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Unterwegs in Singapur, Angkor und Westaustralien

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Silvia:

--- Zitat von: MisterB am 04. November 2016, 14:25:00 ---
--- Zitat von: Silvia am 04. November 2016, 09:54:46 ---Stop in einem kleinen Ort Carnavaron. Die 1964 errichtete Satelliten-Beobachtungsstation »The Big Dish« mit ihrem 30 m Reflektor hat inzwischen ausgedient und wurde 1974 geschlossen. Von hier aus ging der Satz den Neil Armstrong, als er den Mond betrat, sagte »Es ist ein kleiner Schritt für den Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit« um die ganze Welt.

--- Ende Zitat ---
Ähm. Das ist so nicht ganz richtig. Ich bin ja sonst nicht so pingelig, aber hier muss ich mal aufzeigen  ;)
So. Klugscheissermodus wieder aus :)

--- Ende Zitat ---

Danke für die Korrektur, wieder was gelernt.  :thumb:  Hab mich nie besonders für Weltraum/Mond interessiert, sondern nur weitergegeben was ich gehört, bzw. gelesen habe.




--- Zitat von: Andrea am 04. November 2016, 13:46:07 ---Hast du im Bus vorne gesessen? Oder ist das Aufstehen während der Fahrt  erlaubt?

--- Ende Zitat ---

Ja, ich saß direkt hinter dem Fahrer am Fenster.    ;D    Perfekte Sicht nach vorne. Und nein, aufstehen während der Fahrt (wie überall im Reiseverkehr!!) nicht erlaubt.

Silvia:

24. Tag  Monkey Mia - Kalbarri





Statt zum Frühstück gehe ich mit ner Scheibe Toast zum Strand. Für den Sonnenaufgang bin ich zu spät, aber die Stimmung ist schön ruhig.













Ein paar Pelikane sind bei ihrer Morgentoilette















... und die ersten Delphine schwimmen bereits in der Bucht umher. Seit den 50ern glaube ich kommen die Delphine hierher in die Bucht. Seit 1994 überwachen die Ranger die Fütterung, max 1/3 des Tagesbedarfs bekommen die Erwachsenen. Jungtiere bekommen gar nichts, damit sie lernen sich selbst zu versorgen.





Es macht Spaß die Delphine beim Spielen zu beobachten.























Nach und nach kommen die Besucher zum Strand und die Promenade füllt sich.





Noch ein Beobachter...














Die Ranger erzählen Wissenswertes über die Delphine die hier sind und im allgemeinen. 













Ehrlich gesagt achte ich nicht darauf sondern sehe lieber den Tieren beim Spielen zu   ;D


















Nach der "Show" bauen wir ab und machen uns wieder auf den Weg.



Die Shark Bay ist seit 1991 Unesco-Welterbe und umfasst etwa 23.000 km² incl. dem Marine-Park und dem Francoise-Peron-Nationalpark.



Hier ist auch das sog. Project Eden angesiedelt:  :read2:   Ab zirka 1880 wurde die Peron-Halbinsel als Schaffarm genutzt. 1990 kaufte die Regierung das Land zurück und deklarierte es als Nationalpark. Das 1995 vom Department of Conservation and Land Management (CALM) gestartete Project Eden (nicht zu verwechseln mit dem Eden Project) hat zum Ziel, einen sicheren Lebensraum für bedrohte heimische Tierarten zu schaffen. Die Halbinsel Peron wurde mittels eines Elektrozauns vom Festland abgetrennt, die eingeschleppten Raubtiere (Füchse, Wildkatzen) und die konkurrierenden Tiere wie Kaninchen wurden mittels Fallen oder Giftköder ausgerottet. Schließlich wurden bedrohte Tierarten wie Rattenkängurus, Kaninchennasenbeutler, Woylies und weitere einheimische Säuger ausgesetzt.


Deswegen gibt es hier lustige Schilder












Ein weiterer geschützter Bereich der Shark Bay sind die Hamelin Pools.






















Eine Besonderheit ist das hier:













Schaun wir mal näher hin













... und noch näher









Tja, ihr fragt euch was das ist?  Sieht nicht besonders aufregend aus, ist es aber .... es handelt sich um eine Kolonie von Stromatolithen, die zu den ältesten Lebensformen der Erde gehören.


Stromatolithen lassen sich bis vor etwa 3,5 Milliarden Jahren nachweisen. Fast überall auf der Erde sind sie heute verschwunden und waren der Wissenschaft lange nur als Fossilien bekannt.


Auf 1 m² Fläche konzentrieren sich bis zu 3 Milliarden einzelne Mikroorganismen. Mit Hilfe von Photosynthese bilden sie ihre eigentümlichen Strukturen. Sie wachsen sehr langsam, maximal 1 cm in ca. 30 Jahren. Gebilde von ca. 1 m Höhe sind somit knapp 3000 Jahre alt.





Nach soviel Wissen erfreuen wir uns noch an der Umgebung


















Dann heißt es wieder ab in den Bus und Richtung Süden. Mal kurz scharf abbremsen um ein paar Emus das Leben zu retten - Gute Reaktion Gerhard!!


... Fortsetzung folgt ....

Silvia:
... Teil 2 ...




Mittagspause in einem Roadhouse und am Nachmittag sind wir im Kalbarri Nationalpark

















Wir spazieren zum Fluss runter und entdecken die eine oder andere Blume    ;D


























































... und hier noch eine besonders schöne Blüte









Zurück am Bus erwartet uns die Nachricht das die Halterung der Lichtmaschine gebrochen ist und der Bus nicht weiterfahren kann, ein Ersatzbus ist schon unterwegs und für die Übernachtung ist auch gesorgt. Da wir nicht wissen wann wir wieder in den Bus können heißt es Kabinen und Bus vorne ausräumen. Unter viel Gelächter wird der einheimische Bus bis unter den Rand voll bepackt und mit fröhlichem Singen geht es nach Kalbarri. Ich glaube der Busfahrer hielt uns für völlig abgedreht, aber er hat sich gefreut als wir die Waltzing Mathilda sangen.




Auf dem Campingplatz können wir in Hütten als 2er oder 3er Belegung übernachten und zum Abendessen geht's zum nahegelegenen All-you-can-eat-Buffet. Wir sitzen dort noch länger zusammen und quatschen.



Gefahren: 423 km

Andrea:
Das warein rundherum schöner Tag - da kann man auch fröhlich singen, wenn eine Panne passiert. Die scheinen aber gut organisiert zu sein, wenn das alles so klappt.  :thumb:

Christina:
Wieder ein schöner (und lehrreicher) Tag, die schöne Morgenstimmung kommt rüber auf den Bildern.

Gut, dass sich noch Schlafplätze für euch gefunden haben, sonst hättet ihr unter freiem Himmel schlafen müssen?

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