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Maxi-Tour 2016: Südwest-Auftakt & Traumziel Hawai'i
serendipity:
Irgendwie kommt der letzte Tag immer unerwartet :o
Das Eis sieht soooo lecker aus!
Susan:
--- Zitat von: Andrea am 30. August 2017, 14:54:35 ---Wie schmeckt denn die Ananas direkt vor Ort? Süßer? Hier hat sie ja leider öfters mal einen säuerlichen Touch und ich kann nicht viel von ihr essen.
--- Ende Zitat ---
Das kommt wohl auf die Sorte an. Tatsächlich wird auf O'ahu hauptsächlich die aus Jamaika stammende Cayenne-Frucht angebaut. Die sind schwerer und süßer als die ursprüngliche aus Brasilien stammende. (und nein, die Cayenne schmeckt nicht nach Pfeffer ;) )
17. November Aloha 'Oe Hawai’i
Es ist alles gepackt; nichts vergessen, Gewichtslimit eingehalten. Unser Flug geht erst am Nachmittag, passt auch mit der Autorückgabe. Also haben wir noch Zeit für eine kleine Unternehmung. Der Trail zum Makapu’u Leuchtturm liegt auf dem Weg und klingt mit 2 Meilen hin und her kurz genug. Parkplätze sind frei, wir buckeln unsere Wertsachen und los geht’s. Wir sind natürlich die einzigen in langer Hose. ::) Es geht auf asphaltiertem Weg langsam aber stetig bergan. Wir passieren einige Aussichtspunkte für die Walbeobachtung, leider hat die Saison hier noch nicht begonnen. Angeblich kann man auch die Nachbarinseln Molokai und Lanai sehen, heute ist es wohl zu diesig. 500 Fuß höher kommen wir zur Plattform mit Blick auf die Küste
und zum Leuchtturm.
Der wird gerade renoviert. Wünsche nach einem Leuchtfeuer an dieser Stelle gab es schon 1888, gebaut wurde es aber erst 1908 und ist heute noch in Betrieb. Daher kann man auch nicht dort hinwandern. Auf dem Rückweg sehen wir dann den steilen Pfad hinunter zum Wasser. Dort soll es Lava-Pools geben, die die Einheimischen auch gern zum Baden benutzen. Kann bei entsprechender Brandung aber sehr gefährliche werden.
Die Wanderung hat etwas länger gedauert als erwartet, jetzt müssen wir flugs zu Alamo. Wir kommen dann doch zwar gut 10 Minuten zu spät, das macht aber nichts. 362 Meilen sind wir in den letzten 5 Tagen gefahren. Shuttle zum Flughafen, übliches Selbst-Einchecken. Gepäck muss vorher durch die Agrarkontrolle. Außer Ananas darf man nämlich keine Pflanzen oä mitnehmen. Wie gut, dass wir unseren Blumen-Lei von vorgestern bei einem Kreuz am Wegesrand gelassen haben. Das gleiche Spiel erwartet uns nochmals nach der Sicherheitskontrolle beim Übergang zu den Abfluggates für Festland-Flüge. Zum Abschied gönnen wir uns einen letzten Coconut Moca Frappuccino.
Wir starten pünktlich um 15.35 Uhr und dank der Hinweise in Angies Forum erwischen wir eine gute letzte Sicht auf die Insel.
Passend dazu im Kopfhörer "Aloha 'Oe" , ein hawaiisches Lied, das wohl jeder kennt. Liliʻuokalani , die letzte Herrscherin des Königreichs Hawai'i, hat es geschrieben, gedacht als Abschiedsgesang zweier Liebender. Später wurden alle von Hawai'i abfahrenden Schiffe damit verabschiedet.
"Es war so schön - Aloha 'Oe bis wir uns wiedersehen..." :winkewinke:
Bald sind nur noch Meer und ein paar Wolken unter uns, wir fliegen in die Dunkelheit. Ich schaue ein paar Hawaii-Videos, Musik und Surfer hauptsächlich. Es gibt ein Abendessen, leider nur eine kleine Portion. Wir hätten wie das eine Pärchen am Gate vorher noch eine Portion Pommes essen sollen.
Langsam kommen Lichter in Sicht; also Land, ich tippe auf irgendwo bei LA, obwohl das ein kleiner Umweg wäre.
der Mond ist auch schon aufgegangen
die Küste entlang
Gegen 23 Uhr Landung in San Diego, Gepäck abholen und mit dem Taxi in die Stadt (Shuttle fährt leider nicht mehr). Unser Quartier für zwei Tage ist das Best Western Plus Bayside Inn, gesponsort von LH. Wir können an der Rezeption noch zwei Dosen Bier gegen den Durst kaufen, aber leider nichts zu essen.
:bett:
Ilona:
Jetzt ist das Hawaii-Abenteuer zu Ende. War San Diego nur eine Zwischenübernachtung vor dem Transatlantikflug?
Christina:
Auch noch die letzten Stunden auf Hawaii perfekt genutzt :thumb:
Susan:
18. & 19. November 43 Stunden in San Diego
Okay, 16 davon haben wir verschlafen :bett:
Frühstück, als Buffet, gibt es im Restaurant neben dem Hotel – mit Gutschein für uns umsonst. Geboten wird alles Wesentliche: Eier, Speck, Würstchen, Cerealien, Obst, süße Teilchen, Waffeln usw.
Danach spazieren wir die 500 Meter zur Bay und dann gemütlich die Wasserkante entlang bis zum Seaport Village. Vorbei am Kreuzfahrtterminal, Fischerhafen und der USS Midway. Das Wetter ist noch schön sommerlich warm und sonnig.
Endlich sehen wir auch die "Embracing Peace Statue" des küssenden Matrosen
Außerdem noch den "National salute to Bob Hope" für seine Radio- und Truppenshows während des 2. Weltkriegs.
Hier wimmelt es nur so von Asiaten, vermutlich Chinesen. ::)
Blick nach Downtown
hier wird viel gebaut.
Der Bummel durch die Läden des Seaport Village gefällt mir immer wieder. das ein oder andere Souvenir wandert in meinen Rucksack.
Ohne die Hoteltürme dahinter sah es früher netter aus.
Falls es uns entgangen sein sollte, demnächst ist Weihnachten ;)
Wir schlendern weiter zum Horton Plaza. In den Outlet Stores bin ich ja nicht fündig geworden, doch hier kann ich endlich preiswert Jeans erstehen.
Wir gönnen uns noch einen Frappuccino bei Starbucks und genießen den Sonnenschein. Wer weiß, was uns zuhause erwartet. Ein bisschen merkwürdig ist es schon: Wir sitzen hier bei gut 25° C auf der Bank und werden mit Weihnachtsliedern über Schnee und Kaminfeuer beschallt. ::) Wir schlagen den Bogen zurück zum Hotel für ein Nachmittagsnickerchen - Mini-Jetlag lässt grüßen.
Blick aus dem Fenster
Abends gehen wir zum Essen ins Hard Rock Cafe. Kersten isst wie üblich Burger, ich habe wenig Hunger und bestelle die gemischte Vorspeisenplatte. Oops, ist doch eher üppig mit allerhand Frittiertem.
Den Rückweg im Dunkeln absolviere ich mit mulmigen Gefühlen. Teilweise doch recht einsame Gegend; dann wieder viele Obdachlose. :(
Der zweite Tag startet mit Niesattacken seitens des Gatten. Hat ihn doch wieder die Ende-Urlaubs-Erkältung erwischt. Unser Heimfliug geht erst abends, wir können die Koffer aber unterstellen und bekommen auch einen Flughafen-Shuttle reserviert. Mit dem San Diego Trolley (Metro) fahren wir zur Old Town (5$ pP Tageskarte). Wir schlendern durch den gleichnamigen State Park und die Straßen dahinter, die auch quasi als Altstadt aufgemacht sind. Dann will der Gatte nur noch ruhig in der Sonne sitzen, während ich in den Shops stöbere. Ich finde noch einen schönen Fächer für meine Freundin, sowie mexikanische Gewürze und Weihnachtsgeschenke.
Seit unserem allerersten Besuch hier hat sich viel getan; damals standen hier kaum zehn alte Häuser.
Auch hier adventet es bereits
Auf der Rückfahrt steigen wir am Waterfront Park aus und schauen uns vom Ufer aus ein paar Schiffe des Maritime Museum an. Alte windjammer und ein nicht ganz so altes U-Boot.
Es bleibt grad noch Zeit, den Papiertaschentuch-Vorrat aufzustocken. Dann müssen wir auch schon beim Shuttle sein. Der fährt uns gut bis vor dem BA-Check-inn gleich draußen vor der Terminaltür. Wir werden unsere Koffer problemlos los, kriegen gleich die Bordkarten und haben so noch etwas Zeit totzuschlagen. Pünktlich um 19:40 Uhr starten wir zum Nachtflug nach London. Das Abendessen ist genau das Gleiche wie auf dem Hinflug nach Phoenix: Pasta und Curry-Chicken. ::)
Der Flieger ist das reinste Bazillen-Mutterschiff. Überall um mich herum hustet und schnieft es - den Gatten eingeschlossen. An Schlaf ist so kaum zu denken, also amüsiere ich mich mit den Film- und Fernsehprogramm. Unter anderem gibt es "The Descendants" mit Mr. What-else. Von der Story her nicht grad prickelnd, aber er spielt auf Hawai'i !
Da kommt mir doch so einiges bekannt vor ;) - da waren wir auch!
Bye, bye Amerika
:usa:
20. November Willkommen im norddeutschen November
Der Blick morgens aus dem Flugzeugfenster auf Schottland bereitet uns auf das Klima daheim vor. Allerdings ist es hier wenigstens sonnig
Das kann man schon von London nicht mehr behaupten. Wir kreisen zweimal ums wolkenverhangene Heathrow, ehe wir landen dürfen. Kein Terminalwechsel diesmal; zwei Stunden später geht es auf den letzten Sprung über den Kanal und nach Hannover. Empfangen werden wir mit grauem Himmel, Nieselregen, Wind und sehr, sehr kalten Temperaturen
:frier:
Gut, dass die Schwiegeltern unsere Heizung schon angeschmissen haben. Das zusätzliche Kaminfeuer ist sehr willkommen.
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