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Herbstreise in den Hohen Norden Kanadas

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Beate:

--- Zitat von: Christina am 16. April 2018, 18:44:31 ---
Ich bin ganz begeistert von den Totempoles von Kitwancool. Ich wusste gar nicht, dass die heute noch stehen und dass man dort so relativ einfach hinkommt, ich kenne das von der kanadischen Malerin und Autorin Emily Carr, die in Victoria auf Vancouver Island geboren wurde und von der indianischen Kultur und den Urwäldern entlang der Küste fasziniert war und wahnsinnige Mühen auf sich genommen hat, dorthin zu kommen und dort zu malen.

--- Ende Zitat ---

Hallo Christina,

ich kenne dieses Buch von Emily Carr nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass es  damals schon schwieriger war, dorthin zu kommen. Heutzutage gibt es derartige Stellen mit Totempoles überall in Kanada, ganz einfach zu erreichen. Z.B. auch direkt in Vancouver.

Beate

Beate:
So. seit gestern spätabends sind wir wieder zurück. Es war ein erholsamer kleiner Ausstieg aus dem Alltag, aber auch anstrengend durch das viele und gute Essen  ;D
Wir hatten wahnsinnig tolles Wetter, es war wärmer als normalerweise Ende Mai, wie uns Einheimische erzählten. Für uns war es schon fast zu heiss.

Jetzt haben wir ein paar Tage daheim, bevor es wieder losgeht. Also muss ich mich dazuhalten, meinen Reisebericht hier fertigzustellen.

LG
Beate

Beate:
Mittwoch 21.9.

Morgens haben wir wiedermal dicken Nebel. Aber der gibt auch gute Motive her:




Wir fahren über den Hwy 16 nach Südwesten. In New Hazelton sehen wir ein Schild für einen Trail zu einem Wasserfall. Das machen wir doch und laufen schnell mal 1 Stunde durch den Wald:






Dann besuchen wir den Moricetown Canyon. Als wir vor ein paar Jahren dort waren, konnten wir die Lachswanderung beobachten. Heuer sind wir zu spät, die Lachse sind schon verschwunden:




In Smithers finden wir nach ca. 1000 km endlich eine Werkstatt, die unseren Steinschlag repariert. Man sieht zwar noch ein bischen was, aber wenigstens wird der Schaden nicht grösser.

Auf dem weiteren Weg fahren wir durch sehr landschaftlich geprägtes Land. Es ist nicht mehr viel von der Wildnis Kanadas zu spüren. Wir kommen uns vor wie in Bayern: Kühe auf der Weide, ein Bauernhof am anderen.

Eigentlich hatten wir geplant, in Burns Lake auf dem Comunity Campground in der Stadt zu übernachten. Aber als wir durch die Ortschaft fahren, sehen wir ein Hinweisschild auf einen Campingplatz "Boers Mountain Recreation Area" in 7 km. Das klingt interessanter, also fahren wir dem Schild nach. Letztendlich sind es dann fast 15 km, aber wir finden diesen Campingplatz und sind wiedermal begeistert. Der Platz ist herrlich an einem kleinen See gelegen und wir sind wiedermal ganz allein.













Vom nächsten Tag gibts nicht viel zu berichten.

Erst noch ein Bild von unserem Übernachtungsplatz am Kager Lake im Morgennebel:




Wir fahren weiter über den Hwy 16 nach Osten. Es ist wahnsinnig viel Verkehr, viele Holz-Laster. Das macht mich total nervös, da diese Laster wirklich schnell unterwegs sind.
In Prince George kaufen wir nochmal ein. Hinter der Stadt wird der Verkehr weniger, da die meisten LKW entweder nach Norden oder Süden fahren, wir aber weiterhin nach Osten auf dem Hwy 16 bleiben.
Wir wollen am Campingplatz Purdon Lake übernachten. Aber als wir dort sind, ist die Schranke zu, der Campingplatz geschlossen. Naja, wir sind nicht allzu traurig, denn 3 km vorher haben wir am Bowron River eine Rest Area entdeckt. Und dorthin fahren wir zurück, haben damit wieder einen schönen, einsamen, kostenlosen Campingplatz:






LG
Beate

Andrea:
Ich finde das total klasse, wie ihr so spontan eure (schönen!) Übernachtungsorte findet. Und dann auch noch kostenlos -genial!

Paula:

--- Zitat von: Beate am 24. April 2018, 19:25:19 ---


--- Ende Zitat ---

Ich freue mich im Urlaub immer besonders wenn ich Tiere sehe die es zuhause nicht gibt. Dieser Vogel ist sehr hübsch. Weißt du vielleicht wie er heißt?

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