Allgemeines > Reiseberichte

Südnorwegen Mai/Juni 2016 Ein ungewöhnlich schöner Frühsommer in Norwegen – oder

<< < (33/40) > >>

stefunny:

--- Zitat von: serendipity am 22. Juli 2016, 15:17:44 ---
--- Zitat von: Silv am 22. Juli 2016, 12:45:52 ---Das Foto mit den Schafen vor dem Wegweiser gefällt mir besonders gut!  ;D

--- Ende Zitat ---

Mir auch! Wobei ich immer ein Problem habe, meinen Favoriten zu finden, die Abendstimmung vom Fjord ist auch wieder klasse!

Eure Reise neigt sich langsam dem Ende zu und ich werde immer hibbeliger, denn übermorgen geht es endlich los! Ich finde es ganz klasse, dass du den Reisebericht hier gepostet hast, denn wenn ich auch einen schreibe, haben wir zwei mit einer ähnlichen Tour, aber wahrscheinlich doch ganz anders  ;)

Ich glaube, du hast irgendwo geschrieben, dass die Supermärkte nicht so ein großes Angebot haben, wie unsere. Wie sieht es mit frischem Obst und Gemüse aus, also vor allem Tomaten, Gurken, Karotten, Paprika usw.? Auswahl, Qualität und Preis?

--- Ende Zitat ---

Es gibt in Norwegen zu 90% heimische Produkte. Klar gibt es auch Tomaten, Gurken, Brokkoli, etc, je nach dem was gerade so wächst. Exotische Früchte sind aber teuer.
Aber es gibt eben auch nicht allzu viel davon, je anch dem wie groß der Supermarkt ist. Preise auch unterschiedlich. Du wirst sicher nicht verarmen, wenn du Dir Gemüse kaufst. Qualität ist sehr gut. Was richtig teuer ist sind Süßigkeiten. Kartoffeln sind teuer, Reis und Nudeln nicht so. Am besten bei BUNPRIS oder Kiwi einkaufen oder Rema 1000. Bei Meny gibt es recht viel Auswahl auch mal Biosachen oder so.

Nimmst du Dir denn auch was mit an Grundnahrungsmitteln?

Danke fürs Mitlesen und ich bin so gespannt wie es Dir ergeht. Ein Bekannte von mir fährt auch übermorgen.

stefunny:

--- Zitat von: Silv am 22. Juli 2016, 12:45:52 ---
--- Zitat von: stefunny am 22. Juli 2016, 10:28:42 ---
Wir gucken also und sind schwer begeistert, die Hütte ist riesig, es können sicher 7 oder 8 Leute darin übernachten. Neben zwei Schlafzimmern unten ist der Dachboden komplett ausgebaut mit Betten. Richtig super ist das hier.

--- Ende Zitat ---

"Gut Ding will Weile haben" würde ich sagen.  ^-^

Auf der Hüttensuche lernt man Land und Leute kennen.... ;)

Das Foto mit den Schafen vor dem Wegweiser gefällt mir besonders gut!  ;D

--- Ende Zitat ---

Danke.

Paula:
Mir gefallen die Stabkirchen besonders gut. Die Suche nach den Unterkünften wäre nix für meine Nerven, ich würde wohl eher vorbuchen. Ihr wart ja in der Vorsaison unterwegs und trotzdem ist es schon recht voll. Im Schnee mag ich im Sommerurlaub eigentlich nicht unterwegs sein, ich würde wohl eher Anfang August fahren, da ist vorbuchen wohl notwendig oder?

stefunny:

--- Zitat von: Paula am 22. Juli 2016, 17:43:11 ---Mir gefallen die Stabkirchen besonders gut. Die Suche nach den Unterkünften wäre nix für meine Nerven, ich würde wohl eher vorbuchen. Ihr wart ja in der Vorsaison unterwegs und trotzdem ist es schon recht voll. Im Schnee mag ich im Sommerurlaub eigentlich nicht unterwegs sein, ich würde wohl eher Anfang August fahren, da ist vorbuchen wohl notwendig oder?

--- Ende Zitat ---

Es war nur an 2-3 Orten richtig voll, sonst lag das mit der Suche ganz klar an uns, weil wir eben schöne Hütten wollten. Eine Camping Hütte hätte man auch leichter haben können. Aber man kann auch vorbuchen, sicherlich. Kann man auch die meisten Sachen, aber leider war nicht alles kostenlos stonierbar.
Uns hat es nichts ausgemacht, was kann denn passieren, findet  tut man immer was. War ja lange hell.
Im August muss man sicher eher vorbuchen, aber ich weiß es nicht, kommt sicher drauf an was man für Unterkünfte sucht.

stefunny:
Tag 18 – Stavn, NO – Rauland, NO – 11.06.2016 – Samstag

Der Himmel ist heute wieder wolkenlos blau, da mache ich schnell noch ein paar Bilder von der Hütte.



Wir packen unsere Sachen und fahren los, wohin, wissen wir nicht so genau, wir lassen uns treiben, immer in Richtung Süden.

Gestern sind wir durch die Hüttensuche etwas zu weit nach Osten gekommen, daher fahren wir heute früh ein Stück zurück bis Nesbyen.

In Nesbyen fahren wir auf eine kleine Straße, die FV 214, nach Tunhovd. Dort halten wir an der Straße an, denn es gibt ein Wander-Hinweisschild.

Ein kleiner Hike muss täglich sein, und am besten macht man ihn schon in der Früh.

Wohin uns dieser Hike führt, wissen wir nicht, wir folgen dem schönen Weg einfach mal. Der Weg ist flach – welch ein Wunder – und er führt durch einen Kiefernwald, der Boden ist übersät mit Moosen und Flechten.

Nach ca. 2 km kommen wir am Tunhovdfjord raus, dort ist das Wasser durch einen großen Damm gestaut worden.

Mittlerweile sind ein paar schöne Wolken am Himmel und das Licht am Fjord ist perfekt für eine Fotosession.









Wir rasten eine ganze Weile und genießen die Sonne und die herrliche Stille.

Natürlich sehen wir uns noch den Damm an, dann gehen wir denselben Weg zurück.





Unterwegs sehen wir diese Kisten mit dem Moos, kann man das essen? Oder warum wird es gesammelt, keine Ahnung.

Unsere Fahrt geht weiter immer am Tunhovdfjorden entlang, bis Rødberg. Dort gibt es mal wieder eine alte Stabkirche zu sehen. Hier ist heute kein Mensch, an manchen Kirchen ist die Hölle los, aber für diese hier scheint sich keiner zu interessieren.





Allerdings sind wir jetzt auch nicht mehr auf den extrem touristischen Wegen unterwegs, wir sehen auch kaum noch ausländische Autos.

Die Landschaft ist allerdings immer noch schön, nicht mehr so spektakulär wie dort, wo wir vorher waren, aber es gibt schöne Fjorde, kleine Dörfer und hügeliges, grünes Land. Es gefällt uns landschaftlich hier in jedem Fall auch sehr gut.



Von Rødberg aus folgen wir der 40 nach Süden und erreichen den Ort Veggli, hört sich eher schweizerisch als norwegisch an.





Hinter Veggli geht es wieder einen Pass über den Vegglifjellvegen hinauf, jetzt wird es wieder spektakulärer von der Landschaft her. Leider zieht sich der Himmel komplett zu und es gibt ein paar Tropfen. Man könnte hier extrem gut wandern, die Landschaft erinnert, auch wenn ich noch nicht dort war, an Schottland.





Wir verzichten hier auf eine Wanderung, merken uns das aber mal vor, falls wir noch mal wiederkommen sollten.

Wir verlassen kurz die Anhöhe, kommen zum See Tinnsjø, um kurz darauf wieder nach oben zu fahren.

Rjukan heisst der nächste Ort, wo extrem viel los ist, klar, es ist wieder Wochenende, die Norweger sind unterwegs.

Hier ist die Hölle los. Wir wollten uns heute mal etwas eher eine Hütte suchen, aber leider werden wir hier nicht fündig, man sieht schon an den Autos, die überall davor stehen, dass wir hier in diesem Ort keine Hütte finden werden.

In Rjukan gibt es das Norwegische Industriearbeiter-Museum, aber als wir ankommen, gegen 16:00 Uhr, ist es schon geschlossen.

http://english.nia.eyego.no/prices-opening-hours-2015/

Wir laufen trotzdem über eine tolle Brücke, von der man Bungeejumpen machen kann, hoch zum Museum. Ein interessanter Bau.











Dann folgen wir der 37 wieder hinauf in die Berge. Hier liegt nicht mehr so viel Schnee, dennoch ist es ein Skigebiet. Wir machen uns auf die Suche nach Hütten.
Zu viele Hyttegrends oder Campingplätze gibt es nicht bzw. ist vieles auch geschlossen, es ist wohl eher im Winter Saison bzw. dann wieder im Hochsommer.

Wir halten aber überall an und gucken, denn man weiß ja nie, oft schaut was geschlossen aus, ist es dann aber nicht.

So auch am Vierli Hyttegrend, kein Mensch hier, das Office geschlossen. Aber es gibt einen Zettel mit einer Telefonnummer, wir rufen an.

Die Hütten sind alle frei, wir können uns eine aussuchen. Es gibt welche für 1000 NOK für 6 bis 8 Personen und welche für 850 NOK für 2-5 Personen. Uns reicht die kleine.

Die Dame am Telefon sagt, wir können erst gucken, die Schlüssel sind alle in einem Umschlag in einem Kasten zu finden, der am Büro außen hängt. Darein sollten wir dann auch nach Abfahrt unsere 850 NOK stecken.



Kaum zu glauben, dass die das hier einfach so machen, da kann ja theoretisch jeder kommen und in eine Hütte gehen ohne zu bezahlen oder sich womöglich noch das Geld von den anderen rausholen, das wäre doch bei uns in D schon fast nicht mehr möglich.
Aber hier oben auf dem Berg geht das wohl noch.

Wir können auch nicht sehen, wo denn die Dame am Telefon wohl wohnt, ob sie weit weg ist oder uns gar mit dem Fernglas beobachtet.

Wir haben natürlich nichts dergleichen vor und zahlen unsere Hütte, das geht zum Glück auch mit der KK, denn wir haben gar nicht mehr so viel Bares dabei. Wir geben ihr die KK-Nummer am Telefon durch und schon haben wir eine tolle Hütte für die Nacht.

Das ist so schön hier oben. Vor allem, dass wir völlig alleine sind.

Zum Glück haben wir noch ein paar Vorräte dabei, so dass wir ein paar Nudeln kochen können.

Später am Abend fahren wir noch eine Runde, denn es soll hier oben Elche geben. Wir sehen aber keine. Wir machen noch ein paar Bilder an einem See, es wird uns aber recht kalt, daher verbringen wir den Rest des Abends in der Hütte.




Route:    Von Stavn aus ging es erst nach Osten dann wieder nach Süden über ein schöne Strecke über das Vegglifjell, dann über Rjukan nach Rauland.
Wetter:    erst Sonne dann Wolken 9-17°
Sights:    Industriemuseum, Tunhovdfjord
Wanderungen:    Hike zum Tunhovdfjord
Restaurant:    selbst gekocht, Nudel mit Tomatensauce.
Unterkunft:    Vierli Hyttegrend

Kosten:
Unterkunft:    NOK 850 / 91€
Restaurant:    -
Selbstverpflegung:    -

mehr Fotos

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln