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Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken
Silke:
--- Zitat von: Christina am 08. Dezember 2019, 14:44:41 ---Cienfuegos sieht sehr nett aus, wenn auch irgendwie ein bisschen leblos.
Schon witzig, da ist die USA der Todfeind und dann wird ausgerechnet ein McDonald's kopiert.
--- Zitat von: Heike Heimo am 06. Dezember 2019, 20:18:00 ---Wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen. Wie gesagt kann man nicht so einfach in ein Geschäft gehen und etwas zu Essen kaufen. Da gibt es nichts. Auch Essensstände gibt es nicht. Also auf flüssige Ernährung umstellen.
--- Ende Zitat ---
Genau das hatte ich vor einigen Jahren mal in einem Reisebericht gelesen und wäre für mich ziemlich unerträglich.
--- Ende Zitat ---
Wir hatten uns Einiges von zu hause mitgenommen, z.B. Müsliriegel, Studentenfutter u.ä., haben aber auch oft tagsüber ein Restaurant gefunden.
Heike Heimo:
--- Zitat von: serendipity am 07. Dezember 2019, 08:33:06 ---Die Dusche sieht ja abenteuerlich aus :o - einen riesigen Kühlschrank hattet ihr ja im Zimmer, vielleicht für bessere Zeiten?
--- Ende Zitat ---
Auch hier wird auf Vorrat gekauft. Er war voll mit Butter, Käse.......
--- Zitat von: Ilona am 07. Dezember 2019, 12:08:47 ---
--- Zitat ---Hinter uns saßen zwei junge Frauen, die fast die ganze Fahrt laut über, ihre amourösen Geschichten mit den kubanischen Männern in Viñales besprachen. Sextourismus beider Geschlechter ist in Kuba ein großes Thema. Als ich noch allein in Havanna war, wurde ich laufend von Mädchen und Frauen angesprochen, die ihre Dienste anboten.
--- Ende Zitat ---
Prostitution ist schon schlimm genug, aber wenn man sich von den Einnahmen nicht mal was kaufen kann :floet: . Sex gegen Schrauben :zwinker: .
Schon traurig das alles. Da nützt es auch nichts, wenn man sich das Land schönsäuft :cool2: .
--- Ende Zitat ---
Manche Familien leben von diesen Einkünften ihrer Töchter und Söhne. Das wird von den kanadischen und europäischen Spezialtouristen ausgenutzt :-[. In Kuba beschränkt sich das halt nicht nur auf Männer. Im internet gibt eigen Foren >:(.
--- Zitat von: Christina am 08. Dezember 2019, 14:44:41 ---Hattet ihr in diesen Unterkünften ein eigenes Bad oder wurde das der Vermieter mit genutzt?
--- Ende Zitat ---
Alle Zimmer hatten ein eigenes Bad und WC.
Heike Heimo:
14.11.2017 Cienfuegos – Trinidad Teil 1
Unsere Vermieterin hat uns für unsere Fahrt nach Trinidad einen privaten Taxifahrer organisiert. Mit dem zusammengeflickten, aber im guten Zustand befindlichen Auto, machten wir uns auf den Weg. Wir hielten bei einem Geschäft um Trinkwasser zu kaufen. Das Geschäft war im Wesentlichen leer. In einer der zwei großen Kühltruhen waren 2 Stück verpacktes rohes Fleisch. Ansonsten gab es nur Wasser und Rum.
Die Fahrt gab wieder einen guten Eindruck über das Leben auf dem Land und den Dörfern. Je weiter entfernt von den großen Städten, desto mehr Pferdefuhrwerke waren zu sehen. Autos wurden zur Seltenheit.
Aufgefallen ist uns, dass die Straßenränder meist sehr gut gemäht sind.
Obwohl der Zustand der Straßen sehr schlecht war.
Zuerst legten wir aber noch einen Tankstopp beim Haus von unserem Fahrer ein.
Der Tankstutzen war schon abgerostet.
Weiter ging es durch tropische Landschaft.
Vorbei an einen einsamen Bauernhof
Auf dem Weg machten wir einen Abstecher zum Naturschutzgebiet El Nicho mit seinen Wasserfällen. Im Park gibt es Wanderwege zu den Wasserfällen und Aussichtspunkten.
Bei den Wasserfällen sind Badestellen.
An den Wanderwegen gibt es nachhaltige Abfallbehälter.
Vom höchsten Punkt hat man einen schönen Ausblick über das Tal.
Eher unscheinbar, gibt auch unterhalb der Straße schöne Wasserfälle. Sie sind außerhalb des Parkgeländes.
serendipity:
Die Wasserfälle sind genial und für Fotografen bestimmt ein Leckerli ;D
Habt ihr mit Einheimischen über die angespannte wirtschaftliche Situation gesprochen, also z.B. mit eurem Fahrer? Gibt es vermehrt Alkoholabhängige - würde mich ja kaum wundern :weissnicht:
So sehr mir die Landschaft gefällt, weiß ich nicht, ob ich mich wirklich wohlfühlen könnte ... aber nicht nach Kuba zu reisen, ist auch keine Alternative. Nur ich persönlich versuche jeden Morgen die Welt zu retten und scheitere kläglich, ob ich das im Urlaub auch brauche? Eher nicht :gruebel:
Heike Heimo:
--- Zitat von: serendipity am 09. Dezember 2019, 19:04:04 ---Habt ihr mit Einheimischen über die angespannte wirtschaftliche Situation gesprochen, also z.B. mit eurem Fahrer? Gibt es vermehrt Alkoholabhängige - würde mich ja kaum wundern :weissnicht:
So sehr mir die Landschaft gefällt, weiß ich nicht, ob ich mich wirklich wohlfühlen könnte ... aber nicht nach Kuba zu reisen, ist auch keine Alternative. Nur ich persönlich versuche jeden Morgen die Welt zu retten und scheitere kläglich, ob ich das im Urlaub auch brauche? Eher nicht :gruebel:
--- Ende Zitat ---
Da wir kein spanisch können ist es schwierig mit den Fahrern zu reden. Die Leute wirken nicht unglücklich. Sie machen das beste aus der Situation.
Ich kann jedem empfehlen nach Kuba zu reisen. Eine andere Welt. Wenn sie staatlichen Hotels und Hotelbunker gemieden werden, kommt das Geld auch direkt an.
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