Allgemeines > Reiseberichte

Herbstreise in den Hohen Norden Kanadas

<< < (29/40) > >>

Beate:
Hallo Paula,

nein, leider weiss ich das nicht. Aber mir gehts genau wie Dir: wenn ich ein Tier sehen, das ich nicht kenne, freue ich mich und MUSS es einfach fotografieren. Leider gehts dann oft so wie auf diesem Foto: die Zeit reicht nicht um die optimale Belichtung, Entfernung etc. zu finden, man muss einfach schnell klicken.

LG
Beate

Christina:

--- Zitat von: Beate am 24. April 2018, 19:18:47 ---
Hallo Christina,

ich kenne dieses Buch von Emily Carr nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass es  damals schon schwieriger war, dorthin zu kommen. Heutzutage gibt es derartige Stellen mit Totempoles überall in Kanada, ganz einfach zu erreichen. Z.B. auch direkt in Vancouver.

Beate

--- Ende Zitat ---

Na ja, klar gibt es die Totempoles heute überall in Kanada, besonders an für Touristen gut zugänglichen Orten, meist wurden sie extra zu diesem touristischen Zweck aufgestellt, was in Ordnung ist. Aber in Kitwancool wurden sie von den dort lebenden Ureinwohnern ausschließlich aufgrund ihrer Tradition und ihres Glaubens aufgestellt, bevor sie überhaupt Kontakt mit Weisen hatten. Dann kamen vor allem die Missionare dort an und versuchten die Ureinwohner zu christianisieren und alles, was mit ihren Traditionen zu tun hatte, zu verbieten. Deshalb war diese Stelle damals etwas besonderes und ich finde es toll, dass es sie bis heute an dieser Stelle gibt.

Beate:
Freitag, 23.9.

Es ist etwas bewölkt, das stört uns aber nicht. In McBride machen wir einen ausgiebigen Besuch im Visitorcenter, das in einem alten Bahnhof untergebracht ist. Kurz danach sehen wir ein Hinweisschild auf einen trail zum "Beaver Falls". Den müssen wir natürlich gehen:




In Tete Jaune Cache müssten wir eigentlich links auf dem Hwy 16 Richtung Mt. Robson weiterfahren. Aber wir beschliessen, einen kleinen Umweg zu machen und fahren noch 10 km auf dem Hwy 5 südlich. Dort machen wir eine schöne Wanderung durch den Jackman Flats PP. Das sind Sanddünen, mitten in British Columbia. Hier gibts auch eine völlig andere Vegetation als rundum:








Zurück am Hwy 16 gehts entlang des Fraser River in die Berge:








Am frühen Nachmittag kommen wir in Jasper an. Nach einer Runde durch die Stadt suchen wir uns am Whistler Campingplatz einen schönen ruhigen Platz:





Diese Nacht hat es geregnet, gehagelt und geschneit. Aber jetzt morgens kommt die Sonne durch.

Wir fahren mit Stop und kurzer Wanderung am Maligne Canyon:






weiter zum Medicine Lake, der am Austrocknen ist:








zum Maligne Lake, wo wir etwas laufen:






Auf der Fahrt zurück sehen wir dann die sonst so scheuen Bergschafe direkt neben der Strasse:




Wir wollen noch etwas "relaxen" und fahren weiter nach Miette Hot Springs. Nachdem Wochenende ist, ist dort der Teufel los. Trotzdem geniessen wir das Bad im warmen Wasser:




Die Überraschung kommt dann, als wir vom Bad rauskommen: die sonst so scheuen Bergschafe laufen auf dem Parkplatz rum und verfolgen die Touristen:




Auf dem Rückweg sehen wir dann noch Wapities direkt neben der Strasse:








LG
Beate

soenke:
Weiterhin Natur und Freiheit pur, auch wenn es bei den Miette Hot Springs doch ziemlich voll war.

Und jetzt bewegen wir uns wieder in Gebieten, wo ich auch schon war und schöne Erinnerungen werden wach dank dir. 8)

Susan:
Nach all der Einsamkeit war ja an den Hotsprings richtiger Trubel, nett so ein warmes Bad aber die anderen Hiotsprings waren irgendwie cooler  8)

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln