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WoMo Tour Mai/Juni 2019 - Wiedersehen mit der Peloponnes

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Paula:

--- Zitat von: Silv am 25. Juli 2019, 12:42:31 ---
--- Zitat von: Susan am 25. Juli 2019, 01:49:34 ---
.... Außerdem hatte ich einen Frosch für Paula im Visier...

--- Ende Zitat ---

Mittlerweile denkt wohl jeder von uns bei einem Frosch an Paula  :)


--- Ende Zitat ---

Das habe ich beim Lesen auch gerade gedacht, sehr lieb von dir Susan  :)
Meine drei Wochen Urlaub sind jetzt leider rum, morgen geht es wieder in die Arbeit.  :'(
Meinen letzten Frosch hatte ich gestern im bayrischen Wald wo wir  5 Tage verbracht haben. Die Woche davor in Rügen war froschtechnich leider unergiebig aber sonst sehr schön, ich bin gerade dabei die Fotos zu sortieren. Aber das wichtigste ist sowieso dass Josef wieder gesund ist und die Katastrophen für 2019 damit hoffentlich beendet sind.

In Griechenland waren wir 2006, außer Olympia das ich damals ehrlich gesagt ziemlich langweilig fand habe ich noch nichts mir bekanntes entdeckt, wir haben wohl ganz andere Ziele angesteuert, ich kann mich aber nicht mehr an viel erinnern. Was ich aber noch weiß ist dass die meisten Strände enttäuschend schmutzig waren. Das sieht auf deinen Bildern bisher ganz anders aus! Und dass das Essen damals sehr schlecht war weiß ich auch noch, da wäre ich öfter froh gewesen wir hätten selber kochen können, wir waren aber im Hotel mußten also mit den vorhandenen Restaurants vorlieb nehmen.

Die Wasserfallwanderung hat mir sehr gut gefallen, die merke ich mir. Josef hat eine Ex-Kollegin in Griechenland vielleicht besuchen wir die mal (aber nur wenn ich im Lauf deines Berichts den Eindruck bekomme dass es mit der Verpflegung wirklich besser geworden ist...). Ich freue mich auf mehr  :)

Susan:
Willkommen zurück, Paula! Das klingt ja nach ein paar entspannten Tagen, freut mich, dass Josef wieder gesund ist. Schön, dass du hier dabei bist. 

Dann warst du ja ähnlich lange nicht in Griechenland wie wir. Dreckige Strände haben wir aber auch damals nicht erlebt, soweit ich mich erinnere. Doch ich habe schon den Eindruck, dass die Griechen sich jetzt mit den Touristen etwas mehr Mühe geben.

Am Wasserfall wäre ich die letzten Tage auch lieber gewesen. Immerhin barg die lästige Aufgabe des Keller ausräumens den Bonus, dass es dort schön kühl war.  ::) Jetzt brauch ich aber ein schönes Wannenbad zur Entspannung und vielleicht gehts nachher noch weiter im Bericht.

serendipity:
Habe jetzt mal nachgelesen, gefällt mir gut bisher. Ich mag es, wenn man auch etwas geschichtliches einbauen kann, wenn man Lust hat - oder halt den Strand, wenn man keine Lust hat  ;D

Das mit dem WoMo -Boom kann ich aus Schottland nur bestätigen, nur musste ich da manchmal schon mit dem Kopf schütteln. Trotzdem möchte ich selbst, wenn ich in Pension gehe mir einen Campster oder einen VW-Bus zulegen  ;D

Susan:
Hallo Gaby, willkommen auf der Tour  :winkewinke:

Ganz vergessen, Paula; zum Restaurantstandard kann ich wenig beitragen. Das Essen bei denen auf den Campingplätzen war gut und reichhaltig. In dem einen Restaurant, das wir sonst noch besucht haben, waren meine Lammkoteletts ein Reinfall  :( Kerstens Essen war aber gut.

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31. Mai  Quer durchs Taygetos Gebirge

Auch wenn es uns hier auf dem Campingplatz sehr gut gefällt, wird es langsam Zeit etwas weiter zu fahren.  Außerdem ist eh kein Strandwetter; zwar hat der ständige Wind nachgelassen, dafür pustet aber keiner mehr die Wolken weg.  ::)

Die erste Teiletappe führt uns von der Westküste zum messinischen Golf.



Wir stoppen im gleichnamigen Ort an einem großen Supermarkt,  um Vorräte aufzustocken und die berühmten Kalamata Oliven zu kaufen. So dürfen sich nur hier in der Gegend geerntete Oliven nennen. Sie sind nicht schwarz oder grün, sondern lilarot, angeblich besonders gesund und schmecken schön würzig.

Kalamata ist der nächste Ort, hier gäbe es auch das ein oder andere zu besichtigen, aber wir wollen mal was Neues sehen. Zudem gibt es in Kalamata keinen Campingplatz, nur einen inoffiziellen Stellplatz am Jachthafen. Das Wildcampen bzw. Freistehen ist in Griechenland eigentlich verboten, es wird aber hier und da außerhalb der Saison toleriert.
Wir umfahren die Stadt auf der Autobahn, um zur Landstraße  Richtung Sparta zu kommen. Das Navi lotst uns da etwas merkwürdig durch Winzlingsstraßen, was den Gatten kurz ins Schwitzen bringt. Er meckert, was ich denn da für eine komische Strecke ausgewählt habe, doch wir finden dann noch die zweispurige 82.

Die entpuppt sich als ausgesprochen interessante Bergstraße quer duch das Taygetos Gebirge. Dies ist einer der Gebirgszüge auf der Peloponnes und trennt Messenien von Lakonien. Zu ihm gehört auch der höchste Berg der Halbinsel, der Profitis Ilias, mit 2407 m. Ab jetzt scheint wieder die Sonne. Wir folgen zunächst der Schlucht des Nedontas.


Sehr weit oberhalb

Wie in Schottland gibt es Straßen kreuzende Schafe  8)



Hier und da zweigen kleine Straßen und Schotterwege ab zu Klöstern und zu Climbing Centern. Das Taygetos ist ein beliebtes Wanderrevier, was ich mir gut vorstellen kann. Leider gibts an der Straße kaum Haltemöglichkeiten




Tatsächlich mal ein Ort

Es geht hinauf zum Lagadha Pass. Ganz schön weit hinauf ist unser Empfinden, leider habe ich keine Höhenangaben gefunden

 



Es fehlt natürlich nicht an Legenden zum Taygetos. So hat Zeus in Gestalt eines Schwans hier Leda, Frau des spartanischen Königs, verführt. Je nach Auslegung wurden dabei entweder Kastor und Pollux (lateinische Namen) gezeugt oder nur einer von ihnen und die schöne Helena aus der Trojasage. Auch der Nymphe Taygete stellte Zeus hier nach Sie versuchte sich zu schützen, indem sie sich in eine Hirschkuh verwandelte. Klappte leider letztlich nicht, sie verlor ihre Jungfräulichkeit und brachte den ersten Lakoner zur Welt. Nach ihr wurde das Gebirge benannt.
Etwas brutaler ist die Geschichte, nach der die hart kämpferischen Spartaner hier ihre schwächlichen Söhne zu Tode stürzten.

Der Profiti Ilias kommt in Sicht



Von nun an geht's bergab



Auch Ziegen kreuzen



Auf der gesamten Strecke gibt es nur einen Engpass: einen Tunnel und überhängende Felsen. Laut Schild an der Einfahrt zum Glück mit 4,3m hoch genug.





Unser heutiges Ziel ist allerdings nicht Sparta sondern Mystras. Wir kehren ein auf dem Campingplatz Castleview. Dort ist einiges los, wir finden trotzdem ein nettes Stellplätzchen unter Bäumen. Und bei dem schön warmen Wetter ist noch ein Poolbesuch drin.



Eine Karte zur Etappe kann ich euch leider nicht bieten. Beim Einbetten springt google immer zu einer anderen Route  >:(


Christina:
Gebirge als Kontrast zum Strand in den Tagen zuvor ist auch nicht schlecht. Schafe hätte ich nicht erwartet, Ziegen schon. Auf jeden Fall ein interessanter Fahrtag.

Hätte ich gar nicht gedacht, dass das Essen in Griechenland nicht gut ist/war. Klar, es kann immer mal einen Fehlgriff geben, aber das griechischen Essen, das es hier in Deutschland in den Restaurants gibt, ist doch immer recht lecker.

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