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Jahresbeginn 2016 in Andulasien

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Gipsy:
Es wird sich noch aufklären, wie man es schaffen kann, ohne Spanisch-Kenntnisse fast 20 Jahre in Andalusien zu überwintern.  ;)

Und der Verkehr ist auch ganz "normal", wenn man ihn mit unseren Ballungsgebieten vergleicht. Wenn man die eher rücksichtsvolle Fahrweise in ländlichen Gebieten gewohnt ist und mehr in der ländlichen Schweiz (wo rüpelhaftes Verhalten im Straßenverkehr mit Führerscheinentzug bestraft werden kann und wird) fährt als in Deutschland, muss man sich erst einmal an den Großstadtverkehr gewöhnen. Mir ist generell aufgefallen, dass eine etwas zögernde Fahrweise im Kreisverkehr auf der Suche nach der richtigen Ausfahrt sofort mit Drängeln und Schneiden quittiert wurde, was durch die meist zweispurigen Kreisel ohne deutliche Abtrennung der Fahrbahnen unterstützt wird.

Die engen, gewundenen Straßen an sich sind mir nicht negativ aufgefallen; der Abgrund neben solchen Straßen manchmal aber schon.

Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, dass der Blinker geschont werden muss (er könnte sich ja abnutzen) und fast niemand Spurwechsel und Abbiegen anzeigt, kam mir der Verkehr auch nicht mehr so schlimm vor.

Gipsy:
Es geht weiter mit dem Bericht. Ab jetzt weiche ich vom Stil des traditionellen Reiseberichts ab und fasse mehrere ähnlich ablaufende Tage einfach zusammen zu Themenkomplexen.

Das Winterquartier
Ich war natürlich gespannt darauf, was ich bei Tageslicht vom Essplatz meines Studios aus sehen würde. Der erste Morgen war etwas bewölkt, aber der Blick (nach Westen) war trotzdem einfach phänomenal, auch wenn die Sicht nicht weit reichte.



Ein paar Mal hatte ich Glück und war schnell genug am Fenster, um diesen Anblick genießen zu können:


Und auch mal weg vom Meer:
Aber auch nach Osten, nämlich vom Essplatz meiner Eltern aus, war der Blick nicht schlecht, vor allem nicht beim Sonnenuntergang.

Das ist kein öffentliches Gebäude sondern ein Hotel, nämlich das Iberostar Malaga Playa

Mit dem Sandberg links am Strand sollten wir noch viel Spaß haben.
Wir sind oft einfach am Esstisch gesessen und haben den Betrieb auf der Strandpromenade und der Straße/Parkplatz vor dem Haus beobachtet.
An einem etwas windigeren Tag mit höheren Wellen hat das Meer unter unseren fachkundigen Augen und qualifizierten  ;) Kommentaren den Sandberg fast völlig abgetragen. Bei jeder Überspülung war wieder ein Teil weg. Bei meiner Abreise war der rechte (niedrigere) Teil komplett weg und der linke (hohe) Teil war nur noch so hoch wie der rechte auf dem Bild.

Dem Haus selbst sieht man an, dass es eines der ersten war, die hier am Strand gebaut wurden.


Die Wohnung meiner Eltern ist im 2. Stock die 2. von rechts; dort, wo man 2 Personen am Fenster sieht.

Wie fast überall in den Wohnkomplexen in Torrox, trifft man hauptsächlich 2 Nationalitäten an:
- Spanier, die ständig hier wohnen
- Deutsche, die ständig hier in ihrem Eigentum wohnen
- Deutsche, die überwintern und eine Wohnung für mehrere Monate gemietet haben
Im Winter machen keine Spanier an der Küste Urlaub; das ist ein Ziel für die heißen Sommermonate.
Und die Deutschen hier kennen sich natürlich auch gut. Viele kommen, wie meine Eltern, seit vielen Jahren immer zur selben Zeit wieder in dieselbe Mietwohnung.
Solange ich dort war, waren die deutschen Bewohner eindeutig in der Mehrzahl.

Das Haus selbst ist Teil eines Komplexes, einer Urbanisation, die ich später vorstellen werde.

Paula:
der Blick auf den Strand ist klasse  :thumb:

Andrea:
Toll, wenn man so nah am Meer wohnen kann. Das haben deine Eltern wirklich gut ausgesucht!

Flicka:
Das Quartier gefält mir schon mal sehr gut. Ich kann auch gut nachvollziehen, dass man sich dort wohlfühlt. Und die Flüge haben ja echt perfekt gepasst.   :)

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