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Grüne Berge, wilde Küsten und edle Tropfen: XL-Tours ganz entspannt in Schottland
Andrea:
Die Vorgeschichte ist ja den meisten bekannt hier. Daher fasse ich es noch mal kurz zusammen:
Im Sommer 2016 war es für Heiko genug der Quengelei. Ich wollte allein nach Edinburgh und das schon seit Jahren. Als ich mal wieder alles durchgerechnet habe und schaute, was ich ohne Auto noch so alles machen könnte, sagte Heiko: Was hältst du davon, wenn wir zusammen noch etwas sparen und nächstes Jahr fahren? Also wir beide zusammen?
Echt? Heiko fährt mit mir noch einmal nach Schottland? Yeah! 2009 hatte ich mich unsterblich in dieses Land verliebt und es zog mich magisch dorthin. Heikos Interesse war nur mäßig, deshalb freute ich mich nun riesig.
Wir planten wieder mit unserem Zelt zu fahren und dieses Mal auch die Isle of Skye anzusteuern. Ich bastelte diverse Runden zusammen, was man alles in etwa 2 Wochen machen könnte ohne jeden Tag den Zeltplatz zu wechseln. Wir haben nämlich ein riesiges Zelt und das will man einfach nicht täglich auf- und abbauen. Es wurden neue Campingstühle bestellt, die auch bequem für Leute mit XL-Ausmaßen sind und vor allem in der Lage sind sie zu tragen, meine Tour stand so gut wie fest. Glen Coe, Isle of Skye und Arran war der Plan. Der wunderschöne Nordwesten musste leider aus der Tour fliegen, weil wir nicht volle 3 Wochen fahren können.
Und dann der Supergau: Wir hatten das Zelt schon lange nicht mehr aufgebaut und taten das zur Kontrolle. Ein Glück, denn es war total kaputt. Stockflecken sind schon schlimm, dazu aber noch sich auflösende Nähte. Da war nichts mehr zu machen, das Zelt ist hin. Gut, dass wir das vorher bemerkt haben.
An diesem Tag kam unser guter Freund (hier soll er Hiker genannt werden) zu Besuch. Er konnte unsere Trauer über das Zelt gut nachvollziehen, denn er hatte vor wenigen Wochen sein eigenes auf einem Festival stehen lassen müssen (total abgesoffen). Daher war das Leihen seines Zeltes für uns leider keine Alternative mehr.
Nach vielen Diskussionen war klar: Ein neues Zelt wird nicht mehr gekauft. Wir haben beide schon zu viele Zipperlein, als das noch viele Zelturlaube vor uns liegen würden. Die Alternative waren Ferienhäuser. Diese waren aber natürlich teurer als das Zelten. Das wird nichts mehr 2017 >:( Und auch für 2018 sahen wir schwarz, bis ich halb im Spaß meinte: "Das geht nur, wenn Hiker mitkommt". Und der willigte vollen Ernstes ein. Ganz spontan!
Es folgte stundenlange Sucherei nach passenden Cottages. Wir hatten uns auf das Glen Coe und die Isle of Skye festgelegt, da die Häuser immer nur wochenweise vermietet werden. Relativ schnell hatte ich ausgerechnet, dass bei einer Reise zu dritt die Fähre am günstigsten ist (Amsterdam -Newcastle) und Heiko stimmte dem widerwillig zu. Heiko wird schon seekrank, wenn er nur ein Schiff sieht. Aber wir wollten das mal ausprobieren.
Anfang 2017 war dann alles für den Sommer 2018 gebucht, die Feinplanung wurde mir überlassen. Fest stand: Es soll eine entspannte Reise werden. Zum Runterkommen, ohne Stress, ohne zwingendem Abhaken von Sehenswürdigkeiten. Jeder sollte für sich entscheiden, ob er irgendwo hin will oder lieber etwas anderes macht. Im Zweifelsfall würde uns Heiko überall hinfahren.
Dann hieß es nur noch warten...
Paula:
Wenn man so lange Zeit hat zu planen kann der Urlaub ja nur gut werden :)
Ein bisschen was habe ich ja mitbekommen und bin nun ganz gespannt auf eure Erlebnisse!
Silvia:
Da spring ich auch gleich mit auf ;D
Horst:
Ich buche auch ein Ticket ...
Christina:
Gleich zwei Reiseberichte auf einmal :thumb: Da bin ich doch gerne auch in Schottland mit dabei, zumal eure Reisevariante von einem bzw. zwei festen Standorten aus die Umgebung zu erkunden, auch meinem Reisestil (zumindest in Europa) entspricht. Schon witzig, da haben wir im Forum zwar drei Berichte aus Schottland von diesem Sommer, aber jeder mit einer anderen Reiseart.
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