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Juni 2017: Junior Rückholaktion - Kurztrip nach Utah

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serendipity:
Natürlich bin ich auch dabei, denn dies ist ja ein ganz besonderer Reisebericht - obwohl ich alle liebe  ;)

Ich bin auch sehr gespannt auf den Mini-Camper und natürlich die Wölfe.

Paula:
Klingt super, ich bin natürlich auch dabei!

Christina:
Ich reise auch noch mit, die Einleitung hört sich vielversprechend an. Super, dass Kersten doch noch mit konnte, du hattest ja mal was davon geschrieben, dass du alleine fährst.

soenke:
Hallo Susan,

ich bin auch dabei.  :D


--- Zitat ---hr seid herzlich eingeladen zu dem etwas anderen Bericht über diese Reise. Ich werde euch wenig spannende neue Ziele oder Trails darin liefern können, dafür gibt es ein paar Einblicke in den Utah-Familien-Alltag.  ^-^
--- Ende Zitat ---

Mal sehen, ob du mich überzeugen kannst in Utah zu leben und nicht nur den Urlaub dort zu verbringen.  8)

Susan:
Allen ein herzliches Wilkommen, schön, dass ihr dabei seid.   :toothy9:

Versprochen, keine Missionierungsversuche Obwohl wir ja schon gefragt wurden, warum wir nicht nach Utah ziehen, wenn wir so häufig Urlaub da machen ^-^
Bringen wir doch gleich mal die Anreise hinter uns ...

5. Juni   Über London und Phoenix nach Henderson, NV

Pfingstmontag in Hannover – das Warten hat ein Ende, unsere Reise beginnt. Und zwar fast so wie die letzte. Wir müssen nicht ganz so früh aufstehen wie letzten September, diesmal waren wir optimistisch und nehmen den späteren Flug nach London. Nachdem anfangs KLM die günstigsten Flugpreise hatte (mit jeder neuen Suche erhöhte sich der Preis), wurde es doch eine Buchung über American Airlines "operated by British Airways" (größtenteils, Avios haben wir auch dafür gekriegt).

Colins Schuljahr endete am 2.6., sein ursprünglicher Rückflugtermin war der 7.6. Ich hatte meine Anreise so geplant, dass ich pünktlich zu dem Termin vor Ort sein würde. Flugziel ist Las Vegas, denn nur dort konnte ich den Mini-Camper mieten. Cool wäre natürlich gewesen, bei der Graduation (Abschlussfeier) dabei zu sein. Doch obwohl Kerlie als Senior (12.Klasse) eingestuft wurde, bekam er kein Abschlusszeugnis. Er war zwar im Jahrbuch verzeichnet und auch auf dem T-Shirt der Abschlussklasse, ansonsten hat er sich/ uns aber die Kosten der Abschlussfeier erspart: Umhang, Mütze, Ring, Jahrbuch… - da wären einige hundert Dollar fällig gewesen. (Ein paar Bilder gibts später noch dazu)
Der Geist des Schulabschlusses begegnet uns jedoch auch auf unserem Flughafen: ABI 2017 Tour nach Varna  ;D

Das Boarding für die Maschine nach London geht zügig voran; nach zehn Minuten sind alle an Bord. Leider können wir trotzdem nicht früher starten. Der Flug auf die Insel kommt mir kürzer als der letzte, trotz der obligatorischen Kreise vor der Landung in Heathrow. Wir müssen den Terminal wechseln: langer Fußmarsch, Kamikaze-Bustour und erneute Sicherheitskontrolle. Hier geht  mir dann auf, wie sehr man in Routinen verankert sein kann. Wie üblich haben wir die Wanderschuhe auf dem Flug angezogen, was aber eigentlich gar nicht notwendig war bei zwei Koffern mit leichter Packung (Reserven für Colins Kram gelassen).  ::)

Viel Zeit müssen wir nicht totschlagen, bis wir in den Jumbo nach Phoenix einsteigen dürfen. Dafür stehen wir ewig am Gate herum; Start knapp eine Stunde Verspätung, Landung trotzdem pünktlich – Warten wird anscheinend bei der Angabe der Flugzeit gleich mit berücksichtigt.
Chicken or pasta, Rotwein, ein Film mit hawaiischer Anmutung "Moana", Solitär auf dem Tablet  (kein Verbot, trotz viel Trara vorher) leider keineFlugrouten-Show. Doch die Zeit geht rum.  Gute Sicht aus dem Fenster gibt es erst ab Nordkanada


Hudson Bay


später Berge mit Schneeresten


und ohne


noch später dann mit Wald


vielleicht die I40?

Vertraute Anblicke beim Anflug auf Phoenix - irgendwie witzig wie abrupt die Bebauung da an der Wüste aufhört





eine etwas andere Sicht  - wow da gibts ja einen Fluss



Die Immigration geht heuer fix (obwohl die Automaten wieder nicht funktionieren). Wir sehen auch bald warum: nur die Finger der rechten Hand werden gescannt und auf ein neuerliches Foto verzichtet. Der Officer grinst :"Ey, back again?" Gepäck abholen, durch den Zoll und schon fragt beiner "Connecting flight?" und nimmt uns die Koffer wieder ab. Sehr freundliches Personal hier im Phoenix Airport. Eine Dame leitet uns auch gleich weiter zum nächsten Abfluggate, das sich allerdings wegen einer Verspätung nochmal ändert.

Ein kurzer Hopser noch rüber nach Las Vegas mit American. Beim Online Check-in habe ich keine Sitze für uns nebeneinander gekriegt, doch der Flieger ist nicht ausgebucht. Nach dem Start rücken meine Nachbarinnen in die Exit-Row und der Gatte zu mir. Ansonsten ist es nach meinem Empfinden saukalt im Flieger  :frier:
Im Dunkeln gibt es wenig Aussichten unterwegs, auch nicht bei der Landung – nur an unserer Unterkunft fliegen wir vorbei. Eigentlich schade, sind wir doch noch nie vorher in Las Vegas gelandet. Mit einer Stunde Verspätung kommen wir gegen 22.30 Uhr Ortszeit an.

Für die erste Nacht habe ich ein Hotel in relativer Nähe zum Camper-Verleiher gebucht. An Taxikosten wär da einiges zusammengekommen, so dass sich die Buchung eines Economy-Autos für einen Tag gelohnt hat. Mit dem bewährtem Alamo Skip-the-Counter sichern wir uns einen Nissan Versan und fahren nach Henderson zum Sunset Station Hotel & Casino.

Aus der Gegend sticht es heraus, ansonsten ist wenig los da um Mitternacht. Wir beziehen unser Zimmer (gute Mittelklasse) und nehmen dann noch einen Schlummertrunk in der Gaudi-Bar. Die hat nichts mit bayrischer Fröhlichkeit zu tun, dafür mehr mit dem spanischem Architekten.  8) Überhaupt ist das Gebäude spanisch-mexikanisch angehaucht.

Gegen 1 Uhr nachts fallen wir todmüde ins Bett, hoffend dem Jet-lag ein Schnippchen geschlagen zu haben.

 :bett:

PS Falls ihr euch wundert, die letzten PHX-Anflugbilder sind von der Rückreise, hier passten sie aber besser

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