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Bretagne 2014
serendipity:
Ich lese weiterhin mit und gehe auf teilweise bekannten Wegen oder besuche mit euch bekannte Orte. Aber es gibt auch viel Neues und zeigt, dass die Bretagne ein Ziel für mehrere Aufenthalte ist.
Christina:
Ja, es gibt sehr viel zu sehen in der Bretagne. Deshalb planen wir auch einen zweiten Besuch mit einer Mischung aus Bekanntem und Neuem.
Christina:
13. Tag – Freitag, 06.06. (Dinard, St. Malo)
Schon am frühen Morgen strahlt heute die Sonne vom Himmel, so dass wir uns entscheiden, den Tag nicht in Rennes zu verbringen (dafür haben wir morgen noch Zeit), sondern ein letztes Mal an einen Strand zu fahren.
Um acht Uhr sind wir im Frühstücksraum des Hotels, das Buffet ist etwas grösser als bei den beiden vorherigen Hotels, es gibt sogar Käse und Wurst. Dennoch sind wir schon eine halbe Stunde später am Auto bzw. an der Rezeption. Nachdem wir gestern Abend geparkt hatten, sind noch zwei Autos nach uns gekommen, die nun erst wegfahren müssen, um uns den Weg freizumachen. Das dauert etwas, ein Hotelangestellter fährt die beiden grossen, teuren Autos durch die enge Hofeinfahrt nach draussen (die Eigentümer haben wohl noch geschlafen), das ist absolute Millimeterarbeit. Dann sind wir dran, unser Auto ist etwas weniger breit und es klappt ganz gut, dann müssen wir aber kurz anhalten, da auf dem sich zwischen Hofeinfahrt und Strasse befindlichen Gehweg jemand vorbeiläuft und nach dem Wiederanfahren passiert es, wir streifen mit der vorderen linken Seite die letzten Zentimeter der Hofmauer. Das ist ein hässliches Geräusch! Da man weder auf dem Gehweg noch auf der Strasse anhalten kann und ausserdem eh nichts mehr zu ändern ist, fahren wir, ohne uns den Schaden anzuschauen weiter (die Mauer ist schon mit unzähligen Spuren von Autos versehen, eine Mitteilung an das Hotel ist daher ganz offensichtlich nicht nötig).
Auf der Schnellstrasse fahren wir bis Dinard, einem Badeort bei St. Malo. Bevor wir zum Strand fahren, kaufen wir Proviant für den Tag in einem Supermarkt und begutachten auf dem Parkplatz den beschädigten Kotflügel – da ist eine ziemliche Delle, wie ärgerlich, aber wir lassen uns unsere letzten beiden Urlaubstage dadurch nicht vermiesen.
In Dinard parken wir zunächst im Zentrum und spazieren die Promenade entlang, die sich unterhalb der felsigen Klippen, auf denen die alten Villen stehen und an den Stränden entlang, windet. Wir gehen vom Plage de l`Ecluse bis zur Plage de St.-Enogat - beeindruckend, wie der Weg zum Teil in die Felsen gemauert und betoniert wurde und noch beeindruckender wie die Villen in die Klippen hineingebaut wurden, immer wieder mit grossen Stützpfeilern und steilen Treppen vom Haus zum Meer hinunter, so dass auch wirklich jedes Haus „direkten Meereszugang“ hatte.
Diese Villen wurden hauptsächlich von Engländern Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. gebaut. Heute sind sie überwiegend vermietet, dauerhaft oder als Feriendomizil. Der Unterhalt ist sicherlich sehr teuer aufgrund der steilen Lage und der Feuchtigkeit besonders in den unteren Räumen durch das Meer, dennoch sind wir uns einig, wenn wir genügend Geld hätten, dann würden wir uns so ein Haus kaufen….
Durch ein Wohngebiet gehen wir zum Parkplatz zurück und fahren zum Parkplatz der Plage de St.-Enogat. Diesen Strand haben wir bei unserem Spaziergang ausgesucht, es gibt einen kostenlosen Parkplatz und unterhalb der Kaimauer genügend Schatten, so dass auch ich es für ein paar Stunden am Strand aushalte.
Von ungefähr zwölf bis vierzehn Uhr sind wir dann am Strand, ich versuche ein paar Mal ins Wasser zu gehen, es bleibt aber bei Spaziergängen an der Wasserkante entlang, zum Schwimmen ist mir das Wasser zu kalt. Peter geniesst das Nichtstun in der Sonne.
Zu einem frühen Abendessen wollen wir nochmal nach St. Malo. Zunächst fahren wir aber an der Küste entlang Richtung Westen an schönen Stränden und kleinen Ferienorten vorbei, bis wir dann bei St.-Cast-le-Guildo auf die Schnellstrasse Richtung St. Malo abbiegen. Gegen 16.00 Uhr parken wir wieder in der neuen Tiefgarage am Eingang zur Altstadt von St. Malo und schlendern dann durch die Strassen, bevor wir in einem Strassencafé eine Kleinigkeit zu Abend essen. Über die Stadtmauer geht es danach zurück zum Auto.
Um halb sieben sind wir wieder im Hotel in Rennes, wo wir den Rest des Abends verbringen.
Wetter: sonnig, nachmittags Schleierwolken, schwülwarm, ca. 27°C
Übernachtung: siehe 12. Tag
Paula:
Dinard ist ja wirklich wunderschön ^-^
ich würde mir da aber kein Haus kaufen, es würde mir vollkommen genügen eins für 2 oder 3 Wochen im Jahr zu mieten. Ich befürchte aber dass das meine Portokasse sprengt ;)
Andrea:
Ach Paula, da man ja heute Post elektronisch versendet, bleibt ja vielleicht auch mehr Geld in der Portokasse? :verpiss:
Es ist wirklich sehr schön dort, aber ich glaube, die Delle am Auto hätte uns den Tag versaut und wir hätten es nicht mehr so recht genießen können. Sehr sehr ärgerlich so etwas. Und dann noch im Urlaub :(
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