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Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
Christina:
Eine klassische Fahrt mit Oldtimer, schön, dass ihr das gemacht habt. Und gut, dass der Lift oben stoppte und nicht zwischendrin.
Sonst habt ihr ja eher bedrückendes gehört an diesem Tag.
Gestern kam in der ARD eine Weltspiegelsendung aus Kuba, wegen der 500 Jahr Feiern, es gab auch Berichte aus anderen lateinamerikanischen Ländern. Nach deinen Erfahrungen und nach dieser Sendung, hat sich Kuba für mich erstmal als Reiseland erledigt. Seit den neuen Sanktionen durch Trump und gleichzeitig den wirtschaftlichen Problemen in lateinamerikanischen Ländern, die Kuba unterstützten, hat sich die Situation dort extrem verschlechtert. Es gibt nun nicht mal mehr regelmäßig Benzin oder Diesel und das wäre ja bei einer Mietwagenreise das letzte was man brauchen könnte. Und die Touristen, hauptsächlich die amerikanischen, aber auch sonstige, bleiben vermehrt aus, so dass auch damit immer weniger Geld verdient werden kann.
Wenn ich denke, dass man vor ein paar Jahren noch Angst hatte, dass sich Kuba durch die Amerikaner zu einer Art Disneyland entwickeln könnte - diese Gefahr besteht nun nicht mehr. Es ist wirklich zum heulen, was Trump so alles kaputtgemacht hat.
Silvia:
Ich finde die Fotos aus Havanna auch eher bedrückend, als das sie diesen morbiden Charme ausstrahlen, den ich damit bisher in Verbindung brachte :'(
Ich wusste nicht, das es Elefanten in Kuba gibt ;D
Susan:
Finde es gut, mal nicht nur Bilder von der "Schokoladenseite" der Stadt zu sehen.
Wer ist denn der relaxte (Bronze?) Typ da auf der Parkbank? Sicher keiner der Revolutionäre.
Heike Heimo:
John Lennon, auch eine Art Revolutionär ;D, im Lennon Park
serendipity:
Jetzt verstehe ich auch deinen Satz mit dem "Charme sahen wir keinen" - so schade, dass diese herrlichen Gebäude einfach verfallen!
Was bleibt von dieser ehemals herrlichen Stadt, wenn nur noch die gesichtslosen Hochhäuser stehen?
Ich verstehe zwar einerseits Christinas Satz, was Trump alles kaputt macht - auf der anderen Seite muss man natürlich bedenken, dass die Gebäude nicht in den letzten drei Jahren verfallen sind. Für mich sind sie her ein Denkmal für das Scheitern des Realsozialismus.
Angeregt durch deinen Bericht habe ich mich jedenfalls intensiver mit Kuba, seiner Geschichte und seiner aktuellen Lage beschäftigt - ich danke für die Anregung und bin weiter auf eure Erlebnisse gespannt!
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