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USA und Hawaii 6 Wochen in 2004

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serendipity:

--- Zitat von: Rainer am 25. September 2016, 18:37:51 ---
--- Zitat von: serendipity am 25. September 2016, 18:05:14 ---Nun, beim Monument Valley und dem View Hotel, welches zu eurer Zeit, aber auch zu unseren ersten Erfahrungen von 1999 nicht passt, muss ich korrigieren. Natürlich hat dieses Hotel seinen Preis, aber als wir 2012 dort waren, empfanden wir jeden Dollar gerechtfertigt, was ich z.B. beim North Rim des Grand Canyons so nicht unterschreiben würde.
--- Ende Zitat ---

Weißt Du noch Euren Zimmerpreis? Wir waren bisher auch nur einmal "in Versuchung", im The View zu übernachten und 199,-$ (ich glaube, da fangen die Preise an?!) hätte ich ausnahmsweise auch mal bezahlt. Aber es sollte leider nicht sein, wahrscheinlich war das Hotel gut besucht, das "billigste" Zimmer sollte (das war auch 2011 oder 2012) über 400,-$ kosten und da bin ich ehrlich: das ist mir zu viel, das ist es mir nicht wert.

Aber das ist natürlich auch alles relativ, wir hatten gestern Abend Besuch von einer guten Freundin und die plant ihrerseits für nächstes Jahr einen Urlaub im Südwesten. Irgendwie kamen wir da auf "Nobelresorts" und auf dem Weg von Page nach Kanab über die Vermillions gibt es einen kleinen Ort "Big Water" und da ist irgendwo (ich habe es noch nie gesehen, obwohl wir öfter schon dort waren) ein sog. "Amangiri" Resort in der Wüste und im Felsen verbaut. Da haben wir dann aus lauter Blödsinn mal nach Zimmerpreisen geschaut, die billigste Kaschemme fängt da bei 1.200$ ungefähr an, aber den Vogel hat die "Amangiri Suite" abgeschossen für das letzte Wochenende im September, das sollte (kein Scheiß, wirklich wirklich wahr!) pro Nacht über 10.200,- (ja, richtig gelesen: zehntausend!!) Dollar kosten. Plus Tax, versteht sich. Dagegen sind dann 400,-$ natürlich geschenkt, aber mir leider dennoch zu teuer.


--- Zitat von: serendipity am 25. September 2016, 18:05:14 ---Auch den Eintrittspreis finde ich gerechtfertigt, auch wenn der Anfang der Piste böse war - vielleicht um mehr Leute auf die Tourwagen zu bekommen - hey, warum nicht?

--- Ende Zitat ---

Das sehe ich ganz genauso und vor allem ist (oder war) der Eintritt nicht sonderlich hoch. In 2005 haben wir 8,-$ bezahlt (keine Ahnung, wo er heute liegt), aber das ist im Vergleich zu den Nationalparks fast geschenkt. Daran wird man sicherlich nicht steinreich.

--- Ende Zitat ---

Wir haben 2012 219 $ pro Nacht bezahlt im Juli oder August - ich weiß es so genau, weil es neben dem Grand Canyon North Rim, die einzige Übernachtung war, die wir vorab bezahlen mussten und die extrem teuer war. Wir hatten dann ein Zimmer ganz oben mit herrlichem Blick auf das Valley, aber schlechtes Wetter ;)

Abgesehen vom Schlafplatz würde ich fürs Monument Valley fast jeden Preis bezahlen, mehr Südwest-Feeling kann man wohl nicht bekommen. Wenn ich noch einmal dahin komme, werde selbst  ich reiten ;)

Rainer:

--- Zitat von: serendipity am 25. September 2016, 20:42:38 ---mehr Südwest-Feeling kann man wohl nicht bekommen. Wenn ich noch einmal dahin komme, werde selbst  ich reiten ;)
--- Ende Zitat ---

Finde ich ehrlich gesagt auch, das Monument Valley ist Südwesten durch und durch. Nur ist es ja nicht so, dass das Feeling tagsüber wegfällt. Das Monument Valley ist zu jeder Tageszeit attraktiv und eben das Monument Valley.

Die Übernachtung im The View bringt allein den frühen Sonnenaufgang (den Untergang kann man im Oktober/November selbst zu Parköffnungszeiten erleben, weil die Sonne dort gegen 18.00-19.00 Uhr untergeht) und da fängt eben mein persönliches Problem an, ist es mir wirklich ein paar Hundert Dollar wert, eine Stunde früher oder später noch im Park zu sein, als ich es als normaler Besucher sein kann?

Ich gönne jedem seine Erfahrung und selbstverständlich hat auch jeder seine Vorlieben, alleine schon deswegen käme ich nicht auf die Idee, den "ideellen" Wert des The View in Frage zu stellen. Aber ich persönlich bin eben auch schon tagsüber glücklich und auch wenn ich den Sonnenauf- und Untergang als besonderes Ereignis zu schätzen weiß, insgesamt ist mir dieses Erlebnis im Zimmer des The View schlicht zu teuer. Aber das muss eben jeder selbst entscheiden, es führt zu gar nichts, über Sinn oder Unsinn zu diskutieren. So oder so ist das Monument Valley eine außergewöhnlich tolle Location, wo wir jederzeit gerne einkehren.

MisterB:
Hallo.

Kurze Frage. Ich habe im Text dieses Hotel "the view" nicht erwähnt. Aus deinem Text entnehme ich, das das im Monument Valley ist ?
Über dieses Hotel kann ich nix schreiben weil ich dort nicht übernachtet habe.

Wobei ich allerdings bleibe ist meine Meinung über die indianerverwaltung dort. Ich habe extra nochmal nachgesehen. Wir haben damals pro Nase jeweils 5 Dollar pro Einfahrt gezahlt. Also zweimal 10 = 20 Dollar. Wenn ich mir dann überlege was da für ein Betrieb war, dann denke ich schon, das die da nicht wenig Geld verdienen alleine mit den Fahrzeugen die ins Tal reinfahren wollen. Und mit anderen Gelegenheiten einem das Geld aus der Tasche zu ziehen waren die Jungs ja auch nicht ganz unerfinderisch.
wenn das Geld irgendwo in Infrastruktur oder sonstwas inventiert wird haben die aber ein großes Talent dafür alles trotzdem ziemlich herunterkommen zu lassen.

Das ist meine Meinung die ich vor mittlerweile ca. 12 Jahren so erfahren habe. Sollte sich mittlerweile alles zum Guten geändert haben, dann toll. Dann kann ich mich irgendwann wenn ich nochmal hinkomme ja bekehren lassen. Allerdings glaube ich nicht so recht dran. Im USA Reise Forum Gabs auch mal nen thread über da MV und da wurde vor garnicht so langer Zeit eigentlich im Grundton noch das gleiche berichtet.

Gruß
Bernd

MisterB:
23.09.2004 - Death Valley und Fahrt ins Ungewisse

Am späten Morgen / frühen Mittag sind wir noch mal hoch auf den Turm. Jetzt konnte man Las Vegas auch mal bei Licht besehen. Hm, irgendwie wirkt der Blick im Dunklen mit allen Lichtern viel mehr. Der Anblick des "hellen" Las Vegas war überraschend unspektakulär.

Nach ein paar Fotos haben wir noch im Casino ein wenig gefrühstückt und ein Käffchen eingeworfen. Bei der Gelegenheit habe ich noch alle verbleibenden Münzen in diverse Automaten versenkt. Ohne Ergebnis.

 
Wir wollten ins Tal des Todes. Von Vegas aus geht es in immer einsamer werdenden Landschaften zum Death Valley. Wir wollten eigentlich von Death Valley Junction auf der Straße 190 in Tal fahren. Leider war ein paar Wochen vorher eine recht verheerende Flutwelle durchs Tal getobt. Ja, richtig : Flutwelle. Am trockensten Punkt den man finden kann gab's ne fette Flutwelle. Uns zwar so heftig, das alle Straßen hinterher ziemlich weg waren. Wir konnten auch nicht mehr weiter, da die 190 ins Tal von der Junction aus gesperrt war. So blieb uns nichts anderes übrig, als weiter ums Tal herum bis hoch nach Beatty zu fahren. Von dort aus gibt's über die Straße 58 Zufahrt ins Tal.

In Las Vegas war es schon recht kuschelig warm. Aber ab der Einfahrt ins Tal wurde es noch wärmer. Obwohl wir einen "normalen" Tag hatten (also nicht extra heiß), wurde es doch recht schnell sehr heiß und jeder Ausstieg aus dem Auto war wie ein Schritt in die Sahara.

Wir haben zwischendurch ein paar mal angehalten und sind einfach mal ein paar Meter ins Nichts gewandert. Echt. Weite Ebenen mit "Nichts" ! Ein Abstecher zum Salt Creek führte auch nur zu recht viel staubtrockenen Schlamm :-)

Leider waren auch etliche Punkte im Tal, die auch unser Reiseführer sehr gelobt hat, nicht anfahrbar. Was man fahren konnte war die Straße nach Badwater. Dort am Badwater Basin war jedoch auch Schluss. Weiter gings auch nicht.

Zumindest konnte man auf dieser Strecke zum Devils Golf Course abbiegen. Beeindruckend. Bis zum Horizont bizarre Salzgebilde auf der einen und riesige Salzpfannen auf der anderen Seite. Dies zusammen mit der unglaublichen Hitze (leider hatte unsere Standardnormalkarre keine Temperaturanzeige an Bord) ergab schon die einhellige Meinung : Hier möchte ich nicht ausgesetzt werden.

Weiter am Badwater Basin ein ähnliches Bild. Weite Ebene, die eher salzig weiß aussah. Ein Tümpel mit giftigem Wasser und das alles 84 Meter unter Null ! Geht es eigentlich irgendwo auf der Welt weiter runter ohne ein Loch zu graben ?

Auf dem Rückweg (Straße war ab Badwater gesperrt) haben wir noch am Golden Canyon angehalten. Dieser Canyon bietet beim Durchwandern eine, wie der Name schon sagt, schöne goldfarbene Schlucht. Wir haben es noch ein wenig ausgehalten. Aber da wir auch nicht genau wussten, wie weit die Schlucht denn überhaupt geht, haben wir die Sache nach ca. 45 Minuten abgebrochen und sind zurück gegangen.

 
Mittlerweile schickte sich die Sonne langsam aber sicher an unterzugehen. Sofort war eine spürbare Verbesserung des persönlichen Zustands zu bemerken. Es war endlich nicht mehr so heiß. Endlich kam unsere Klimaanlage auch wieder mit dem Kaltluft machen hinterher. Also wenn ich jetzt sage, das es kühler wurde, dann meine ich damit, das es von geschätzten Mitte 30 Grad auf etwas unter 30 Grad "abkühlte". Wie gesagt, leider hatte unsere Economy-Karre neben anderen fehlenden Sachen auch kein Thermometer an Bord. Die Angaben sind also "gefühlt".

Da eigentlich alle anderen Wege aus dem Tal nicht befahrbar waren, sind wir auf der 190 aus dem Tal rausgefahren. Wir wollten einfach sehen, was so an Orten noch kommen sollte und dort irgendwo nächtigen. Feste Pläne gab's also nicht. Irgendwie haben wir es geschafft, kurz nach dem Parkausgang auf eine nicht näher nummerierte Straße zu kommen, die sich später (viiiiel später) dann als Straße 178 herausstellte. Eigentlich nicht das was wir wollten, aber egal. Hier gibt's bestimmt auch Orte (dachten wir bis zu diesem Zeitpunkt noch ....).

Auf unserer Karte war in der Nähe noch ein Ort namens Ballarat eingezeichnet. Zum Glück haben wir dann in der Nationalpark Karte noch früh genug den kleinen Zusatz "Ghost Town" gesehen. Also war unsere Chance nur der 178 zu folgen und sehen was kommt (im wahrsten Sinne des Wortes).

Weiter ging's, weiter und weiter. Irgendwann dachten wir, wir müssten bis zum Morgengrauen durchfahren, um noch irgendwann mal eine Menschenseele zu treffen. Auf der Karte gab es noch den Ort Trona. Wir sind auch durch eine Ansammlung von ein paar Häusern und einer Tankstelle mit Namen Trona gekommen. Aber irgendwie gab's hier keine Motels. Trona ist scheinbar nur die Siedlung der Arbeiter der riesigen Fabrik, die hier rumstand. Aus der Ferne war Trona ein regelrechtes Lichtermeer. Doch leider gehörten diese Lichter zu dem Riesenmoloch von Fabrik. Sie hatte Ähnlichkeit mit einer Raffinerie. Irgendwie roch es auch im ganzen Gebiet ziemlich komisch.

 
Mit kurzen Worten : Hier gab's nix, also weiter. Immer wieder standen irgendwelche Ortsnamen auf ein paar verlorenen Straßenschildern. Doch immer wenn man dem vermeintlichen Ort näher kam, stand davon wundersamerweise nichts mehr auf den Schildern. Ich hatte einen ziemlichen Hals von der beschissenen Beschilderung auf den amerikanischen Landstraßen.

Irgendwann, ich glaube es war so gegen 21 Uhr, sind wir im Ort Ridgecrest angekommen. Dort sind wir direkt im ersten Motel das an der Straße stand abgestiegen. Einem Laden mit dem idyllischen Namen "Rose Gardens Inn". Die Bude war OK. Vor allem der Preis sehr in Ordnung (um die 30 Dollar für 2(!) Zimmer). Hier auf dem Land weiß man noch, was billig heißt :-)

Next : Sequioa NP

MisterB:
24.09.2004 - Sequoia National Park - Das sind noch Bäume

Am Morgen ging es nach einem kurzen Frühstück bei Starbucks weiter zum Sequioa National Park. Dieser Park bietet riesige Mammutbäume (eben diese Sequoia's) die mehr als tausend Jahre alt sind. Aber erst mal mussten wir ja hinkommen. Irgendwie kann man in den Park von unserer Seite (als aus Richtung Death Valley) nicht reinfahren. Man muss, bildlich gesprochen, erst mal auf die linke Parkseite gondeln um von dort reinzufahren.

Aber glücklicherweise kannte unsere Karte ein paar Country Roads, die zumindest den großen Bogen unten um den Park herum umgingen und irgendwie zielgerichteter direkt auf den Park zuhielten. Leider stellte sich diese Tour als übelste Gondelei über Landstraßen und Landsträßchen heraus. Wir sind zwar ausnahmslos durch sehr schöne Landschaften gekommen, aber auf die Dauer hat die Kurverei schon sehr genervt. Ich weiß auch garnicht mehr wo wir überhaupt überall her gefahren sind. Zumindest irgendwo an einem Stausee sind wir noch vorbeigekommen und haben dann eine sehr lange Zeit den Sequoia National Forest durchquert. Zumindest habe ich endlich mal Joshua Trees in Natura gesehen. Auf unserer Fahrt sind wir durch eine Gegend gekommen, wo teilweise recht große Joshua Trees in der Gegend und an der Straße standen.

 
Nach unendlicher Fahrt sind wir, kurz bevor mich die Lust verlassen wollte, dann noch nach Visalia gekommen. Von dort aus geht es schnurstracks in den Park. Nach einem Stopp am Visitor Center haben wir den Aufstieg in die Berge (der ganze Park liegt auf ungefähr 2.500 Metern Höhe) angegangen. Muss man sich mal vorstellen. Von minus 85 im Death Valley zu plus 2.500 im Sequoia is schon ein guter Unterschied.

Nach der hakeligen Serpentinenstraße begrüßten uns oben die ersten Mammutgewächse an der Straße. Überall entlang der Straße standen die Riesendinger. Da sah unser Autochen schon recht bescheiden aus, wenn wir vor so einem Ding geparkt haben.

Im Park haben wir an diversen Aussichtspunkten, wie Moro Rock, Auto Log und Tunnel Log angehalten. Der Tunnel Log ist ein umgekippter Baum, in den eine Durchfahrt geschnitten wurde, so das man durchfahren kann. Der Auto Log ist ein umgestürzter Baum, der oben abgeflacht wurde. Dort sind früher Leute mit ihren Autos drauf gefahren (!!!) und haben sich dort ablichten lassen. Das wurde aber mittlerweile verboten.

 
Später sind wir zum sog. "General Sherman Tree" gefahren, dem angeblich dicksten Baum in ganzen Park. Und ja, das war ein Mordsgerät. Wenn ich mich recht erinnere, hatte der Stamm einen Umfang von 30 Metern. Beeindruckend. Leider wurde in dem ganzen Bereich viel gebaut und es war ziemlich viel Betrieb hier. Deshalb haben wir uns schnell wieder weggemacht. Wir sind dann auf dem Rückweg zur Hauptstraße an einem Wanderparkplatz einfach mal angehalten und sind recht ziellos einfach mal in den Wald drauflosgegangen. So konnte man den Riesendingern endlich mal Nahe kommen und genau betrachten. Außerdem war man hier ganz alleine.

Erstaunlicherweise hatten sehr viele der Riesenbäume teilweise gravierende Brandschäden. Dies deutet auf zwei Dinge hin. Erstens scheint es hier im Park auch regelmäßig zu brennen, zweitens scheint das Feuer den Bäumen recht wenig auszumachen. Ich meine, sonst könnten die auch nicht so alt werden, wenn bei jeder Kleinigkeit umgehauen werden.

Immer wieder beeindruckte uns die Größe dieser Bäume. Bei einem Foto vor so einem Baum war man ein ganz kleines Pünktchen vor sehr viel Baum. Selbst das Wurzelwerk von umgestürzten Bäumen war immer noch bestimmt 10 mal 10 Meter groß.

Wenn man nicht auf dem gleichen Weg aus dem Park wieder herausfahren möchte, gibt es noch die Straße die einen zum Kings Canyon National Park führt. Kurz vor dem endgültigen Abzweig zu dem Park kann man auf die Straße 180 abbiegen und sich Richtung Fresno bewegen. Mittlerweile dämmerte es und wir haben uns auf den Weg gemacht. Im Park gibt es noch zwei Lodges. Dort haben wir nur aus reinem Interesse gefragt. Die Preise dort waren jenseits von Gut und Böse (180 Dollar, harharhar). Also blieb uns nichts anderes übrig als aus dem Park raus und schauen was kommt.

Es sollte ein Deja Vu werden. Das hatten wir gestern doch auch schon mal. Wir fahren, fahren und fahren und irgendwie kommt nix. Und wieder kriege ich voll den Hals über diese beschissene Beschilderung auf den Landstraßen. Wieder standen hin und wieder mal Orte auf den Schildern. Wenn man dann ungefähr dort in der Nähe sein musste stand dieser Ort garantiert nicht mehr auf dem Schild. Nach einer ganzen Zeit haben wir uns mit unserem Schicksal wohl bis nach Fresno durchfahren zu müssen abgefunden. Und so war es. Irgendwann, wieder so um 21 Uhr, hatten wir den Rand von Fresno erreicht.

So üppig war die Auswahl an Motels hier nicht. Wir haben dann eines der beiden genommen die wir überhaupt gefunden haben. Wir waren recht groggy, auch heute waren wir wieder mehr gefahren als erwartet. Auf unserer Suche hatten wir in der Nähe einen Domino-Pizza-Laden gesehen. Zum Abschluss des Abends sind wir noch kurz dahin um eine original Domino Pizza zu holen. Hui, das war aber ein toller Laden. Sah erst mal aus wie eine Abrissbaustelle. Dann der Bestellschalter mit Panzerglas abgesichert. Die Kommunikation nur über Gegensprechanlage. Die Karte haben wir durch eine Sicherheitsschleuse gereicht bekommen. Anscheinend waren wir nicht unbedingt im besten Stadtteil von Fresno gelandet :-) Die tätowierten und mit dreckigen Unterhemden bekleideten Latinos, die ebenfalls als Kunden im Laden waren, verstärkten dieses Gefühl auch noch zusätzlich. Und warum wurde hier eigentlich nur spanisch gesprochen ?

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