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Herbstreise in den Hohen Norden Kanadas
Beate:
--- Zitat von: Christina am 10. April 2018, 17:54:46 ---Danke für die Antwort zu den Wildnisübernachtungen ohne Stromanschluss Beate, sehr interessant, ich kenne mich da ja überhaupt nicht aus. Aber wer weiss, ob wir nicht doch irgendwann mal mit einem Womo unterwegs sein werden.
--- Ende Zitat ---
Wir hätten uns auch bis vor ca. 15 Jahren nie träumen lassen, dass wir mal mit Camper durch die Gegend fahren. Wir sind immer mit PKW und Hotelzimmer gefahren, bis wir mal (in Namibia) nicht anders konnten und sind damit auf den Geschmack gekommen.
--- Zitat von: Christina am 10. April 2018, 17:54:46 ---Die letzte Etappe war wunderschön gelb und dazu noch die vielen Büffel. Ich wusste gar nicht, dass dort so viele leben, ich habe die eher mit Prärie und Wiesengegenden in Verbindung gebracht, nicht mit Waldgebieten.
--- Ende Zitat ---
Das sind auch Wood Buffalo. Die sind etwas grösser aber schmaler als die bekannten Prärie Buffalo. Nur ein Laie würde sie nicht unterscheiden können.
LG
Beate
Beate:
Donnerstag, 15.9.
Die heutige Strecke sollte sich als eine der landschaftlich interessantesten herausstellen.
Allerdings gabs gleich wieder eine Überraschung:
Im Laufe des Vormittags kamen wir nach über 2000 km auf Gravelroads endlich wieder auf eine geteerte Strasse. Und was passiert nach ca. 1 km Fahrt: Peng!! Ein Steinschlag und wir haben ein Sternchen in der Windschutzscheibe :hammer:
Sowas gibts doch nicht!!! ::)
Und Windschutzscheiben sind teuer und nicht versichtert. Na Bravo!!
Wir fahren den Liard Highway bis zum Ende und biegen dann in den Alaska Highway nach Norden ein.
Schon vormittags sehen wir das erste Deer neben der Strasse:
Und dann kommt ein Grizzley über die Strasse:
Er flüchtet erst mal in den Strassengraben:
Läuft dann aber direkt neben unserem Auto her:
überquert die Strasse vor uns:
und versteckt sich hinter den Leitplanken:
Wir müssen leider weiterfahren, aber im Rückspegel kann ich ihn nocheinmal fotografieren:
Die Strasse geht durch einen Canyon immer höher in die Berge:
Am Summit Lake haben wir bei 1.300 m die Passhöhe erreicht:
Auf der weitern Fahrt sehen wir weit oben in den Felsen die ersten Bergschafe:
Dann geht es durch den Canyon wieder nach unten:
Hier sehen wir Bergschafe direkt am Strassenrand:
Unterdessen ist es spät geworden und wir finden einen schönen Übernachtungsplatz am Trailhead eines Wanderweges:
LG
Beate
Silv:
Ist das mit den Windschutzscheiben nur bei Campern so? Wir hatten nämlich vor 5 Jahren bei unserem Mietwagen in den USA einen Sprung in der Scheibe und das war versichert.
Ein sehr schöner Tag!
Beate:
Da hattet Ihr aber Glück, oder der Vermieter war sehr kulant. Denn in den meisten AGB, auch bei Mietwagen, steht, dass die Windschutzscheibe nicht versichert ist.
Beate
Susan:
So, jetzt bin ich auch wieder auf dem Laufenden 8) Die Landschaft und die Tiersichtungen gefallen mir; und mal Nordlichter zu sehen. Mein Cousin sprach immer vom Kanu fahren und Angeln, solche Urlauber habt ihr wohl kaum gesehen?
Über den "bug" zu lesen brachte mich zum Schmunzeln, da musste ich auch gleich an die Geschichte über die Entstehung dieses Begriffs denken. ^-^
Wir sind seit 28 Jahren viel mit dem WoMo unterwegs allerdings meist in Europa. Da ist das mit dem Freistehen nicht so toll, zum einen eh zu voll oder die Einheimischen sind angep... oder es drohen Aufbrüche :( Nachdem wir schon früh etliche entsprechende traurige oder ärgerliche Geschichten gehört haben, bleiben wir lieber auf Camping- oder offiziellen Stellplätzen. Das ist in USA oder Kanada offenbar entspannter.
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