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Herbstreise in den Hohen Norden Kanadas
Beate:
--- Zitat von: Moottley am 06. April 2018, 13:48:36 ---Ich hoffe, die Panne ließ sich nicht auf einen schlechten Wartungszustand des Fords zurückführen.
--- Ende Zitat ---
Wir hatten uns auch gewundert, denn das Fahrzeug war praktisch neu. Und wir kennen den Vermieter Fraserway seit vielen Jahren und wissen, dass deren Fahrzeuge immer gut gepflegt und gewartet sind.
Und es hat sich dann auch bestätigt, dass es nicht an der Wartung lag, sondern etwas, was wir noch nie gehört hatten:
Ein Käfer, Ungeziefer o.ä. hatte sich auf einen Sensor/Relais oder wie immer man das nennt, gesetzt und dadurch die Steuerung der Benzinzufuhr lahm gelegt. :hammer:
Weder mein Mann noch ich haben sowas vorher schon mal gehört. Und das hat uns natürlich beunruhigt, weil uns in der Werkstatt gesagt wurde, dass es zwar unwahrscheinlich aber nicht unmöglich sei, dass sowas immer mal wieder passiert.
(Das ist der Fluch der "neuen" Techniken)
LG
Beate
soenke:
Hallo Beate,
ich springe auch noch schnell mit auf. :D
Ich liebe es auch einsam in der Natur die Ruhe zu geniessen und du bist ja wirklich in einer sehr verlassenen Gegend und wenig zivilisiertem Gebiet unterwegs.
Ich mußte auch erstmal googeln, wo alles liegt. ;), wobei ich als Wasserfallfan hatte vorher schon mal von den Lady Evelyn Falls gehört, jetzt weiß ich auch genau, wo die sind.
Oh, ich traue mich ja erst seid wenigen Jahren auf Dirt Roads ran und ihr scheint ja wirklich abenteuerliche Strecken zu fahren. So eine Autopanne wäre für mich eine Horrorvorstellung. :o
Aber toll, dass Euch so ein hifsbereiter Mann mitgenommen hat und euch aus der Patsche geholfen hat.
Mir gefallen deine Eindrücke vom hohen Norden Kanadas und beschreibst sehr schön, wie sehr du diesen Urlaub geniessen kannst, trotz der Panne. ;) 8)
Und Tiere habt ihr ja auch schon ordentlich gesichtet, denen man stundenlang zuschauen kann in der Abgeschiedenheit.
Freue mich auf mehr !
LG Sönke
Christina:
Klasse, dass ihr durch die Panne kaum Urlaubszeit vergeudet habt und mit dem Mietauto nun auch noch einiges machen konntet, was mit Camper nicht gegangen wäre. Der Buffalo Wood NP gefällt mir richtig gut mit der Laubfärbung, den Pilzen und den Salt Plains und dazwischen kleinere Wanderungen. Und gut zu wissen, dass man das auch von einer Motel- bzw. Apartmentunterkunft aus machen/anschauen kann.
Rainer:
--- Zitat von: nordlicht am 06. April 2018, 01:55:41 ---Bei allem Respekt vor Deinem missionarischen Eifer Deine Liebe zur Kreuzfahrt weiterzuvermitteln,
--- Ende Zitat ---
Darum geht es gar nicht. Es ist etwas völlig anderes, also versuche ich es mal andersherum: welchen Urlaub würde ich geschenkt nicht machen, den andere in diesem Forum mit Leidenschaft betreiben?
Beate:
Samstag, 10.9.
Wir haben die Nachricht, dass unser Truck-Camper repariert ist und in Hay River auf uns wartet.
Es war ein Sensor verschmutzt, evtl. ist auch nur ein Käfer darauf festgeklebt.
Dadurch gab dieser Sensor falsche Signale und der Motor schaltete ab.
Wir fahren also wieder aus dem Wood Buffalo NP raus
und sehen noch einen letzten Büffel:
Sogar ein Bär wagt sich aus der Deckung.
Aber der war so schnell über die Strasse gelaufen, dass wir keine Chance für ein Foto hatten.
Allerdings war er dann doch neugierig, sass im Strassengraben und beobachtete uns:
Und dann begann es zu regnen. Es regnete den ganzen Tag.
Zum Glück hatten wir auf dem Hinweg schon alles angeschaut und konnten jetzt ohne Bedauern weiterfahren.
Zurück in Hay River besuchten wir erst mal den monatlichen Fischmarkt.
Wie wir hörten, wäre das DAS Ereignis. Nun ja, es gab ein paar Buden mit frittiertem oder gebratenem Fisch.
Geschmeckt hat er, aber in dieser Kälte und in diesem Dauerregen war das kein Vergnügen:
Auf dem Parkplatz nebenan fotografierte mein Mann diesen Truck, weil er ihm so gut gefiel.
Sofort kam der Fahrer herausgelaufen und fragte, was er denn falsch gemacht hätte.
Aber er war dann ganz glücklich, als wir im sagten, dass uns sein Truck so gut gefiel und wir deshalb das Foto als Erinnerung gemacht haben:
Wir holten unseren Camper aus der Werkstatt und waren überglücklich, unser "Heim" wieder zu haben.
Nach ca. 3 Stunden Fahrt durch starken Regen, aber in sowieso langweiliger Landschaft, rissen die Wolken genau im richtigen Moment auf.
Als wir am Campingplatz Samba Dee ankamen, schien schon wieder die Sonne
Also machten wir schnell noch eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt:
Später am Abend wurde es dann zwar relativ kalt (10 Grad) was uns aber nicht davon abhielt, draussen zu sitzen.
Es war einfach zu schön und wir waren ganz allein auf dem Campingplatz
Sogar einen schönen Sonnenuntergang gab es heute noch:
LG
Beate
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