Kieselbett" ;)

Das Programm für heute ist ziemlich einfach: ab an den Strand  8)
Unsere Drahtesel werden also zu Packeseln und dann gehts los. Auf einer etwas anderen Route, damit wir die Räder nicht über die Fussgängerbrücke schieben müssen. Klappt aber ebenso gut.

Tja und dann 


Zum Leidwesen der Jungs ist heute die Brandung nicht mehr so stark -  mein Glück  ;D







Während der Gatte das Abendessen zubereitet, versuchen Kerlie und ich mich an Sonnenuntergangs Impressionen vom Pool aus





Morgen werden wir aber wieder etwas aktiver!

Susan:
27. August Mutter-Sohn Spelunken Tour

Okay, heute wollen wir mal das Bus fahren  testen. 8) Noch nicht Richtung roter Steine (Calanche) sondern ins Hinterland, aber vielleicht kann uns ja der Fahrer Auskunft zu den Haltepunkten geben.

Die Sonne lacht vielversprechend vom Himmel, doch leider geht es dem Gatten gar nicht gut – Magen-Darm-Probleme. :( So steht als erstes der Einkauf von Pfefferminz- / Kamillentee und leichter Kost an.
Kerlie und ich überlegen, ob wir trotzdem auf Tour gehen (denn der Bus ist weg) und mit ein wenig TomTom Spielerei kommen wir auf den tollkühnen Gedanken per Rad zum Startpunkt zu fahren. Schließlich sind es nur 4-5 km und wir sind hier am Campingplatz schon ziemlich hoch am Berg.

Selten so überschätzt…  :verlegen: Es geht zwar nicht mehr steil bergan, aber doch stetig und nach jeder Kurve weiter. Auch ist es heiß.   :schwitz:  Nach Schweiß treibenden,  gefühlten 10 km immer noch kein Ziel in Sicht, also kehren wir um  das macht schon mehr Spaß


Wir fragen die Rezeptionistin nach einer Alternative; zumindest im Nachbarort gibt es eine Art Taxi. Der würde die Fahrt auch machen, kann allerdings erst um 14 Uhr. Naja, preiswert ist anders, aber was solls.  Pünktlich geht es dann in der Mittagshitze los. Wir können nun auch sehen, dass wir noch eine ganze Strecke hätten weiter radeln müssen. Es geht nämlich nicht nur bis zum Ort Ota, sondern noch eine Ecke weiter bis zur Flussbrücke und dem Startpunkt des Wanderwegs. Das macht die 20 Euros dann doch wieder wert. (Für die Rückfahrt gibt es dann einen Diskount von 10 Euro)

Parkplätze gibt es hier ausreichend, könnten wir vielleicht auch mit dem WoMo stehen. Nach böser Erfahrung mit einem Aufbruch in Frankreich, wär mir allerdings nicht wohl dabei. ???

Wir haben uns eine der bekanntesten Wanderungen Korsikas vorgenommen, die Spelunca-Schlucht. Der Porto hat sich hier in die Felsmassive gegraben und auch ein paar Badegumpen hinterlassen.


Ausgangspunkt des Trails: Straßenbrücke bei Ota

Wir folgen dem Weg, einem alten Maultierpfad, am rechten Flussufer bergan. Vom Flüsschen sehen wir bald nichts mehr, der Rest der Szenerie erinnert uns ein wenig an den Zion NP  ;D









Es geht auf und ab, mal auf Waldboden, mal über Steine und Stufen.









Nach ungefähr einer Stunde erreichen wir die Ponte a Zaglia, eine der alten genuesischen Bogenbrücken auf Korsika.





Hier rasten wir und nehmen ein erstes (Fuss) Bad im flachen Flüsschen.


leistet uns Gesellschaft: Madame Eidechse im Pünktchen-Badeanzug  ;)



Von hier aus kann man noch weiter bergauf wandern zum Ort Evisa, wir kehren jedoch um.


irgendwo da hinauf gehts nach Evisa



Kurz vor unserem  Ausgangspunkt finden wir ein paar tiefere Badegumpen zum erfrischenden Planschen.






Ausblick von "unserem Pool"

Alle anderen können am Parkplatz wieder in ihr Auto steigen,


die Bequemen kommen nur zum Baden her

 wir folgen dem Weg weiter flussabwärts bis zu einer zweiten Genueserbrücke und dann geht’s bergauf nach Ota – und das zieht sich….  :girly:


Ponte Vecchiu



Im Rother steht, man könne auch dem Fluss bis nach Porto folgen. Wir haben allerdings nichts gefunden, was nach dem Hinweisschild auf Ota einem Weg oder auch nur Pfad ähnelt.

Das Taxi bringt uns bequem wieder zurück zum Campingplatz. Der Gatte konnte sich den ganzen Tag ausruhen (bis auf ein paar unumgängliche Gänge), so richtig wohl fühlt er sich aber immer noch nicht.  :( Wir kommen überein, dass Kerlie und ich auswärts essen (sehr lecker – und sehr amerikanisch  ;)  im Restaurant am Pool)

und dass wir den Aufenthalt hier verlängern. Damit fällt dann leider Calvi aus, aber alles lieber, als dass ich die Küstenstraße hier mit dem Dickschiff fahren muss!!  :o

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