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Herbstreise in den Hohen Norden Kanadas
Beate:
Uii, dann musst Du aber unbedingt nochmal hin. Du glaubst gar nicht, was sich in den letzten Jahren verändert hat, das meiste allerdings nicht zum Guten.
Inzwischen sind alle Nationalparks (auch die USA) hoffnungslos überlaufen. Menschenmassen überall, vor allem Asiaten. Hotels und Campingplätze an den hotspots teilweise ein Jahr im voraus schon ausgebucht.
Auch deshalb verreisen wir immer ausserhalb der Saison, im Oktober, im Südwesten sogar im November, oder im April/Mai.
LG
Beate
Paula:
Über das Foto mit der Busgruppe im Johnston Canyon habe ich mich grade sehr gewundert. Für mich ist das irgendwo im Nirgendwo. Ich habe aber auf Google Maps gesehen dass das im Banff Nationalpark liegt, in einem Nationalpark muss man wohl immer Massenandrang rechnen.
Mir haben die Miette Hotsprings gut gefallen, sollte ich mal nach Kanada kommen stehen die sicher auf dem Plan. Die Wanderung durch die Schlucht bei den Althabasca Falls wäre auch nach meinem Geschmack. Bayerische Dörfer gibt es wohl überall, vielleicht ist der Ort ja von Bayern gegründet worden, immerhin ist das Begrüßungsschild ja auf deutsch :)
Silvia:
Hach wie schööööööön..... ... mmhh bei den Bull Rips bekomme ich gleich Hunger :))
Ich denke das es von der Einsamkeit in den kanadischen Wäldern dann schon ne ziemliche Umstellung ist an den Hotspots mit den vielen Leuten.
Beate:
--- Zitat von: Paula am 28. April 2018, 16:05:43 ---Über das Foto mit der Busgruppe im Johnston Canyon habe ich mich grade sehr gewundert. Für mich ist das irgendwo im Nirgendwo. Ich habe aber auf Google Maps gesehen dass das im Banff Nationalpark liegt, in einem Nationalpark muss man wohl immer Massenandrang rechnen.
--- Ende Zitat ---
Hallo Paula,
das war keine Busgrupppe, sondern es ging auf dem gesamten Weg durch den Canyon genauso zu. Ab ca. 10.00 h waren nur noch Asiaten unterwegs. Und die laufen ja stur geradeaus und rennen Dich auch über den Haufen, wenn Du nicht ausweichst!!!
Wir kennen die Rockies und auch den gesamten Westen der USA und Kanada schon seit ca. 20 Jahren. Und erst in den letzten ca. 5 Jahren wurde es so überlaufen. Vorher konnte man auch oder gerade in den Nationasparks wirklich sehr schön und fast alleine laufen. Nun ja, diese Zeiten scheinen vorbei zu sein.
Beate
Beate:
Am nächsten Morgen gehts erst mal mit der Fähre über den Kootenay Lake. Hier werden sogar lange Holzlaster verladen:
Dann fahren wir den Hwy 3a nach Südosten bis Nelson. Diese Stadt macht immer Werbung für ihre tolle Laubfärbung im Herbst. Aber da waren wir wohl etwas zu früh dran, denn so ganz kommen die Farben noch nicht raus:
Auf der weiteren Fahrt über Castlegar, Grand Forks und Midway, immer entlang der Grenze zu den USA, finden wir dnn allerdings wieder die schönen gelb-und rot-Töne:
In Rock Creek entscheiden wir uns für einen Abstecher auf den Highwy 33, weil wir von einem schönen Campingplatz ca. 50 km entfernt gelesen haben. Aber schon nach 3 km sehen wir eine sehr schönen Platz, direkt am Fluss und entscheiden spontan, hier zu bleiben. Der Campingplatz ist total leer. Der Besitzer weiss erst gar nicht, was er berechnen soll und entscheidet dann, dass es 30 Dollar kostet. Nun ja, ist total überteuert, da keinerlei Duschen etc. zur Verfügung stehen. Aber der Platz ist so schön und ruhig, dass wir bleiben.
Am nächsten Morgen liegt dicker Nebel über dem Fluss:
Aber der löst sich schnell auf und wir fahren wieder durch interessante Landschaften. Allerdings sieht man deutlich, dass hier ein anderes Klima herrscht: es ist wärmer und trockener.
Ein schönes Städtche am Weg ist Osoyoos. Vor allem der Blick, wenn man vom Osten kommt und die Stadt tief unten am See sieht:
Im ganzen weiteren Tal wird viel Obst, Gemüse und Wein angebaut. Jetzt ist Erntezeit der Kürbisse und mit denen wird jeder Marktstand geschmückt. Sogar in den Bäumen "wachsen" Kürbisse :lach:
Immer entlang des Highway 3 nahe der Grenze zur USA kommen wir zum Manning Provincial Park. Wir wollten eigentlich hier übernachten, aber die Campingplätze haben schon geschlossen. Also machen wir nur eine kurze Wanderung zu einem Biberteich:
Dann fahren wir noch hoch zum Cascade Look Out. Das ist zumindest mit dem Wohnmobil eine abenteuerliche Strecke: eng, kurvig, Gegenverkehr. Da kommt man schon ins Schwitzen. Aber der Ausblick dort oben ist fantastisch:
Nachdem man hier in der Gegend nirgends wild campen kann und darf, fahren wir noch in die nächste Stadt, nach Hope. Zum Glück hat hier das Visitorcenter noch offen und dort wird uns ein schöner Campingplatz an einem Fluss genannt.
LG
Beate
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