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"Die unglaubliche Geschichte" Washington und Oregon im Juni 2013
soenke:
Hallo Ilona,
--- Zitat ---Und eine Verjüngungskur war auch noch drin :totlach: - aber toller Body :sabber:.
--- Ende Zitat ---
Danke, fürs Kompliment! ;) :))
Hallo Andrea und Silvia, schön dass ich euch begeistern konnte, wenn auch außer Puste. :)
15.06.2013 Samstag 2. Teil
So, wir hatten einige Alternativen jetzt parat. Trail zu den Tamanawas Falls, Trail zum Mirror Lake, Mount Hood. Wir entscheiden uns erstmal Richtung Mount Hood zu fahren. Tamanawas Falls fällt aus, da auch ca. 4 Meilen Trail.
Erster Stop ist beim Fog Lake. Ein sehr idyllischer See. Wir laufen hier ein wenig spazieren.
Dann geht es auf zum Trillium Lake. Heute am Samstag und bei dem Wetter ist es rappelvoll. 5 Dollar müssen wir hier auch bezahlen.
Wir laufen am Ufer entlang. Unzählige Angler stehen an den Ufern und alle haben ihre Grills an.
Mir ist das ein wenig zu voll. Die Aussicht auf den Mount Hood ist aber sehr schön, aber leider spiegelt sich der Berg nicht im See, aber trotzdem schön !
Das sind zwei Bilder, wo mal keine Menschen mit drauf sind. Wir laufen einmal bis zum anderen Ende des Sees. Auf dem schmalem Trail ist es gar nicht so einfach den Menschenmassen auszuweichen.
Dann wollen wir zum Parkplatz zum Trailhead des Mirror Lake fahren. Da angekommen ist aber kein Parkplatz frei und wir entscheiden uns dann ganz spontan zu unserem Hotel nach Troutdale zu fahren und am Abend bereits die leicht zu erreichenden Wasserfälle an der Columbia Gorge zu besichtigen.
Unser Navi führt uns zum Holiday Inn Express Troutdale. Kosten 90 Euro die Nacht. Mit dem Zimmer, Personal und den Annehmlichkeiten sind wir sehr zufrieden. Das Hotel liegt allerdings direkt neben einem LKW-Ladeplatz, was unglaublich laut ist. Draussen beim Rauchen ist es also sehr sehr laut. :(
Hier bleiben wir übrigens 3 Nächte.
Gegen 17 Uhr 30 fahren wir dann zur Columbia Gorge mit seinen berühmten Wasserfällen. Nach 20 Minuten Fahrt erreichen wir als Erstes den Parkplatz der Latourell Falls. Es ist hier proppevoll und wir müssen an der Strasse parken, was nicht sehr einfach ist, da die Strasse sehr eng ist.
Ein ca. 300 Meter langer Weg führt zu diesem schönen Wasserfall. Latourell Falls:
Weiter geht es zu den Shepperds Dell Falls. Auch hier führt ein kurzer Weg zum Wasserfall:
Auf gehts zum nächsten Wasserfall, die Bridal Veil Falls. Zu diesen Fällen muss man aber 0,5 Meilen hin und dann zurück laufen. Obwohl es bereits 18 Uhr 45 ist, auch hier kein Parkplatz frei, obwohl der recht gross ist.
Puh, an der Strasse parken und obwohl wir ein wenig müde von heute Vormittag sind, stiefeln wir los. Nach 20 Minuten erreichen wir dann die Bridal Veil Falls:
Auch sehr schön hier, aber da haben uns andere Wasserfälle zuvor auf der Reise mehr begeistern können.
Dann geht es auf zu den Wahkeena Falls. Ein geteerter Trail führt 0,2 Meilen sehr steil hoch zu den Fällen. Und dieser Wasserfall gefällt uns sehr und wir kommen wieder in Begeisterungsstimmung. Übrigens sind wir hier auch mal wieder die Einzigen und können so diesen wunderschönen Fall in Ruhe geniessen. :)
Hier steht auch eine Bank, wo wir eine längere Pause machen und geniessen den Anblick der Wahkeena Falls:
So wieder runter und auf zum letzten Programmpunkt.
Es geht zur Königin der Wasserfälle in Oregon, die Multnomah Falls.
Um 20 Uhr !!!! erreichen wir den grossen Parkplatz und hier ist noch die Hölle los. Wir müssen wieder an der Strasse parken, weil alles voll.
Wir laufen dann ein kleines Stück und stehen dann vor dem wirklich beeindruckendem Wasserfall. Aber diese Menschenmassen trüben ein wenig die Stimmung. >:(Alle rennen wie aufgescheuchte Hühner durcheinander, jeder drängelt und jeder will ein Foto von sich vor dem Wasserfall. :oAbgesehen von den unzähligen Touristen ist auch ganz Portland und Seattle hier. Da ist ja am Grand Canyon weniger los. Ich habe den Verdacht, dass eine amerikanische Familie aus Mutter, Vater, 5 Kindern und 2 Hunden besteht. Ungelogen, eine Frau hatte sogar 2 Ziegen an der Leine. ::)
Unter schwersten Bedingungen entstehen diese Fotos:
Übrigens habe ich die vielen Leute auf der Brücke nachträglich raustouchiert oder wie das heisst!
Hier nur der untere Fall:
Wir laufen natürlich auch zur Brücke hoch wie 1,5 Millionen Menschen auch zu dieser Zeit. Der obere Fall ist alleine schon sehr sehenswert:
Dann geht es wieder runter und ich zeige euch noch mein Lieblingsfoto. Die Multnomah Falls in der Abendstimmung:
Kurz nach 21 Uhr verschwindet dann auch die Sonne und die Fälle sind vom Licht her nicht mehr so gut zu fotografieren.
Dann fahren wir noch zu Safeway und kaufen Proviant für die letzten Tage und essen mal wieder bei Mc Donald. Ein für uns abwechslungsreicher und wunderschöner Tag neigt sich dem Ende.
Morgen früh wandern wir in der Columbia Gorge und spontan entscheiden wir zum Mt St Helens zu fahren, ein weiteres absolutes Highlight dieses Urlaubes. :)
Freut euch drauf!
Rainer:
--- Zitat von: soenke am 13. Juli 2013, 18:44:10 ---Nach dem Frühstück geht es los und zwar in den Smith Rock State Park.
--- Ende Zitat ---
Ach schau an - da waren wir auch im Oktober (auch bei Superwetter). Wir hatten den weder auf dem Plan stehen noch irgendwie gekannt - in irgendeinem Visitorcenter oder einem Shop (ich weiß es nicht mehr genau) in Bend haben wir ein Bild gesehen (genau von diesem charakteristischen roten Felsen) und das hat uns gefallen, dann sind wir einfach am nächsten Tag dahin gedüst.
Das ist ein ganz toller State Park (vor allem für Kletterer). Hat uns auch sehr gut gefallen (obwohl ich natürlich nicht klettere). Parkplatz war bei uns allerdings kein Problem.
Andrea:
So sehr ich Wasserfälle und wilde Flüsse mag - ich kann das einfach nicht genießen, wenn solche Menschenmassen dabei sind. Deswegen war der Yosemite auch kein Highlight für mich. Daher verstehe ich dich sehr gut.
Dann freue ich mich jetzt schon mal auf den Mt. St. Helens! Hoffentlich nicht so voll...
Rainer:
--- Zitat von: Andrea am 14. Juli 2013, 11:51:13 ---Deswegen war der Yosemite auch kein Highlight für mich.
--- Ende Zitat ---
Ja, aus meiner Sicht ist der Yosemite "kaputt". Überlaufen, da geht ja gar nichts mehr. Das ist nur noch unerträglich voll. Wir waren 1996 zum ersten Mal dort, da war es um Welten leerer.
Aber so geht es nach und nach allen Nationalparks. Auch Zion und Bryce usw. wird immer voller. Der Grand Canyon ist auch immer total überfüllt, man bekommt oft nicht einmal einen Parkplatz an den einzelnen Aussichtspunkten.
Ich hatte ja auch dieses Foto von Zabriski Point mal gezeigt, das ist auch total überlaufen inzwischen. Auch dort waren wir 1996 zum ersten Mal - da waren wir quasi die einzigen dort. Heute werden die Leute in Bussen dahin gekarrt. Wenn man heute in den USA den Massen aus dem Weg gehen will, so muss man andere Wege gehen (so wie in unserem Texas Urlaub beispielsweise). Da waren wir an vielen Orten fast alleine. Aber das sind dann auch nicht immer die Tophighlights - da muss man eine Entscheidung treffen, was wichtiger ist. Wobei beispielsweise Brazos Bend in jedem Fall ein Tophighlight ist, aber wenn man so früh im Jahr dort ist, hat man ihn dennoch für sich alleine. Im Oktober waren wir ja auch u.a. in Oregon, Idaho usw. - das war auch nicht so voll. Aber das sind dann auch wirklich andere Ziele. Moab, Page, Springdale usw. - ist alles wahnsinnig voll und wahnsinnig teuer geworden.
Ilona:
--- Zitat von: soenke am 14. Juli 2013, 11:35:49 ---Übrigens habe ich die vielen Leute auf der Brücke nachträglich raustouchiert oder wie das heisst!
--- Ende Zitat ---
Heisst das, dass du Mike nach oben geschickt hast, damit er die Leute von der Brücke schubst :zwinker: ?
Ich hasse solche Menschenmassen, da wird die Natur zum Jahrmarkt :(.
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