Allgemeines > Reiseberichte

"Die unglaubliche Geschichte" Washington und Oregon im Juni 2013

<< < (12/32) > >>

Ilona:

--- Zitat von: Heiko am 05. Juli 2013, 09:01:11 ---Und noch schöner war es, diese Wanderwege entlang der Strände gehen zu können, auch wenn du uns mit deinen blöden Wanderstiefeln etwas aufgehalten hast.  ;)

--- Ende Zitat ---

Genau  :thumb: - mit unseren Stöckelschuhen hätte er die nötige Verankerung gehabt  :totlach:.

soenke:
Hallo Silvia,
bei Nieselregen, Regen oder Nebel wäre es auch nicht so phantastisch gewesen. Wir haben wirklich großes Glück gehabt.

Hallo Andrea,
für dich habe ich jetzt immer nen Sixpack dabei. Nee, nicht mein Buch, sondern natürlich Bier. :))

Hallo Heiko und Ilona,
tut mir leid, dass es wegen mir so lange gedauert hat. Aber pssst.......   habe mir gerade Stöckelschuhe für die Wanderungen in Utah besorgt. Damit sollte es dann auch klappen! ;)


09. Juni 2013 Sonntag

Der Wecker klingelt 05 Uhr 45. Also wieder frühes Aufstehen. Der 2. und leider letzte der Oregon Coast beginnt. Ab 6 Uhr 30  gibt es Frühstück, was wir natürlich noch alle zu uns nehmen. Alle gesättigt geht es dann auch los.
Gestern haben wir ja schon Cape Meares besucht, heute geht es zu Cape Lookout und Cape Kiwanda, was zusammen den Three Capes Scenic Drive ergibt.

Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir den Cape Lookout State Park. Ein Trail von 5 Meilen führt zum Cape. Das ist uns aber zu lang, da wir viele Programmpunkte heute vorbereitet haben und noch am Abend nach Roseburg wollen, was eine längere Fahrt bedeutet.. Das schaffen wir zeitlich nicht.
Also laufen wir nur ca. 500 Meter am Strand entlang.
Am frühen Morgen herrscht noch eine bezaubernde Stimmung im Walde !



Tja, das Wetter ist auch wieder traumhaft. Ein ganz klein Nebel ist allerdings vorhanden, was durchaus zur Morgenstimmung passt, wie ich finde.



Schweren Herzens müssen wir aber weiter. Die fahrt führt uns zum Sand Lake. ich dachte erst, es wäre ein See, aber es ist eine riesige Sandwüste, in der junge und alte männliche muskelbepackte Geschöpfe mit ihren motorisierten Zweirädern, 4WD's und Quads durch die Gegend düsen und austoben.
Hier der sand lake:



Ich gebe unseren Männern 30 Minuten, um sich auszutoben. Unsere mutigen Damen können natürlich auch ihr Adrenalin hochfahren. Ich schaue lieber zu und geniesse die Sonnenstrahlen.

Dann geht es zum Cape Kiwanda. Geplant war hier so ein Aufenthalt von 45 Minuten. Allerdings haben wir hier 2,5 Stunden verbracht. Warum? Das erzähle ich euch exclusiv im 2. Teil dieses Tages. Für uns ein absolutes Highlight der Reise und das möchte ich euch einfach ausführlicher präsentieren. Hoffe, das ist okay für euch.

Vom Cape Kiwanda fahren wir dann weiter zum Yakina Lighthouse. Allerdings dauert die fahrt ca. 1,5 Stunden. Wir halten aber an vielen Viewpoints mit tollen Aussichten. Hier sind wir an der Whalers Cove:



Und hier besuchen wir den Devils Punchbowl, leider im Gegenlicht.  Es sind auch an diesem Sonntag wieder Massen unterwegs und es ist schwierig Parkplätze zu finden.



Dann erreichen wir auch schon den Yakina Lighthouse State Park.
Es gibt hier mehrere grosse Parkplätze, denn nicht nur das Lighthouse ist ein Highlight, sondern die ganze Umgebung.
Da wir uns so lange am Cape Kiwanda aufgehalten haben, stehen wir etwas unter Zeitdruck, aber es ist zu schön hier, um nur einen kurzen Stop zu machen.

Wir sehen uns zunächst das wunderschöne Lighthouse an. Hier von Nahem:



Hier die Weitansicht, sehr schön hier, uns gefällt es !


Dann geht es weiter zu den Tide Pools. Hier ein Übersichtsfoto:



Da wandern wir auch herunter. Wir kommen ganz schön ins Schwitzen, denn es geht steil bergab und später natürlich steil bergauf und es ist mächtig heiss. Zum Glück tragen wir heute kurze Shorts.
Wirklich sehr schön hier: die Tide Pools



Wir haben uns vorher Obst im Safeway geholt und wir picknicken hier erstmal. Dazu gibt es Orangensaft, was bei mir gleich einen Vitaminschub auslöst. Schmeckt auch. Die Snickers und Twix sind bei der Hitze geschmolzen und wir müssen sie entsorgen.

Der State Park hat noch sehr viel mehr zu bieten, aber wir müssen weiter.

Es geht zum Cape Perpetua, auch hierhin eine Stunde Fahrt mit einigen schönen Viewpoints.

Wir wollen zum Devils Churn laufen. So eine Art Blowhole mit lautem unheimlichen Geräusch. Am Parkplatz des Trails sitzen 2 nette junge Damen, die als Juniorranger arbeiten. Sie informieren uns, dass gerade Ebbe ist und somit Devils Churn nicht die vorher beschriebenen Eigenschaft gerade zeigt und von sich gibt.

Wir laufen dennoch den Trail hinunter. Es geht steil bergab. Am Ende erreichen wir einen schönen Strand. Uns reicht aber die Aussicht von hier:



Aber noch interessanter ist der Weg selbst mit wunderschönen Aussichtspunkten:



Und wie grün hier alles ist, wunderbar:



Dann geht es weiter per Auto zum Cape Perpetua Summit. Eine Stichstrasse führt teilweise einspurig hoch zum Summit mit vielen Serpentinen.
Von hier hat man einen unfassbar phantastischen Ausblick. Grandios:
Wir laufen hier den 0,6km langen Whispering Spruce Trail mit solchen Ausichten:



Auch das näher ranzoomen ergeben tolle Fotomotive:



Es gibt noch mehrere Trails hier, aber es ist wirklich schon später Nachmittag und wir müssen leider weiter.
Also, diesen hohen Aussichtspunkt müßt ihr unbedingt mit ansteuern. Ich habe gar nicht verstanden, warum hier neben uns nur noch ein weiteres Auto stand. Phantastisch!

So, ca. 20 Min Fahrt und wir sind am nächsten Highlight. Dem Heceta Lighthouse. Vom parkplatz muss man allerdings noch nen guten Kilometer zum Leuchtturm wandern. Es geht stetig bergauf. Auch hier hat man tolle Aussichten auf die Küste und Strände:



Dann erreichen wir den Leuchtturm und stehen dirkt unten vor ihm: Wunderschön:



Wir wollen ihn aber auch von oben sehen. jetzt geht es nochmal in Serpentinen sehr steil hoch und wir kommen ins Pusten und Schnaufen. Vom Haupttrail aus, kann man den Leuchtturm nicht gut sehen. Wir finden aber einen kleinen zugewachsenen Pfad, den wir hochklettern, was nicht ganz ungefährlich ist und man leicht abrutschen kann. Aber diese Aussicht entschädigt für die Mühe: bei ein wenig Gegenlicht



Tja, dann heisst es auch hier Abschied nehmen und den Weg wieder zurück. Aber wir machen noch eine Pause und picknicken erneut und geniessen die Aussicht.

Dann gehts weiter  zu diversen Viewpoints. Auch das Lighthouse nochmal. Allerdings bei vollem Zoom, schlechtem Licht und bei kräftigem Wind sehr schwierig ein nicht verwackeltes Foto hinzubekommen:



Hier noch ein Viewpoint:



Tja, ein Blick auf die Uhr verheisst nichts Gutes. Es ist bereits 19 Uhr und wir müssen noch 2 Stunden nach Roseburg fahren. Geplant waren allerdings noch die Oregon Sand Dunes, wo wir 4 Orte besuchen wollten, aber dafür haben wir leider keine Zeit mehr. Schweren herzens verzichten wir darauf, weil wir keine Lust hatten im Dunkeln zu fahren und erst gegen 23 Uhr im Hotel ankommen wollten.
So muss dieser letzte Viewpoint reichen, wo die sanddünen schon zu sehen sind:



Ja, dann geht es auf Richtung Roseburg und gegen 21 Uhr erreichen wir das Windmill Inn of Roseburg..
Kosten 85 Euro die Nacht. Alle Annehmlichkeiten vorhanden, sauber und freundliches Personal. Wir sind zufrieden.
Noch Bilder hochladen und ja, auch wenn ihr schon mit dem Kopf schüttelt, es geht wieder zu Mc Donald.
Ihr sucht euch bitte wieder euer Restaurant selbst.

Ein traumhafter Tag geht zu Ende und auch die Oregon Coast.

Fazit: Die Oregon Coast steht dem HWY NO1 in Kalifornien in nichts nach und hier hat es uns außerordentlich gefallen, auch wenn Wochenende war. Ich hatte vorher lange überlegt, wie lange. Eigentlich wollte ich 4 Tage an der Küste verbringen. Aber bei nur Regen und Nebel wäre alles nur halb so schön gewesen und dann wären 4 Tage definitiv zu lange.
Wir hatten absolutes Glück mit dem Wetter. Danke dem Wettergott dafür!

So, später stelle ich euch aber noch das Cape Kiwanda vor. Freut euch drauf!!

Bis später!




Ilona:
Was ist nun passiert: Ihr habt euch tatsächlich OBST geholt  :gruebel: ?

Schade, dass ihr erst in Utah auf Stöckelschuhe umsteigt, denn die hätten eure Beine in Shorts auch schon im Nordwesten gut zur Geltung gebracht :totlach:.

Paula:
das letzte Bild ist das schönste! Schade dass nicht mehr Zeit bleibt für die Sanddünen, die bewachsenen Dünen haben mir auch gestern am besten gefallen, jetzt bin ich ja mal gespannt was am Cape Kiwanda so besonderes ist...

soenke:
Hallo Ilona,

--- Zitat ---Schade, dass ihr erst in Utah auf Stöckelschuhe umsteigt, denn die hätten eure Beine in Shorts auch schon im Nordwesten gut zur Geltung gebrac
--- Ende Zitat ---

Na, ich weiss nicht wie ich diese Aussage deuten soll?? :)) :))

Hallo Paula,
nochmal danke, dass du auf Kaffeekanne umgestiegen bist und Malte so immer Musik abspielen kann. O0

--- Zitat ---jetzt bin ich ja mal gespannt was am Cape Kiwanda so besonderes ist...
--- Ende Zitat ---

das!!!!!! :)

09. Juni 2013 Sonntag   2. Teil

So, wie versprochen jetzt ein ausführlicher Bericht über das Cape Kiwanda.
Ich werde mich hier mit Text ausnahmsweise mal kurz halten und die Mitreisenden und stillen Mitleser, die lieber Bilder sich anschauen möchten, kommen jetzt auf ihre Kosten.

Vorab. Wir hatten vorher keine Ahnung, was uns hier erwartet. Wir dachten, hier wäre nur ein Strand wie viele plus Felsen am Ende. ja, das wars. Halbe Stunde war geplant, es sollte anders kommen.

Wir erreichen den großen Parkplatz am Cape Kiwanda. Ja, Strand gleich vor der Tür, zur rechten Hand eine Felsformation und eine Sanddüne. Sieht ganz nett aus und wir können ja mal dorthin spazieren. Wir nehmen jeder auch nur ne Dose Cola mit, bleiben ja nicht so lange.

So, hier laufen wir Richtung Felsen und Sanddüne. Die Sanddüne geht rechts noch weiter hoch.



Wir laufen erstmal zur Felsformation und je näher wir kommen, desto bunter wird der Sand- und Kalksteinfels.
Urplötzlich stehen wir vor einer imposanten Felswand:



Wir sind von Beginn an begeistert. Was für ein toller Ort!!



Wir gehen auf Entdeckungsreise in dieser fabelhaften Welt.
Auf eine höhere Ebene kommt man durch in Fels gehauene Löcher. Ein wenig klettern ist gefragt. Aber wenn ich Dickerchen es schaffe, kommt jeder hoch!  Wow, sehr imposant!!



Herrliche Fotomotive sind zu entdecken:





Wir schiessen Fotos, was das Zeug hält und geniessen natürlich die Ausblicke. Dann gehts wieder runter auf den Boden. Tolle Farben:



Eine kleine Höhle entdecken wir auch:



Und auch eine Art Arch sehen wir:



Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und sind überwältigt, was auf diesem kleinen Fleck alles so phantastsich zu sehen ist:


Und dazu immer den Pazifik nahbei und wir hören das Rauschen der Wellen zu !!



Knapp über eine Stunde gehen wir auf Entdeckungstour, die Zeit verrennt.
Ich habe die Bilderzahl auf 20 kürzen müssen, sonst wird es zuviel, aber wir haben noch soooo viel mehr Eindrücke festgehalten.
Kleine Pause und bei der Hitze erstmal was trinken.

Wir überlegen noch, ob wir die Sanddüne hinaufsteigen. Ich wollte erst gar nicht, da keine Zeit, aber Mike besteht darauf.
Dazu gehen wir ganz links die Düne hoch, wo auch ein bereits gelaufener Weg zu erkennen ist.
Im ersten Bild habt ihr ein kleines gelbes Schild gesehen, da kommen wir an und die Wunderwelt setzt sich hier weiter fort.
Allerdings ist oben ein Zaun angebracht, durch den aber jeder hindurchsteigen kann, was auch jeder macht. Wir sind nicht die Einzigen hier: Kurz danach erawrten uns diese Ausblicke:





Die unterschiedlichen Farben sind bedingt durch Mike's und meine Fotos mit verschiedenen Kameras.

Wir laufen weiter und erkunden jeden Winkel. Hier ein Bild vom markanten Felsen im Wasser:



Wir gehen wieder auf den markierten offiziellen Trail zurück und haben weiterhin bobatische Aussichten:



Der Trail verläuft immer direkt an der Abbruchkante mit Zaun gesichert. Das ist der Endpunkt auf dem flachen Trail:



Von hier aus müsste man die Düne hochsteigen, was man auch darf. Ein Hinweisschild warnt davor, dass es ab hier gefährlich ist. Wir gehen nicht weiter.

jetzt zeige ich euch noch meinen Lieblingsaussichtspunkt:



Diese Formationen und diese Farben sind genau unser Ding. Hier trinken wir unsere 2. Cola!!





Insgesamt halten wir uns hier 2,5 Stunden auf und wären am Liebsten noch länger geblieben.
Ein letztes Foto gibt es noch.
Mike hat sich mal wieder ausprobiert und heraus gekommen ist dieses Foto. Wir wissen gar nicht, wie rum es gehört. Hat aber was!!



ich hätte euch noch viel mehr zeigen können, aber das muss reichen, sonst wirds zu lang.

Ich hoffe, ich konnte euch auf den Geschmack bringen bei eurem Besuch am Cape Kiwanda viel Zeit einzuplanen. Es lohnt sich. Jedenfalls für uns!!! das wars endgültig von dieser beeindruckendnen Oregon Coast.
Goodbye, wir kommen wieder !

Tja, und morgen beginnt der Alptraum und ihr erfahrt, was es mit der unglaublichen Geschichte auf sich hat.

Ist es der letzte Tag unseres Urlaubes ?

LG Sönke

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln