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The ABC-Tour (Arches, Bridges & Canyons) 2012

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Ilona:

--- Zitat von: Horst am 22. Juni 2013, 14:12:51 ---Nur am Wedge Overlook war ich auch schon mal - einsame Gegend - sehr schön.

--- Ende Zitat ---

Dort haben wir aber die meisten Touris  :zwinker: angetroffen  ;D. Seid ihr damals von der I-70 aus die Strecke gefahren?


--- Zitat von: Michael am 23. Juni 2013, 08:36:54 ---Sag mal, als Heiko da in den Felsen rumgekraxelt ist, waren da Klapperschlangen kein Thema? Ich hätte sicher von meiner Regierung einen Platzverweis bekommen... ;)

--- Ende Zitat ---

Hallo Michael,

schön, dass du auch mitkommst  :adieu:.

In den ganzen Jahren und egal zu welcher Jahreszeit haben wir noch nie eine Schlange (nicht mal ne ungiftige  :weissnicht:) gesehen. Wie viele uns jedoch schon gesehen haben  :evil: ...?

Wir machen uns wenig Gedanken, denn da wo wir unterwegs sind, bleiben Klettereinlagen gar nicht aus. Seit 3 Jahren sind wir gerade im Gestrüpp etwas vorsichtiger unterwegs, denn da machte uns ein Ranger mit seinen Geschichten etwas Angst  :toothy9:.

Also bleib dicht hinter uns, dann passiert dir nix  :zwinker:.

Ilona:
10.03.12 - Farnsworth & Chute Canyon, Morning Glory Bridge bei Moab

Um Punkt 6 Uhr waren wir an diesem Morgen im Frühstücksraum vom River Terrace Inn. Zwei Mexikaner stürmten auf uns zu und fragten, was wir gerne zum Frühstück hätten. Der eine zählte in einer Windeseile alle möglichen Variationen einschließlich der mexikanischen auf und damit er aufhört  :zwinker: bestellten wir der Einfachheit halber nur Scrambled Eggs. Den Rest konnte man sich vom Buffet nehmen und das war so umfangreich und lecker, dass wir nicht widerstehen konnten  :toothy9:.

Um 7 Uhr waren wir in Richtung Goblin Valley unterwegs und hielten kurz an der Interstate.



Wir fuhren weiter bis zum Abzweig Goblin Valley, bogen aber rechts auf eine Dirt Road ab und fuhren weitere 2,3 Meilen bis zur Parkmöglichkeit. Nach einer Meile kreuzt man den North Temple Wash und danach weist ein Schild darauf hin, dass ab hier die Piste nicht mehr instand gehalten wird. Wir konnten allerdings keinen Unterschied feststellen  :weissnicht:. Aber eine heikle Stelle gibt es zwischendurch. Mit HC und im Schritttempo war das jedoch kein Problem.



Kurz darauf ist man am Trailhead zum Farnsworth Canyon.



Um zum Canyon Eingang zu kommen, muss man in eine Wash hinabsteigen.



Von dort aus folgt man der Wash und ist schnell in den Narrows.







Der kleine Slot-Canyon ist recht breit und nicht so interessant wie z. B. der Little Wild Horse Canyon. Nach den Narrows muss man einige Hindernisse



durchsteigen.



Das Gebiet vor den Narrows mit den versteinerten Sandhügeln ist sehenswert.



Nach einer Stunde und 20 Minuten waren wir wieder am Auto. An der Kreuzung fuhren wir nun weiter in Richtung Temple Mountain und sind dort links in die Behind-the-reef-Road abgebogen.

Unser nächstes Ziel war der Chute Canyon, den wir nach 6,3 Meilen auf der unbefestigten Straße erreichten.



Der Chute Canyon zeigt anfangs dieses typische Riffgestein,



aber mit dem benachbarten Crack Canyon kann er nicht mithalten.



Nach einer Stunde herausforderungsfreiem meditativem Gehen (das ist der Zustand, wenn man über die eigenen Füße stolpert  :toothy9:) in großartiger Kulisse



sind wir zurück gelaufen.

Wir fuhren nach Moab weiter und weil es noch so früh war, bogen wir an der UT128 ab. Unser nächstes Ziel war der Negro Bill Canyon mit der Morning Glory Bridge.

Nach 3,1 Meilen waren wir am Parkplatz und dieser war an einem sonnigen Samstag natürlich voll. Sandy hat sich dazwischen gequetscht und wir konnten wieder die Wanderschuhe anziehen  :adieu:.

Der Weg durch den Negro Bill Canyon führt am Creek entlang



und dieser muss auf dem Hin- und Rückweg jeweils 8 x überquert werden.



Das ist aber ganz unproblematisch, da der Bach nicht tief ist.





Es ist unglaublich, wie viele Frauen uns in Badelatschen entgegen gekommen sind. Wir kamen uns in den Wanderschuhen richtig deplatziert vor  :zwinker:. In diesem unebenen Gelände und dazu noch die glitschigen Steine über den Creek, da hätte ich mir in Flip Flops die Beine gebrochen.

Eine kleine Klettereinlage ist auch nötig, dann ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur imposanten Steinbrücke.







Leider waren wir am Nachmittag dort und die Brücke lag im Schatten.

Nachdem die Brücke ausgiebig abgelichtet und gefilmt war, machten wir uns auf den Rückweg,



denn wir hatten uns eigentlich mit Astrid und Christian in der Moab Brewery verabredet.

Wir waren gegen 18 Uhr an der Brewery, doch die Beiden hatten noch 25 Meilen bis Moab, wollten erst einmal einchecken, sich noch mit Offroad-Kollegen treffen und wir waren hungrig. 

In der Brewery standen die Leute Schlange und wir bekamen zu zweit gerade noch einen Tisch. Dort ging es wie in einer Großkantine zu und das Essen hat überhaupt nicht geschmeckt. Kurzum, der Brauereibesuch hat sich auch vom Bier her nicht gelohnt.

Leider kam das Treffen nicht mehr zustande. Wir waren echt platt von den drei Touren und froh, als wir endlich im Motel eintrafen.
 
Unterkunft: Sleep Inn, Moab
Note: gut
Preis: 89,99 $ inkl. Tax und Frühstück

Horst:
Hallo Ilona,
wieder ein toller Tag - und ich kenne übrigens Deinen Reisebericht auch noch nicht und bin jedes mal gespannt welche einsamen Ecken des Südwestens Du uns diesmal zeigst.  :)

Am besten an diesem Tag gefällt mir die Wanderung im Negro Bill Canyon.
Beeindruckende Felskulisse und wandern an einem Fluß finde ich immer toll.
Wie lange ist diese Wanderung ?

Ilona:

--- Zitat von: Horst am 23. Juni 2013, 11:29:04 ---... und ich kenne übrigens Deinen Reisebericht auch noch nicht und bin jedes mal gespannt welche einsamen Ecken des Südwestens Du uns diesmal zeigst.  :)
Am besten an diesem Tag gefällt mir die Wanderung im Negro Bill Canyon.
Beeindruckende Felskulisse und wandern an einem Fluß finde ich immer toll.
Wie lange ist diese Wanderung ?

--- Ende Zitat ---

Hallo Horst,

einsame Ecken habe ich noch einige zu bieten  :toothy9:. Wenn dir Wanderungen entlang Creeks gefallen, dann bleib dran - es kommt noch mehr  :zwinker:.

Zur Morning Glory Bridge haben wir hin und zurück 2,5 Stunden gebraucht. Das war an einem Sonntag und anfangs hatte man auf den schmalen Pfaden Mühe, andere "Sonntagsausflügler" zu überholen. Aber nach 30 Min. Gehzeit waren wir fast alleine unterwegs.

Hatchcanyon:

--- Zitat von: Ilona am 23. Juni 2013, 13:33:38 ---Zur Morning Glory Bridge haben wir hin und zurück 2,5 Stunden gebraucht. Das war an einem Sonntag und anfangs hatte man auf den schmalen Pfaden Mühe, andere "Sonntagsausflügler" zu überholen. Aber nach 30 Min. Gehzeit waren wir fast alleine unterwegs.

--- Ende Zitat ---

Der Zeitaufwand hängt nach unserer Erkenntnis stark von den Gegebenheiten ab. Zum einen ist die Route ein beliebter Schulwanderweg, da kanns schon mal zu einem kleinen Stau kommen.  :) Die Wochenende sind aufgrund der Tatsache, dass der Canyon von den locals als Naherholungsgebiet genutzt wird, auch nicht immer ganz ideal.  Das schreibt Ilona ja schon.

Zum anderen sollte man sich keinen heissen Tag aussuchen. Durch den immer fliessenden kleinen Bach wird es dann im Canyon ausgesprochen feucht und schwül. Der dichte Pflanzenwuchs tut ein Übriges. Wir sind die Strecke mal bei ca. 38°C im Schatten gelaufen, das braucht dann seine Zeit.

Gewarnt werden darf im Übrigen auch - vor dem Poison Ivy unter der Morning Glory Bridge.

Alles in allem eine wirklich wunderschöne Tour. Man sollte die nötige Musse mitbringen.



Gruss

Rolf

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