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Ostfriesland 2015
Christina:
Komisch, eigentlich hatte ich den nächsten Tag gestern schon geschrieben, ist irgendwie verschwunden. Na dann halt nochmal:
2. Tag - Montag 18.05. (Emden)
Heute ist es stark bewölkt, für später ist Regen angesagt, so dass ich mich für eine Stadtbesichtigung entscheide. Gegen 8.45 Uhr breche ich nach Emden auf, wo ich ungefähr eine Stunde später ankomme, im Parkhaus parke und einen ausführlichen Stadtrundgang mache (Rother Wanderführer Ostfriesland Nr. 38), zwischendrin gibt es in einem Café eine Krabbensuppe zum Mittagessen.
Vor der Rückfahrt dann noch eine Kaffee- und Kuchenpause.
In Bockhorn tanke ich, kaufe im Supermarkt ein und ruhe mich dann kurz in der Ferienwohnung aus.
Gegen 16.30 Uhr fahre ich nach Dangast. Leider fängt es aber zu regnen an, ich fahre daher schon bald wieder in die Wohnung zurück, Dangast möchte ich an einem der kommenden Abende auf jeden Fall nochmal besuchen, hier hat es mir in unserem Winterurlaub gut gefallen.
Wetter: bewölkt, ab 16.30 Uhr Regen, ca. 15 °C
Morgen gibt's mehr Sonne und Meer :)
Christina:
3. Tag – Dienstag, 19.05. (Neuharlingersiel, Carolinensiel, Jever)
Um halb neun starte ich heute nach Neuharlingersiel. Eine dreiviertel Stunde später bin ich dort und kaufe als erstes ein Ticket für den für morgen geplanten Schiffsausflug auf die Insel Spiekeroog.
Dann spaziere ich um den schönen Hafen des Ortes und schaue den Sielhof an.
Auf dem Deich wandere ich danach (Rother Wanderführer Nr. 11, 10 km) nach Harlesiel.
Nach ungefähr dreiviertel des Wegs überrascht mich ein heftiger Regenschauer. Ich habe zwar eine wasserdichte Jacke an, aber die Hose (ausgerechnet heute habe ich eine Jeans an, auf Wanderungen sonst immer eine sog. Funktionshose, die sehr schnell trocknet) ist fast komplett nass. Nicht sehr angenehm bei unter 15°C mit nassen Jeans herumzulaufen.
In Harlesiel esse ich im scheinbar neuen (oder renovierten) SB Restaurant an der Schleuse zu Mittag (Fisch – sehr lecker) und wärme mich bei zwei Tassen großem Tee auf.
Von Harlesiel gehe ich den schönen Fußweg am Kanal entlang bis zum Hafen von Carolinensiel, dabei gibt es schon wieder einen kräftigen Regenschauer, den ich zum Glück trocken in einem Tunnel überstehen kann.
Ich schaue mir Carolinensiel an
und fahre dann mit dem Bus zurück nach Neuharlingersiel. Eigentlich wollte ich zu Fuß zurück, aber ich möchte nicht nochmal nass werden.
Zurück in Neuharlingersiel mache ich gegen 14.30 Uhr eine weitere Aufwärmpause im Café Inselblick mit Tee und Rhabarberkuchen.
Danach fahre ich nach Jever und schaue mir das hübsche Städtchen an, muss dabei einen erneuten Regenschauer in einem Geschäft abwarten. Die Brauereitürme sehe ich mir nur aus der Ferne an. Eine Brauereitour wäre, soweit ich mich erinnere, nur bei Voranmeldung möglich gewesen.
Um halb fünf fahre ich dann durch recht dichten (Berufs)Verkehr zurück in die Ferienwohnung, wo ich ein Stunde später ankomme und den Rest des Tages verbringe.
Wetter: häufiger Wechsel von Sonnenschein und Wolken, mehrere heftige Regenschauer, sehr windig, ca. 12° C
Andrea:
O weh, hoffentlich hast du dich wegen der Regengüsse nicht erkältet!
Eine Brauereitour habe ich erst einmal gemacht. Gute Idee, das mal in Jever zu machen. Das Bier ist durchaus nach meinem Geschmack und das Städtchen schaut auch sehr nett aus. 2 Gründe, da mal hoch zu fahren.
Christina:
--- Zitat von: Andrea am 21. Oktober 2016, 18:28:31 ---O weh, hoffentlich hast du dich wegen der Regengüsse nicht erkältet!
--- Ende Zitat ---
Da hatte ich auch Angst davor, aber zum Glück ist nichts passiert.
Christina:
4. Tag – Mittwoch, 20.05. (Spiekeroog)
Der heutige Tag startet wie der gestrige: um halb neun Fahrt nach Neuharlingersiel, Ankunft eine dreiviertel Stunde später.
Ich parke am Hafen auf dem Parkplatz für Tagesfährtouristen und spaziere dann noch ein bisschen herum bis um 10.10 Uhr das Schiff nach Spiekeroog ablegt. Ich habe einen Platz außen direkt an der Reeling bekommen und genieße die Fahrt in der Sonne, auch wenn der Fahrtwind recht kühl ist.
Eine knappe Stunde später legen wir schon im Hafen von Spiekeroog an, wobei man während der Anfahrt einen tollen Blick auf die gesamte dem Festland gegenüberliegende Seite der Insel hatte.
Anders als die Mehrheit der anderen Touristen, gehe ich vom Hafen nicht auf direktem Weg ins Dorf, sondern links daran vorbei in Richtung Strand. Ich orientiere mich ein wenig an der Wanderung Nr. 48 des Rother Wanderführers und möchte erst am Ende meine Inselerkundung ins Dorf.
Ich bin begeistert von der Landschaft, die gar nicht mehr so hügelig in Erinnerung hatte. Der Strand ist traumhaft und es hat nur wenige andere Leute.
Ich laufe am Meer entlang Richtung Norden bis ich auf Höhe des CVJM Heims Quellerdünen bin. Dort haben wir damals während des Schullandheimaufenthalts gewohnt und das möchte ich mir nochmal anschauen. Es hat sich nichts verändert und auf meinem Weg über den gepflasterten Pfad in Richtung Dorf schwelge ich in Erinnerungen. Praktisch täglich zwei Wochen lang, sind wir genau diesen Weg ins Dorf gegangen, um beim dortigen Bäcker leckeren Streuselkuchen zu kaufen oder ins Meerwasserhallenbad zum Schwimmen zu gehen.
Damals hatte ich allerdings keinen Blick oder kein Interesse an den idyllischen alten Häusern des Dorfs. Heute bin ich richtig begeistert. Hier würde ich gerne mal ein paar Tage verbringen und bei Strandspaziergängen entspannen. Mal sehen, vielleicht wird das irgendwann etwas.
In einem der hübschen Restaurants esse ich zu Mittag, dann schlendere ich weiter, kaufe mir im kleinen Supermarkt etwas zu trinken und einen Krimi, der hier auf Spiekeroog spielt. Da noch Zeit ist bis zur Abfahrt des Schiffs, gehe ich nochmal in Richtung Strand und setze mich oberhalb auf die sonnige Terrasse eines Cafés, trinke einen Capuccino und esse ein Stück Kuchen.
Das Schiff zurück aufs Festland legt um 16.20 Uhr ab, eine Stunde später bin ich wieder an meinem Auto und fahre in die Ferienwohnung, wo ich den Tag wegen Kopfschmerzen, die sich leider auf der Rückfahrt eingestellt haben, früh beende.
Wetter: überwiegend sonnig, kurze bewölkte Abschnitte, trocken, windig, ca. 15° C
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