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Maxi-Tour 2016: Südwest-Auftakt & Traumziel Hawai'i

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Susan:
16. November   "Hang Loose"

Wir können es kaum glauben – ihr vielleicht auch nicht. Unser letzter voller Tag auf Hawai’i bricht an.  :( Es gäbe noch Aussichtspunkte zu erwandern, Wasserfälle zu bestaunen, die Hanauma Bay zu erschnorcheln, endlich Kayak zu fahren oder … oder... Allerdings fehlt uns der richtige Drive dazu  :floet:

Nach dem etwas kargen Frühstück - Vorräte gehen pünktlich zu Neige - bleiben wir gemütlich im Garten sitzen und lassen uns zum Sinnieren verleiten (Resultate im Fazit  8) ). Fahren wir doch erstmal los, die Richtung bestimmt ein absolutes Muss-noch. Erster Haltepunkt: Dole Plantation Pavillion.



Die Firma wurde 1851 in Hawai'i gegründet, handelte mit Lebensmitteln und Fisch. Obwohl die Ananas schon früh aus Brasilien herüber gebracht wurde, kam der Aufschwung im Anbau erst mit einem Mr. Dole, der 1901 die erste Plantage anlegte und eine Konservenfabrik errichtete. Heute ist Dole der weltgrößte Obst-und Gemüseproduzent. Der Ananasanbau auf den Inseln ist allerdings arg zurück gegangen, Südamerika produziert billiger.

Im alten Plantagenhaus gibt es ein Restaurant und den Souvenirshop. Da gibt es fast nix, was man nicht als/mit Ananas kaufen könnte: frische, getrocknete, mit Schoko, mit Tee, als Bonbons, als Marmelade, Wein, Likör - sogar Ananas-Hundekuchen  ;D Und dann natürlich die üblichen Textilien und Dekoartikel. Eben so, wie beworben: das totale Ananas-Erlebnis!
Gegen einen Obolus kann man eine Gartentour mitmachen, mit einer Bimmelbahn durch die Felder gondeln oder sich im Irrgarten verlaufen. Wir schlendern nur durch den kleinen Garten hinter dem Haus, sehen Ananaspflanzen in verschiedenen Größen und Schaubilder zum Anbau.



Der Schopf der Frucht wird als Setzling gepflanzt und bildet innerhalb von 6 Monaten eine neue bis zu 1m hohe Pflanze. Die Frucht entwickelt sich dabei aus der Blüte. Das war mir neu.



 

Geerntet werden die Früchte immer noch per Hand. Wegen der dornigen Blätter sind die Pflücker ziemlich vermummt; bestimmt kein Spaß bei den Temperaturen hier.
Ein Ananaseis darf natürlich nicht fehlen.



Wir fahren weiter zur Nordküste und dort bis zum westlichen Straßenende.



Und immer noch keine Lust zum Kaena Point, dem Nordwestzipfel O'ahus, zu wandern.  :cool2:



Fahren wir also zurück nach Osten, da gibt es noch den 10 km langen Mokuleia Beach. Irgendwo da wurde die TV-Serie Lost gedreht.


Keine Spuren übrig geblieben

Nach ein paar Irrwegen erreichen wir das Surfer Mekka Haleiwa mit Mengen von entsprechenden Shops. Unser Grund hier zu halten, hat allerdings mit Essen zu tun. Auf Empfehlung aus Angies Hawaii Forum suchen wir den Camaron Shrimp Truck. Aufpassen, der steht eher abseits der Straße. Wir suchen uns ein Plätzchen im Grünen und verspeisen äußerst leckere Garlic Shrimps.


 :sabber:

Nächster Haltepunkt wäre Laniakea Beach, auch Turtle Beach genannt. Honus sollen dort nämlich häufige Besucher sein. Wir erspähen schon am Parkplatz eine Asiatenschwemme  :o und fahren lieber weiter bis zum Waimea Bay Beach Park.



Sieht heute recht friedlich aus, doch brausen im Winter hier gewaltige Wellenkämme ans Ufer. Dann kommen die Surfprofis zu Wettbewerben. Schaut dann etwa so aus.

Den Rest des Nachmitttages verdümpeln wir hier am Strand. Die Bade-Bedingungen sind recht trügerisch: zeitweise schaut es friedlich aus, dann kommt wieder eine Serie von Brechern rein. Ihr merkt schon, selbst zu faul zum Fotografieren  8)



Wir fahren frühzeitig zurück, denn das leidige Geschäft des Kofferpackens steht noch an.  :(  Abendessen wir üblich im Garten, die letzte Longboards genießen... Boah, ist die Zeit verflogen.

Heutige Strecke:

Andrea:
Ja, du hast Recht: Ich kann es kaum glauben, dass das nun der letzte Tag auf Hawaii war...

Wie schmeckt denn die Ananas direkt vor Ort? Süßer? Hier hat sie ja leider öfters mal einen säuerlichen Touch und ich kann nicht viel von ihr essen.

Christina:
Och schade, der letzte Tag - egal wie lang eine Reise ist, sie geht doch immer viel zu schnell zu Ende :(

Die Wellenbilder, die du verlinkt hast, sind unglaublich, so etwas würde ich gerne mal in "echt" erleben, irgendwie habe ich es noch nie geschafft, mal richtig große Wellen zu sehen.

Paula:

--- Zitat von: Susan am 28. August 2017, 21:58:15 ---
Ein Paar spricht uns auf unsere aus dem Rucksack lugenden Reisehippo und -bär an.  Sie hätten ähnliche Reisebegleiter dabei, allerdings heute im Hotel gelassen. Im weiteren Gespräch stellen wir dann fest: erstens, dass es Deutsche sind; zweitens, dass ihr Schwarzbär genau wie unserer aus dem Yellowstone NP kommt; drittens, dass wir zwar oft beschmunzelt werden, aber wohl nicht die einzigen, die mit Kuscheltieren unterwegs sind.  :)) Sehr sympatische Leute!


--- Ende Zitat ---

Heute Morgen am Delicate Arch hat ein dänisches Paar bestimmt 5 Minuten lang versucht seine gelbe Plüschmaus in die richtige Stellung für ein Foto vor dem Arch zu bringen  ;D
Sehr sympathische Leute aus unserem Hotel mit denen wir uns auf dem Weg länger unterhalten haben. Nein ihr seid da keine Exoten!
Die polynesischen Darbietungen haben mir sehr gut gefallen, sowas würde ich auch buchen!

soenke:
Der letzte Tag auf Hawaii.    :'( :'( :'( :'( :'( 

Die Tempelanlage habe ich damals auch besucht. Fand ich auch sehr interessant. Ebenso die Polynesientour, tolles Erlebnis !

Und ein letztes Mal die Strände geniessen............ 8)

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