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Herbstreise in den Hohen Norden Kanadas

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Beate:

--- Zitat von: Andrea am 02. April 2018, 11:38:32 ---Ich glaube, das probiere ich hier auch mal. Oder sind die amerikanischen Puffer anders als unsere?

--- Ende Zitat ---

Ich glaube schon, dass die anders sind, denn die sind ja industriell hergestellt. Vor allem sind sie aber dicker als ich sie selbst machen würde. Und schon deshalb zerbrechen sie auf dem Grill nicht.
Ich weiss nicht, ob das Einfrieren daheim funktionieren würde? Denn rohe Kartoffeln brauchen ja, soviel ich weiss, eine extrem tiefe Temperatur, damit sie beim Einfrieren nicht matschig werden.

Aber spricht doch nichts dagegen, das mal auszuprobieren.

Wenn Du nicht einfrieren willst dürfte es ja kein Problem sein.




--- Zitat von: Andrea am 02. April 2018, 11:38:32 ---Mal eine Frage zum Camper: Ist dort auch eine Toilette an Board? Oder sind die eher wie ein Bushcamper ausgestattet?

--- Ende Zitat ---

Diese Wohnmobile in USA und Kanada, und auch der Truck-Camper, sind wirklich mit allem ausgestattet. Wir waren jetzt ja auch in Tasmanien mit dem Bushcamper unterwegs und haben da festgestellt, dass Womos und Camper in USA dagegen ein 5-Sterne-Hotel ist!

Man hat dort alles: 3-flammigen Gasherd, Kühlschrank, Gefrierschrank, Heizung, Dusche, WC, bequeme Betten. Sogar Mikrowelle, Toaster und oft auch TV, aber das funktioniert nur, wenn man am elektrischen Anschluss steht.

Hier kannst Du Dir diesen TC mal anschauen:

http://www.fraserway.com/rentals/vehicles/truck-camper


Beate

Andrea:
Wow, da hat man ja wirklich alles, was man braucht. Hätte ich nicht gedacht. Danke für den Link!

Kartoffelpuffer gibt es ja tiefgefroren zu kaufen. Selbst gemachte würde ich wohl nicht einfrieren und auch nicht grillen. Aber du hast schon recht: Unsere sind zu dünn und könnten schnell brechen.

Susan:
Halt! Ich möchte auch noch mit!  8)

Mein kanadischer Stiefcousin (den ich aber Jahrzehnte nicht mehr gesehen hab) hat immer von der Gegend geschwärmt, jetzt bin ich gespannt auf ein paar aktuelle Eindrücke.

Der Truck Camper schaut auch interessant aus, sehr gemütlich. Konntet ihr denn das Wohnteil auch abstellen und allein mit dem Truck rumfahren? Irgendwer hat erzählt, dass das bei Rentals nicht erlaubt ist? Der Gedanke unser WoMo gegen so ein Teil zu tauschen, taucht immer mal wieder auf, wenn wir irgendwo an die Grenzen mit dem Dickschiff befahrbarer Straßen stoßen  8)




Beate:

--- Zitat von: Susan am 02. April 2018, 18:05:59 ---Konntet ihr denn das Wohnteil auch abstellen und allein mit dem Truck rumfahren? Irgendwer hat erzählt, dass das bei Rentals nicht erlaubt ist?

--- Ende Zitat ---

Ja, das ist leider nicht erlaubt und auch gar nicht möglich. Man bekommt das entsprechende Werkzeug nicht mit, so hat man keine Möglichkeit, die camp-unit abzukoppeln. Aber mal ehrlich: als Mietfahrzeug ist das auch gar nicht nötig. Mit diesem TC kommt man auch mit camp-unit wirklich in jeden Feldweg rein. Der Allrad-Antrieb ist wirklich gut. Man muss nur etwas aufpassen, dass keine überhängenden Äste vorhanden sind.

Beate

Beate:
Am Montag gings dann wieder zurück nach Yellowknife, einkaufen und tanken. Und dann machten wir uns auf den Weg, den Great Slave Lake zu umrunden.

Dieser "Grosse Sklavensee" ist ca. 40 mal so gross wie der Bodensee. Aber rundum wohnen keine 50.000 Menschen. Es gibt am gesamten Ufer nur 2 Orte, die man als Stadt bezeichnen könnte: Yellowknife mit ca. 20.000 Einwohner und Hay River mit ca. 5.000 Einwohner.

Wir konnten am Strassenrand die ersten Wood Buffalos sehen. Diese Büffel sind etwas grösser, aber schmaler, als die bekannten Prärie-Buffalo. Aber ein Laie wird diesen Unterschied nicht sehen.










Am späten Nachmittag fanden wir dann eine keine Halbinsel im See, die uns ganz allein gehörte und so entschlossen wir uns, dort zu übernachten. In dieser Nacht sahen wir unser erstes Nordlicht auf dieser Reise.













Beate

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