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Bretagne 2014
Andrea:
Eine sehr schöne Wanderung. Da hätte ich sicher auch Freude dran gehabt. Und dann so ein toller Abschluss am Abend - ja, das ist Urlaub!
Christina:
7. Tag – Samstag, 31.05. (Pointe de Penhir, Plage de Kersiguéno)
Auch heute gibt es wieder um acht Uhr Frühstück und auch heute steht wieder eine Wanderung auf dem Programm: Wanderung Nr. 25 aus dem Rother Wanderführer rund um die Pointe de Penhir.
Um 9.30 Uhr starten wir vom Parkplatz an der Pointe de Penhir. Zunächst geht es, an einem Denkmal, das an die im zweiten Weltkrieg gefallenen Bretonen erinnert vorbei, an eine schöne Bucht mit Sandstrand hinunter, die Anse de Pen Hat. Baden sollte man hier allerdings nicht, da es Stellen mit Treibsand gibt. Dennoch sind einige Surfer im Wasser.
Dann geht es wieder bergauf zur Pointe du Toulinguet, hier steht ein grosses Fort der französischen Marine, das noch genutzt wird und daher nicht besichtigt werden kann. Nach dem Abstieg folgt natürlich wieder ein Aufstieg und zwar zur Pointe du Grand Gouin, von der man eine tolle Aussicht auf das Städtchen Camaret-sur-Mer und (in der Ferne zu ahnen) Brest hat.
An diesem Aussichtspunkt machen wir Mittagspause und essen den mitgebrachten Salat. Der weitere Weg führt dann hinunter nach Camaret-sur-Mer, wo wir an der schönen Hafenpromenade einen Kaffee trinken. Von Camaret-sur-Mer geht es an den Menhiren von Lagatjar vorbei zum nächsten traumhaften Strand, dem Plage de Veryac`h und von dort schliesslich zum Ausgangspunkt, der Pointe de Penhir, zurück, wo wir noch die sogenannten Erbsenhaufen (Les Tas de Pois), drei Felsen im Meer, anschauen.
Gegen 13.30 sind wir nach ca. 12 km dieser wirklich sehr schönen Wanderung wieder am Auto. Da es wunderbar sonnig und warm ist, fahren wir in die Ferienwohnung zurück, holen die Badesachen und fahren zum Strand Plage de Kersiguéno, wo wir bis 17.00 Uhr in der Sonne liegen und hin und wieder die Füsse ins Wasser strecken, zum Schwimmen ist es uns zu kalt. Fotos haben wir hier keine gemacht.
Der Rückweg zum Parkplatz gestaltet sich dann etwas abenteuerlich: der Strand ist sehr lang und durch vorragende Felsen, zweigeteilt. Als wir ankamen, war noch Ebbe und wir konnten vom Parkplatz an den Felsen vorbei zum anderen Teil des Strandes laufen, wo wir dann auch blieben. Wir haben damit gerechnet, dass wir diesen Weg wegen der ankommenden Flut nicht mehr zurück gehen können und hatten vor, den vom Strand sichtbaren Küstenpfad zum Parkplatz zu nehmen. Tatsächlich ist, als wir aufbrechen ein Durchkommen am Strand entlang nicht mehr möglich, dafür ist das Wasser schon viel zu hoch. Leider finden wir dann aber den Küstenweg nicht, sondern müssen einen stark zugewucherten Pfad in Richtung des nächsten Dorfes nehmen. Das zieht sich ziemlich hin und die Begegnung mit mehreren Hunden ist auch nicht gerade angenehm. Der Pfad endet an der Strasse, an der entlang wir dann noch ca. einen Kilometer (stark befahren, ohne Gehweg) bis zum Parkplatz gehen müssen.
Wir fahren dann noch zum Supermarkt (in dem es so voll ist, wie wir es in Deutschland höchstens von Weihnachten her kennen) und kaufen fürs Abendessen und den nächsten Tag ein. Um halb sieben sind wir dann wieder in der Wohnung und beenden diesen wunderschönen Tag mit Tortellini und Pesto zum Abendessen und dem Ausblick auf den gegenüberliegenden Hafen und Ort im Abendlicht.
Wetter: vormittags leicht bedeckt, dann ab ca. 11.00 Uhr sonnig, ca. 20° C
Übernachtung: siehe 5. Tag
Paula:
Ihr macht tolle Wanderungen, das gefällt mir :thumb:
Ich kann mich noch dunkel erinnern, dass wir in Lagatjar waren, aber was wir dort gemacht haben weiß ich leider gar nicht mehr. Da ich damals noch keine Reiseberichte geschrieben habe kann ich es leider auch nicht mehr nachlesen :(
Silvia:
Tolle Wanderungen an dieser schönen Küste!
Christina:
8. Tag – Sonntag, 01.06. (Camaret-sur-Mer, Pointe de St. Hernot)
Nach dem Frühstück um 8.00 Uhr fahren wir gegen 9.00 Uhr zur Pointe des Espagnols, von hier soll man einen guten Blick auf das gegenüberliegende Brest haben. Auf dieser Seite der Crozon Halbinsel hat es allerdings ziemlich dichten Nebel, so dass die Aussicht praktisch gleich Null ist. Wir fahren deshalb erstmal ein Stück weiter in den Ort Camaret-sur-Mer, in dem wir auf der gestrigen Wanderung eine kurze Kaffeepause gemacht hatten.
Nach der Ankunft um 10.00 Uhr besichtigen wir den kleinen Hafen, die Promenade und eine kleine Kapelle (Notre-Dame-de-Rocamadour aus dem 17. Jh.) mit einem schönen Innenraum aus Holz, von der Decke hängen Schiffsmodelle. Am Hafen gibt es einen Bereich mit ein paar alten Schiffen, die vor sich hin rosten und sehr malerisch aussehen. Da das Gelände frei zugänglich ist, machen wir natürlich einige Fotos. Auch die Tour Vauban, ein Verteidigungsturm aus dem 17. Jh., der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, schauen wir an.
Schliesslich setzen wir uns in ein Café an der Hafenpromenade, geniessen die Sonne und beobachten die Leute, darunter sehr viele Einheimische, die hier den Sonntagvormittag verbringen.
Um 12.00 Uhr fahren wir nochmal zur Pointe des Espagnols, diesmal ist die Sicht besser, es ist aber immer noch sehr dunstig, so dass man von Brest nicht allzu viel sehen kann.
Dann geht es zurück in die Ferienwohnung, wo wir zu Mittag essen. Gegen 13.00 Uhr wandern wir direkt von der Wohnung am Strand entlang bis zum Hafen von Morgat und von dort auf dem Küstenwanderweg in Richtung Süden.
Es ist eine sehr schöne Strecke mit wunderbaren Ausblicken auf das in verschiedenen Blautönen leuchtende Meer, allerdings ist es auch der steilste Abschnitt des Küstenpfades, den wir bisher gegangen sind. Bergauf ist es kein Problem, aber Bergab ist es zum Teil wegen der losen Steine und der Gefahr abzurutschen, eine ziemliche Schinderei. Die Anstrengung wird aber durch den schönsten Abschnitt belohnt, es geht durch eine mediterran wirkende Fels- und Heidelandschaft mit vielen Kiefern und einem Ausblick auf einen Traumstrand, den man eher in Südfrankreich oder auf den Balearen vermuten würde, als in der Bretagne.
Kurz nach diesem Höhepunkt treffen wir auf den Einstiegspunkt zum Küstenpfad (Pointe de St. Hernot), an dem wir am Freitag die Wanderung zum Cap de la Chèvre begonnen haben. Wir gehen deshalb von hier durch das Hinterland zurück nach Morgat, wo wir gegen 16.30 Uhr ankommen.
Um 19.00 Uhr gehen wir zum Abendessen an den Hafen von Morgat ins Restaurant Toul Boss. Für mich gibt es wieder Austern als Vorspeise, dieses Mal aber meine „eigenen“. Danach habe ich mich entschieden (beim ersten Versuchen von der Vorspeise von Peter vor ein paar Tagen war ich mir ja noch nicht sicher gewesen): Austern schmecken mir sehr gut, mein Lieblingsessen wird es aber sicher nicht, wenn es sich als Vorspeise irgendwo mal wieder ergibt aber gerne. Irgendwann möchte ich auch noch gekochte Austern (bei der Vorspeisenplatte sind sie immer roh) probieren. Als Hauptgericht wähle ich eine Galette mit Kartoffeln, Käse und Schinken. Peter isst ein Steak und einen Crêpe als Nachtisch.
Auf dem Rückweg zur Wohnung fotografieren wir noch den Hafen und Strand im schönen Abendlicht, um 21.00 Uhr sind wir dann wieder „zuhause“.
Wetter: bis ca. 11.00 Uhr neblig, dann sonnig, ca. 22°C
Übernachtung: siehe 5. Tag
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