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Juni 2017: Junior Rückholaktion - Kurztrip nach Utah
Christina:
Antelope Island hat einiges zu bieten, da bin ich überrascht, man liest in Reiseberichten eigentlich immer nur davon, dass kurz an den Salzsee gefahren wird und das wars. Das ehemalige Farmhaus sieht interessant aus und sogar Wandermöglichkeiten gibt es. Nun scheint das Ende der Reise tatsächlich unausweichlich zu sein.....
Paula:
Sehr löblich dass Colin den Amis etwas deutsch beigebracht hat :thumb:
Und schön dass den Mormonen wenigstens das flirten erlaubt ist 8)
Vom Antelope Island State Park habe ich erst einmal gelesen und soweit ich mich erinnere hieß es in dem Reisebericht dass da eine echte Mückenplage war. Wahrscheinlich ist das aber auch von der Jahreszeit abhängig. Der große Salzsee ist eine der Hauptbrutstättem von Urzeitkrebsen, aber da muss man wohl mit dem Boot rausfahren um sie zu sehen. Jedenfalls ist die Ecke sicher einen Besuch wert!
Susan:
21. Juni Abschiede & der lange Weg nach Nevada
Die Nacht war kühler als befürchtet, wir stehen trotzdem relativ früh auf. Colin hat während seines Aufenthalts kein einziges Mal bei Dennys gefrühstückt, das will er heute nachholen. 8) Jeder genießt seinen "Build-your-own-Slam".
Danach wird es auch schon Zeit zum Flughafen aufzubrechen. Kerlies Flug ist im Programmpreis enthalten, daher fliegt er von Salt Lake City mit United und LH zurück. Wir, die Gastmutter und der jüngste Gastbruder Matt begleiten ihn, die anderen müssen leider arbeiten. Wir fahren in zwei Wagen der Gastfamilie; zum Glück, denn tatsächlich hätten wir mit unserem grünen Blitz nicht in die Parkgarage gepasst.
Das Einchecken am Automaten geht flott, auch die Gepäckabgabe klappt reibungslos. Wir haben noch Zeit für ein letztes Getränk zusammen. Die Stimmung ist begreiflicherweise etwas gedämpft. Schließlich wird es Ernst: Kerlie schlüpft grad noch vor einer großen Reisegruppe in die Schlange vor der Security, wir wachen von der Galerie aus über ihn bis er durch ist.
Ein merkwürdiges Gefühl, ist das echt schon 10 Monate her, als wir ihn ähnlich in HAJ verabschiedet haben? Auch der Gastmutter scheint es wie gestern, dass sie ihn dort abgeholt haben. Für uns ist es diesmal leichter, wir sehen ihn in ein paar Tagen wieder.
Wir müssen uns auch gleich von Matt verabschieden, er muss zu seinem Job. Mit der Mutter fahren wir wieder nach Farmington. Sie bittet uns noch etwas zu warten, sie möchte uns noch einen Brief für Colin mitgeben. Wir plaudern noch ein wenig über die letzten Monate und so. Bei ihr im Haus wird es bald sehr ruhig werden; Gastschüler wieder daheim, ein Sohn auf Mission, die anderen im College. Dann steht der letzte Abschied an. Wir sind froh, diesen Besuch gemacht zu haben und hätten die Erfahrung nicht missen wollen. Hoffentlich sieht man sich mal wieder.
Frisch aufgetankt geht es auf die lange Fahrt die I15 lang nach Mesquite.
Erstmal durch ein Tal zwischen mehr oder weniger grünen Bergketten hindurch. Den Weg nahmen einst auch einige Santa Fe- California-Händler. Reichlich langsamer als wir zu Pferd bzw. Maulesel.
Ein kurzer Zwischenstopp in Cedar City bei Starbucks. Die Fahrt scheint sich noch mehr zu ziehen als hinzu. Durch die Virgin River Gorge, auch aus dieser Richtung beeindruckend. Ich meine auf unserer ersten Tour hätten wir hier irgendwo rast gemacht, wir finden die Stelle aber nicht wieder :raetsel:
Danach wird es flach und öder
Wir erreichen Nevada, das Willkommenschild geht in all den anderen fast unter
Je weiter nach Süden wir kommen, desto wärmer wurde es. Bei Ankunft im Casa Blanca Resort sind es heiße 43° C. Uns trifft fast der Schlag, als wir aus dem klimatisierten Auto steigen und der Weg ins Hotel erst… :schwitz: Bin ich froh heute nicht campen zu müssen! Zimmer und Casino wirken moderner als die im Sunset Station in Henderson. Auch ist etwas mehr los.
Die Poolanlage sah nett aus, leider sind wir zu spät dran. Wahrscheinlich hätten wir auch die Badesachen im Gepäck nicht wieder gefunden. ::) Als Aperitif gönnen wir uns ein Guiness an der Sportsbar, danach gehen wir zum Steak- bzw. Ribs essen ins Casa Cafe. Wir wagen uns nochmal kurz vor die Tür, einen kurzen Spaziergang zur Brunnenanlage vorm Eingang. Es ist immer noch 39° heiß laut dem Taschenmesser-Thermometer. Noch ein Absacker an der Bar und ab in die Laken.
Susan:
Man kann schon einiges machen und anschauen auf Antelope Island, es dürfte nur etwas kühler sein ;) Mücken haben wir keine erlebt, aber die Sumpffliegen können eine Plage werden.
Von Urzeitkrebsen habe ich nichts gelesen dort :gruebel: Hätte mich ja interessiert. Vielleicht sollen die in Ruhe gelassen werden?
nordlicht:
--- Zitat von: Susan am 06. November 2017, 22:41:36 ---Von Urzeitkrebsen habe ich nichts gelesen dort
--- Ende Zitat ---
Davon hab ich vor allem in "Yps" gelesen. Ich meine, dass die Urzeitkrebse in dem Gimmick sogar aus den USA kamen.
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