Allgemeines > Reiseberichte

Herbstreise in den Hohen Norden Kanadas

<< < (17/40) > >>

Paula:

--- Zitat von: Beate am 08. April 2018, 10:54:18 ---Hallo Paula,

nein, dieses Buch kenne ich nicht. Aber ich musste natürlich gleich mal googeln  :o
Damit ist mir klar, warum ich dieses Buch nicht kenne und es GANZ BESTIMMT auch nicht lesen werde.
Ich bin nämlich fürchterlich: Ich "lese" nicht ein Buch, ich "lebe" es. Als Kind WAR ich Heidi, solange ich das Buch gelesen habe. Und auch später, bis jetzt ins Alter, bin ich immer eine Person und wenns nur der Zuschauer ist. Aber ich lebe mit allem das dort geschrieben ist. D.h. aber auch, dass ich dann tagelang nicht schlafen kann, mich evtl. in der Dunkelheit fürchte, etc.etc.
Deshalb fasse ich Krimis oder andere aufregende Bücher gar nicht mehr an  ;D

--- Ende Zitat ---

Hallo Beate,

Das man ich schon verstehen, ich kann mich auch total in ein gutes Buch versenken, aber ich identifiziere mich immer mit den Guten  ;D
Aber für dich ist das Buch dann eher nicht das richtige denn es ist ziemlich brutal für Krimiliebhaber aber ein echtes Highlight. Ich finds aber toll dass du mir die Landsxhaftsfotos dazu bietest  ;)

Hier noch ein Artikel mit Foto zum ersten Computerbug:
https://www.focus.de/digital/computer/computergeschichte/computergeschichte-der-allererste-computer-bug_vid_22091.html

Silv:
Wusste ich doch, dass ich von Yellowknife schon mal gehört habe  :)  Hab einen Mann zuhause, der gerne D-MAX schaut. Gerade eben auch: da suchen sie drei Fischer auf dem See....

Christina:
Die Landschaft entlang des McKenzie Rivers gefällt mir gut, insgesamt ist die Reise landschaftlich doch wesentlich abwechslungsreicher als ich zunächst dachte. Die Strassen sind wohl überwiegend nicht geteert? Schon sehr interessant zu sehen, wie einsam einige Menschen dort im Norden leben.

Noch eine Frage: ihr seid wohl nur selten auf "richtigen" Campingplätzen, d.h. ihr habt viele Tage und Nächte keinen Stromanschluss, macht das nichts aus, läuft die Heizung z.B. oder der Kühlschrank trotzdem?

Beate:
Hallo Christina,

ja, dort oben im Norden gibts viele ungeteerte Strassen. Eigentllich sind nur die wirklich wichtigsten Strassen geteert. Aber alle anderen Strassen sind meistens (wenn es nicht gerade regnet) in gutem Zustand.

Wir lieben solche einsamen Übernachtungsstellen. Und einen Stromanschluss braucht man nicht unbedingt. Kühlschrank, Gefrierschrank, Herd, Heizung, läuft auf Gas. Strom bräuchte man nur für Klimaanlage, Fön, Toaster, TV. Und wer braucht das im Urlaub?
Natürlich braucht die Heizung zum zünden etwas Strom und die Wasserpumpe auch. Und Licht will man ja auch haben. Aber alles das geht über eine zweite Batterie. Und wenn man jeden Tag fährt lädt sich diese Batterie während des Fahrens wieder auf.

Wir haben es einmal geschafft, eine Batterie leer zu saugen: Im Denali NP/Alaska darf man auf einem bestimmten Campingplatz nach Ankunft das Womo nicht mehr bewegen und muss 3 Tage buchen. Es war s....kalt, wir haben geheizt. Am zweiten Tag gegen Morgen war dann Schluss, Batterie leer, keine Heizung mehr und es wurde sehr schnell sehr kalt. Da mussten wir warten bis um 8.00 h die "quiet time" vorbei war. Dann konnten wir den Motor starten und nach ein paar Minuten war die Batterie einigermassen ok.

Beate

Beate:
Als wir heute aufwachen, ist rundum dicker Nebel:




Und an den Spinnweben in den Büschen sieht man, dass der Herbst kommt:




Aber bis am späten Vormittag hat sich der Nebel aufgelöst und wir fahren durch die Sonne. Heute sind immer wieder Büffel rechts und links der Strasse:








Ich kann mich an den goldenen Herbstfarben nicht sattsehen:












Am frühen Nachmittag haben wir die Grenze zu British Columbia erreicht und verlassen das Northwest Territory.
Auf der Strassenkarte sehen wir, dass weiter südlich eine grosse Brücke über den Ft. Nelson River geht. Vor und nach solchen Brücken gibt es meistens einen Feldweg, der runter zum Fluss geht. Und dort wollen wir übernachten. Aber schon einige Kilometer vor der Brücke beginnt eine Baustelle. Und die geht ca. 20 km lang, bis weit nach der Brücke. Also hier ist mit boondocking nichts drin.

Nach dem Ende der Baustelle schauen wir uns jeden abgehenden Feldweg genau an und finden wirklich wieder eine sehr schöne, freie aber uneinsehbare Stelle zum Übernachten. So eben wie dieser Platz ist, scheint hier mal ein Funkturm gestanden zu haben. Genau das Richtige für uns:




LG
Beate

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln