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Juni 2017: Junior Rückholaktion - Kurztrip nach Utah
Susan:
Hallo ihr Lieben,
sorry, für die lange Pause, doch die letzten Wochen waren ziemlich hektisch. Nach einem anstrengendem Seminar hatten wir uns trotz der schlechten Wettervorhersage ein nettes langes Wochenende mit Freunden ;D Das dicke Ende kam noch: das WoMo ist in Hof liegen geblieben :( Getriebeschaden und das nach kaum 66000 km. Da haben unsere Mercedesse besser gehalten. >:( Stress und ein paar Tausender Ausgaben
Naja, jetzt muss ich mal sehen, dass ich hier alles nachhole.
--- Zitat von: Christina am 21. September 2017, 17:54:39 ---Bei so einem staubigen Platz hat man hinterher wahrscheinlich roten Sand im ganzen Auto verteilt?
Was ich bei diesem Bauboom in Moab nicht so ganz verstehe, die NP, insbesondere der Arches sind doch jetzt schon überfüllt, wenn nun noch mehr Touristen gleichzeitig übernachten können, wird man bald schon ein Permit System oder Shuttle System einrichten müssen.
--- Ende Zitat ---
Das mit dem Staub hiellt sich in Grenzen.
Im Arches NP wurde auch kräftig gebaut, vor allem auch an Parkplätzen :( Vielleicht kommt ja noch ein Shuttle dazu.
Gleich gehts weiter im Bericht
Andrea:
66.000km ist ja gar nix! Da habt ihr ja noch mal Glück gehabt, dass ihr in Deutschland gewesen seid. Ich stelle mir nämlich gerade den Extremfall vor, ihr hättet es für eine Reise in die USA verschifft... :o
Susan:
Eben, selbst die Werkstatt hat keine erklärung dafür :raetsel: Und natürlich erfüllen wir nicht etwaige Kulanzregelungen ::) Unter anderem, weil wir nicht die (teuren) Checkups mitgemacht haben. Werde trotzdem mal an Ford schreiben; das neue Getriebe soll länger halten ;)
Susan:
15. Juni Island in the Sky & Dead Horse Point
Die Jungs wollten nach Moab, also haben sie das Tagesprogramm zu bestimmen: Sie wählen das Naheliegende ;) Natürlich schaffen wir es nicht zum Sonnenaufgang, auch wenn wir näher dran wohnen. Aber der ist jetzt einfach zu früh 8)
Während der Anfahrt mal kurz nachgerechnet; ist schon wieder 7 Jahre her, dass wir hier waren. Vielleicht erinnern Gatte und Kerlie sich darum nicht mehr so richtig an die Gegend. Oder mein Gedächtnis ist einfach besser. :floet: Ich hätte schon noch ein paar neue Ideen gehabt. Doch keine Offroad-Touren mit einem Auto, in dem wir auch schlafen.
Colin fährt uns zuerst zum Grand View Point. Dort nehmen wir den Trail unter die Füße. Es geht mehr oder weniger an der Kante entlang, mit Aublicken auf die aufgereihten Canyons.
die Manti-La Sal Berge im Hintergrund
Der Weg führt schön wild-west mäßig über Stock und Stein.
Es geht quasi ein wenig um die Ecke bis ganz ans Ende des Island in the Sky Plateaus.
Dort klettern die meisten - so auch meine Jungs - noch den Felsen hoch. Mir ist das zu heikel, vor allem mit den angeknachstem Knöchel. Von unten sind die Aussichten auch schön schön.
Okay, okay - wird vom Ausblick oben doch getoppt 8)
Und hier bei den Felsen finden wir auch Schatten ;D Kurz verschnauft und Wasser getankt, dann gehts wieder zurück.
2 Meilen ist der Weg lang (hin und her), wir haben knapp eindreiviertel Stunden gebraucht. Danach geht es kurz zum Green River Overlook.
Keine Boote oder Autos auf dem White Rim Trail in Sicht.
Und weiter geht die Fahrt zum Mesa Arch Trail. Wir laufen bummeln die halbe Meile in brütender Hitze entlang und endlich ist er da
Mesa Arch
Das Schild ist uns neu ;)
wären aber eh nicht hoch geklettert.
Wir werfen noch einen Blick auf den Shafer Trail.
Da ist so gut wie gar nichts los. Wenn wir jetzt so’n Jeep wie auf Hawai’i hätten ...
oder wie der da. Wirken in der Szene mehr wie Spielzeugautos.
und ein Blick aufs Panorama
Letzter Tagesordnungspunkt: Dead Horse Point State Park. Die junge Rangerin am Kassenhäuschen ist ganz verzückt über unseren Fahrer. Er sähe genauso aus wie ihr Freund, ob sie ein Foto machen dürfte. ;D
Zum ersten Mal halten wir auch am so genannten "Flaschenhals". Ist uns bisher nicht aufgefallen, wie schmal hier tatsächlich die Landbrücke ist. Erkennt man auf dem Foto auch nur schwer.
Außerdem bestätigt ein Schild die alte Legende und wir lernen gleich noch eine neue dazu ;) rechts unten im Bild: das Geisterpferd.
Wir nehmen ein etwas spätes Apfelpicknick ein und gehen dann weiter zum bekannten Aussichtspunkt auf den Colorado.
Unten auf der Piste sehen wir übrigens das schwarze Auto vom Shafer Trail auch wieder.
die Pottasche-Becken leuchten immer noch schön blau ;)
Damit ist das Standard-Besichtigungsprogramm abgeharkt und wir können zurück zum Campingplatz fahren ;) Schade, das große Wohnmobil neben uns ist weg – war ein netter Schattenspender. Wir müssen ein wenig anstehen für die erfrischende Dusche, dann kann das übliche Abendprogramm beginnen. Keine Sternenfotos heute. ::)
Heutige Strecke
Ilona:
Ein klassischer Tag im Canyonlands :beifall:.
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