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Herbstreise in den Hohen Norden Kanadas
Beate:
--- Zitat von: Moottley am 12. April 2018, 20:46:10 ---Dass ihr an dem Camper zum Schlafen nichts umbauen müsst, ist echt praktisch. Wir mussten bis jetzt immer die Essecke zum Bett umbauen, da ist man dann nach 2-3 Wochen auch froh, wenn man das Wohnmobil wieder abgeben darf ;D.
--- Ende Zitat ---
Ja, genau einen solchen Camper hatten wir jetzt im Januar für 5 Wochen in Tasmanien. Und das war schon nervig. Wir haben damals öfter gesagt: dagegen sind die Camper in USA/Canada ein 5-Sterne-Hotel.
Beate
Andrea:
Das mit dem Umbauen kenne ich noch aus meiner Kindheit, wo wir (bzw. meine Eltern natürlich) einen Wohnwagen hatten. Jeden Abend beide Seiten umbauen... Aber wir waren es ja so gewohnt. Nur irgendwann wollte die große Andrea nicht mehr mit ihrem kleinen Bruder in einem Bett liegen und so hatte ich dann nur die schmale Sitzbank und später eine Liege im Vorzelt (da war es dann aber ein fester Jahresstellplatz).
Christina:
Das Bild mit dem doppelten Regenbogen ist wunderschön!
Beate:
Danke ;D
Es freut mich immer, wenn meine Fotos anderen gefallen.
Beate
Beate:
Montag, 19.9.
Morgens hängen noch ein paar Wolken in den Bergen:
Wir fahren weiter nach Süden, bis zur Mediazin Jkt. und dann den Hwy. 37A nach Westen, nach Steward und Hyder.
Auf dem Weg dorthin kommen wir vom Bear Glacier vorbei, der bis fast an die Strasse reicht.
Steward ist ein kleines verschlafenes Dorf, in dem jetzt in der Nebensaison absolut gar nichts mehr los ist. Sogar die Visitorinfo hat schon geschlossen:
Aber am Hafen gibts noch ein bischen Leben:
Und dann sind wir an der Grenze nach Alaska/USA. Das dürfte der einzige Grenzübergang in die USA sein, an dem überhaupt nicht kontrolliert wird. Ist aber auch klar: man kommt dort in Alaska nicht mehr weiter, höchstens noch mit einem Schiff übers Wasser. Aber bei diesen Wetterverhältnissen muss es schon ein stabiles Schiff sein.
Und Hyder ist wirklich eine Ghosttown. Hier leben nur noch ein paar Menschen:
Trotzdem kommen hier im Spätsommer viele Besucher an, denn ein paar Kilometer weiter gibts einen Bären-Beobachtungs-Weg. Dort sollen angeblich meistens Bären zu sehen sein. Nun, wir waren jetzt schon dreimal dort, haben aber noch nie einen Bären gesehen. Wahrscheinlich sind wir immer zu spät im Jahr. Auch diesesmal gibts ausser vielen toten Lachsen nichts zu sehen:
Also fahren wir weiter zum Salmon Gletscher. Und sind total entsetzt, über den vielen Verkehr, den wir so auf dieser Strecke gar nicht kennen. Aber wir lassen uns aufklären: weit hinten im Tal wurde eine Goldmine entdeckt und jetzt wird die Strasse ausgebaut und eine Starkstromleitung zu dieser Mine gelegt. Die Lastenhubschrauber fliegen im Minutentakt. Es ist interessant, aber auch irgendwie beängstigend, zuzuschauen, wie Beton-Strommasten mit ca. 20 m Höhe von einem Hubschrauber an den richtigen Platz gebracht werden.
Nach aufregenden 30 km auf enger, ungeteerter Strasse mit immer wieder grossen LKW im Gegenverkehr sind wir endlich am Ziel: am Viewpoint zum Salmon Glacier:
Nach einer kurzen Pause machen wir noch eine kleine Wanderung. Gleich hinter dem Parkplatz geht es querfeldein den Berg hoch mit tollen Ausblicke auf den Gletscher und in eine ganz andere unbekannte Pflanzenwelt:
Wir bleiben heute nacht hier oben. Dies ist unser Schlafplatz heute:
LG
Beate
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