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Unterwegs in Singapur, Angkor und Westaustralien

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Silvia:

--- Zitat von: serendipity am 23. September 2016, 20:13:08 ---Würdest du Angkor Wat noch einmal im europäischen Sommer bereisen oder eine andere Jahreszeit wählen? Habe ich überlesen, wo du nächtigst? Oder hat das Nacktfoto von Michael meine Sinne getrübt?  :evil:

--- Ende Zitat ---

Schwierig zu sagen, aber ich habe es nicht bereut, vor allem da ich mir wirklich Zeit nehmen konnte und nicht gehetzt bin.
Der Nachteil bei der besten Reisezeit für Angkor sind die Mehrzahl an Touristen. Ich denke man kann Angkor - mit genügend Zeit - zu jeder Jahreszeit besichtigen. Allerdings möchte ich bei der Hitze nicht die Schnellversion innerhalb 3 Tagen machen, das wäre mir zu anstrengend. So konnte ich immer viele Pausen - oft auch mit ner leckeren Kokosnuss machen.

ÜN waren wie folgt:
Singapur:  Port by Quaters Hostel (an der Riverside nähe Clark Quay)
Siem Reap: Cyclo d'Angkor Boutique Hotel - ein kleines, gemütliches Hotel auf der Straße nach Angkor.
Singapur: Adler Hostel (Chinatown)

Silvia:
05. Tag  Beng Mealea und Roluos-Gruppe

Heute am Sonntag findet in Angkor ein Marathon statt.  :hammer:    Sind die wahnsinnig??  Bei dieser schwülen Hitze auch noch rennen?

Da ich dieser Veranstaltung aus dem Weg gehen will werfe ich meine Planung etwas um und mache mich schon heute am frühen Morgen mit dem Tuk-Tuk auf den Weg zum ca. 60 km entfernten Beng Mealea.



Es geht vorbei an Reisfeldern. Schon Wahnsinn, wenn man bedenkt das das alles per Hand gepflanzt wurde.







Es geht durch Dörfer und Siedlungen. Das Leben spielt sich hier viel draußen ab und man bekommt sogzusagen einen direkten Einblick ins Ess-/Wohnzimmer.



Vorbereitungen werden getroffen. Hier gibt's Bambusreis. Auf dem Rückweg habe ich gehalten und mir eins gekauft. Reis mit Bohnen in Kokosmilch gegart - LECKER!!!












In Dam Daek, einer etwas größeren Ansiedlung biegen wir ab
















In Beng Mealea geht es wie so oft eine Chausee entlang auf den Tempel zu. Der Tempel ist noch nicht restauriert und so kann man sich ein Bild davon machen wie es in den Ruinen von Angkor im letzten Jahrhundert ausgesehen hat.














2004 wurden für das Setting von Jean-Jacques Annauds Kinofilm “Zwei Brüder”  Brücken und Laufstege  errichtet und nach dem Shooting für Besucher stehen gelassen.  Die Holzstege führen in das Innere, teilweise erhöht, so das man mal einen anderen Blickwinkel bekommt


















Teilweise hat der Dschungel die Bauwerke noch voll im Griff







Ein Weg führt zum Fluss, aber leider gibt es keine Brücke mehr.






Ben Mealea wird in den letzten Jahren immer mehr frequentiert und leider hatten auch viele asiatische Reisegruppen die Idee dem Marathon in Angkor auszuweichen und so füllt sich das Areal am Tempel.



Mir taten mit der Zeit deren Reiseleiter echt leid, die haben immer versucht die Gruppen zum Weitergehen zu bringen, aber es mussten hunderte von Selfies geschossen werden. Einer der RL ist irgendwann fast ausgeflippt.  :totlach:








Bei der Umrundung finde ich einen Weg über die Mauer ins Innere - und dann ist es plötzlich wieder da - eine herrliche Ruhe, hier drin war außer mir (fast) niemand unterwegs und komischerweise hörte man auch fast keine Stimmen mehr.













Gibt's hier nicht jemand der ein Froschliebhaber ist?








Und das hier kein Blatt, sondern EIN Schmetterling mit ner echt seltsamen Flügelform.










Und noch ne Motte








Dann hab ich das Areal verlassen und wir machen uns auf den Rückweg



... Fortsetzung folgt ....


Silvia:

... Teil 2 ....


Vorbei an vielen Ständen geht es Richtung Roluos, da es schön auf dem Weg liegt.









Bei dem Dorf Roluos gibt es 3 bedeutende Tempelbauten. Der erste - Lolei - wird grad renoviert und ist eingerüstet, dafür schaue ich mir den aktuellen Tempel direkt daneben an.





















Weiter geht es zu nächsten Tempel Preah Ko














Und zuletzt zum Bakong















Der sieht mich zwar argwöhnisch an, bleibt aber für's Foto sitzen.  :D








Auf dem Rückweg noch an einem der Stände frisches Obst besorgt und dann geht es zurück zum Hotel.

Paula:

--- Zitat von: Silvia am 24. September 2016, 10:45:08 ---

Gibt's hier nicht jemand der ein Froschliebhaber ist?


--- Ende Zitat ---

Ja das bin ich ! Danke für das Foto  :happy:
Die vom Urwald überwucherten Tempel heute gefallen mir besonders gut, fühlt man sich da nicht wie ein Entdecker wenn man das sieht? Wen ich mir vorstelle dass man da so in Innenhöfe geht und plötzlich kein Mensch mehr da ist das wäre mir fast ein bisschen unheimlich. Ich glaube ich hätte Angst mich zu verlaufen oder Den Weg nicht mehr zu finden.
Ansonsten erinnern mich die Straßen und Buden mehr an Sri Lanka als an Vietnam, Kambodscha scheint doch ärmer zu sein als Vietnam. Dass die Reisfelder alle von Hand gepflanzt sind glaube ich aber nicht. In Sri Lanka haben wir Bauern beim Pflanzen gesehen, die saßen auf einem Ding das aussah wie ein fahrbarer Rasenmäher und hinten mit Reispflanzen beladen war die damit in den schlammigen Boden gepflanzt wurden. Sah echt wunderlich aus, vor allem dass das Gefährt nich in dem schlammigen Boden stecken geblieben ist, das ging aber echt flott mit dem Pflanzen
Die bunt bemalten Tempel sind dann eine schöne Abwechselung.
Gefällt mir wirklich gut deine Reise  ^-^

Silke:
Kambodscha ist noch ärmer als Vietnam. Als wir 2007 da waren, gab es in mehr als der Hälfe der Haushalte in der Hauptstadt keine funktionstüchtige Kanalisation. Unvorstellbar für uns.
Und damals wurden die Reisfelder von Hand bepflanzt.

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