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Unterwegs in Singapur, Angkor und Westaustralien
soenke:
Hallo Silvia,
ach, der Karijini NP ist noch eines meiner Traumziele. Bei meiner Planung hatte ich da 5 Tage Wandern vorgesehen.
Mit deinem schmerzhaften Fuss hast du noch das Beste daraus gemacht. Superschön !! :D
Ab Coral Bay kenne ich mich jetzt bestens aus und freue mich auf deine weiteren Eindrücke und Bilder !!
Mal sehen was du für eine Bootstour gemacht hast. :)
Wie war es eigentlich mit dem Wetter ? Die Wärme müsste erträglich gewesen sein im Karijini, oder ?
LG
Silvia:
--- Zitat von: Christina am 31. Oktober 2016, 18:05:58 ---Die Salzmine sieht ja interessant aus, ich kenne unterirdische Salzbergwerke und Salzgewinnung aus dem Meer in offenen Becken - es gibt also noch eine dritte Variante :)
--- Ende Zitat ---
Das ist Meersalz, wurde wie üblich in offnenen Becken gewonnen.
--- Zitat von: soenke am 31. Oktober 2016, 19:55:44 ---ach, der Karijini NP ist noch eines meiner Traumziele. Bei meiner Planung hatte ich da 5 Tage Wandern vorgesehen.
Ab Coral Bay kenne ich mich jetzt bestens aus und freue mich auf deine weiteren Eindrücke und Bilder !!
Mal sehen was du für eine Bootstour gemacht hast. :)
Wie war es eigentlich mit dem Wetter ? Die Wärme müsste erträglich gewesen sein im Karijini, oder ?
--- Ende Zitat ---
Wenn ich wieder mal an die Westküste komme steht der Karijini mit in der Planung. Wetter war bis dahin angenehm warm, nach Kambodscha fand ich die trockene Wärme einfach nur angenehm. Abends wurde es aber inzwischen ziemlich kalt.
Die Bootstour folgt sogleich ...
22. Tag Coral Bay
Ich hatte mich gestern abend für die 6-stündige Tour entschieden, evt. mit der Gelegenheit Mantas zu sehen.
Nach dem Frühstück geht's runter zum Laden und dort nen passenden Neopren (warum muss meiner gerade rosa sein?) rausgesucht! Erfreulicherweise gibt es auch Taucherbrillen mit Sehstärke, zusammen mit den Flossen wird alles zum Bus geschleppt und runter zum Anleger.
Mit dem Boot geht es raus zu den Korallenbänken....
... Dann gehe ich zu meinem allerersten! Schnorchelgang ins Wasser. Ich hab es noch nie vorher gemacht. Die ersten paar Züge waren mit Luftanhalten und staunen! Achja man hat ja einen Schnorchel, nach und nach wird's sogar was mit ein- und ausatmen. Ich halte mich von den Korallenbänken die weiter nach oben reichen fern, da ich mit mir noch zusehr beschäftigt bin, aber bei dem glasklaren Wasser hat man einen super Blick auch nach unten.
Gerade als ich meine ersten erfolgreichen Schnorchelzüge machen sehe ich eine Schildkröte durch das Wasser gleiten
(PS: Die Unterwasserfotos sind nicht von mir sondern von einer Mitreisenden und dem Veranstalter)
Es gibt auch ein Beweisfoto von mir in diesem rosa Neopren
Leider passt entweder meine Brille nicht oder ich mach was falsch (wahrscheinlich grinse ich vor Glück und das soll man doch nicht), jedenfalls läuft sie ständig voll, so dass ich mich oft umdrehen muss um sie auszuleeren. Trotz allen Widrigkeiten ist es traumhaft schön, wie eine andere - lautlose Welt und einfach nur faszinierend.
Irgendwann wird es mir zu kalt und ich schwimme zum Boot zurück. Neo runter, mit heißem Tee und einem Platz in der Sonne wieder aufwärmen, das Wasser hat nur 19°C.
Nachdem alle wieder an Bord sind geht es weiter. Unterwegs haben wir Glück und sehen etliche Schildkröten immer wieder auftauchen.
Ein Stück weiter sehen wir auch eine Dugong (Seekuh!)
Ein Stück weiter draußen ist unser zweiter Schnorchelgang und diesmal sind viele Fische zu sehen. Mein erster Blick unter Wasser fällt auf einen kleinen Schwarm kleiner bläulicher Fische.
Zurück zum Boot bei der etwas stärkeren Strömung habe ich Probleme mit meinem Fuß, die Hebelwirkung der Flosse ist nicht gerade gut dafür. Ich zittere vor Kälte und es dauert etwas bis ich mich aufgewärmt habe. Inzwischen wurden Mantas gesichtet und wir sind auf dem Weg dorthin. Helen erklärt das Vorgehen und ich entschließe mich schweren Herzens darauf zu verzichten. Ich bin noch zusehr mit mir beschäftigt als das ich auf Zuruf und Kommando schnorcheln könnte.
Während die Leute im Wasser sind halten wir Ausschau nach Walen und wirklich sehen wir auch welche. Nach die glücklichen Mantaschwimmer wieder eingesammelt sind fahren wir noch ein Stück raus.
Wir können immer wieder Buckelwale auftauchen sehen
... Fortsetzung folgt ...
Silvia:
.. Teil 2 ...
Irgendwann drehend die Wale ab und unser Skipper dreht auch um. Jetzt habe ich auch endlich Zeit wieder runter zu gehen, da inzwischen für den Lunch gerichtet ist. Burger zum selberzusammenstellen mit diversen Salaten und Beilagen.
Auf der Rückfahrt gesellen sich noch 2 Delphine zu uns
Das Wasser ist einfach nur genial!!!
Kurz vor der Anlegestelle kommt noch ein Delphin vorbei und geleitet uns bis zur Pier, hier jagt der noch etwas umher. Es macht einfach nur Spaß ihm dabei zuzusehen.
Mit einer heißen Dusche nochmal aufwärmen und dann nochmal runter zum Strand.
Nach dem Abendessen ziemlich bald ab ins Bett
Christina:
Die Bootstour war ja ein voller Erfolg. Und der Neoprenanzug war doch immerhin nur teilweise pink :)
OK, die Salzmine war also aufgehäuftes Meersalz, also doch nur zwei Arten der Salzgewinnung.
Silvia:
23. Tag Coral Bay - Monkey Mia
Nach diesem Pausentag steht heute wieder ein Fahrtag an. Wieder vorbei an blühenden Ecken, wobei das Stehenbleiben nicht so einfach ist, das Bankett ist nicht für schwere Fahrzeuge gemacht.
Stop in einem kleinen Ort Carnavaron. Die 1964 errichtete Satelliten-Beobachtungsstation »The Big Dish« mit ihrem 30 m Reflektor hat inzwischen ausgedient und wurde 1974 geschlossen. Von hier aus ging der Satz den Neil Armstrong, als er den Mond betrat, sagte »Es ist ein kleiner Schritt für den Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit« um die ganze Welt.
Weiter geht es...
... kilometerlang blüht es am Straßenrand
.... aber natürlich nicht nur gelb
Dann kommen wir an die Shark Bay und halten am Shell Beach
Sieht aus wie ein ganz normaler Strand
.... aber wenn man genauer hinschaut
... noch näher ...
Der Küstenstreifen, besteht aus einer 3–4 Meter hohen Schicht winzig kleiner Muscheln, stellenweise sogar bis zu 12 Meter.
Hier ein paar schöne Exemplare
Auf dem Weg nach Monkey Mia noch ein Stop an einem Aussichtspunkt mit herrlich blühenden Büschen als Farbtupfer in der Landschaft
Gefahren: 600 km
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