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Kuba 2017 - Ein karibisches Paradies in Armut versunken

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Christina:
Karibikfeeling wie man es sich vorstellt: Sandstrand, türkisfarbenes Wasser und Abends Cocktails und einen tollen Sonnenuntergang vor Palmen - das tut auf so einer Reise sicherlich gut, mal ein bisschen von den negativen Seiten des Landes abzuschalten.

Heike Heimo:
18.11.2017   Trinidad und Tal der Zuckermühlen

Nach dem Frühstück mit der tollen Aussicht, wartete schon unser Fahrer für unseren Ausflug ins Valle de los Ingenios dem Tal der Zuckermühlen. Er wurde von der Besitzerin der Casa organisiert.

Zuerst ging es zu einem Aussichtspunkt in einen Teil des Tales.







Hier passierte uns ein Missgeschick. Heike hatte versucht das Fenster des Autos herunter zu kurbeln. Nun steckte es fest. Der Fahrer wollte es wieder hochziehen, dabei zersplitterte die Scheibe. Erfreut wirkte er nicht. Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel hielt er gleich bei einem Altwarenhändler oder Werkstätte, so genau weiß man das hier nie und organisierte eine neue Scheibe.

Wir fuhren weiter zur Zuckermühle Ingenio San Isidro de los Destiladeros. Zur Kolonialzeit war hier ein Zuckermühle samt Rum-Destillation. Vor dem Herrenhaus stand ein Turm. Dieser Turm diente den Wachen die Sklaven zu beobachten und sie zu überwachen.



Einem Führer erklärte uns die nicht so angenehmen Geschichten über den Alltag.

Das Destillationsgebäude





In diesen Zellen hausten die Sklaven.



Damit die Gutsbesitzer nicht das Elend der Sklaven sehen mussten, wurde vor den Unterkünften ein Gebäude errichtet. Die Grundfesten sind noch zu sehen.



Bäume dieser Art sind den Kubanern heilig. Sie sollen auch Heilkräfte haben.







Nach diesem ernüchternden Besuch ging es zum Wahrzeichen des Tales dem Torre de Manaca. Ebenfalls ein Wachturm.



Der Turm bietet einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung.





Zuvor sind aber steile manchmal ungesicherte Stiegen und Leitern zu überwinden. Hinuntergehen ist besonders spannend.

 

 

Das gelbe Haus im Hintergrund ist das ehemalige Herrenhaus.









Wir machten uns wieder auf den Weg zurück nach Trinidad. Am frühen Nachmittag erreichten wir die Stadt. Der Fahrer brachte uns noch zu einer Wechselstube, dann verabschiedeten wir uns von ihm.

Trinidad ist eine Touristen-Hochburg. Die Stadt wurde in den letzten Jahren renoviert und erstrahlt in ihrem Zentrum wieder im alten Glanz. Schöne Plätze, Gassen und Häuser, gesäumt von Restaurants.
 








Besonders lustig fand ich den Anfahrschutz bei den Häuserecken.



Ein sehr seltener Anblick.



Gegen Abend nahmen wir uns ein Taxi und führen zurück zur Casa. Zum Abendessen gab es wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang.



Ilona:

--- Zitat ---Hier passierte uns ein Missgeschick. Heike hatte versucht das Fenster des Autos herunter zu kurbeln. Nun steckte es fest. Der Fahrer wollte es wieder hochziehen, dabei zersplitterte die Scheibe. Erfreut wirkte er nicht. Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel hielt er gleich bei einem Altwarenhändler oder Werkstätte, so genau weiß man das hier nie und organisierte eine neue Scheibe.
--- Ende Zitat ---

Heijeijei, damit konnte keiner rechnen. Die Karren sind halt nur geflickt. Habt ihr dem Fahrer wenigstens etwas mehr Trinkgeld gegeben?


--- Zitat ---Zuvor sind aber steile manchmal ungesicherte Stiegen und Leitern zu überwinden. Hinuntergehen ist besonders spannend.
--- Ende Zitat ---

 :schreck: Begehen auf eigene Gefahr. Da es in Kuba keinen TÜV gibt, wäre ich wahrscheinlich unten geblieben. 

Christina:
Ein sehr schöner Ausflug. Das mit der Scheibe am Auto wäre mir auch extrem peinlich gewesen.

Was hatte es mit den weißen Tüchern, die vom zweiten Turm zu sehen waren, auf sich? Jedenfalls wart ihr dort nicht die einzigen Touristen. Da hätte ich mich dann auch auf den Turm gewagt, denn wenn da regelmässig Leute hochsteigen, werden die Treppen vermutlich nicht morsch sein.

Noch aktive Rum Destillen gab es keine?

Silke:

--- Zitat von: Christina am 18. Dezember 2019, 17:42:05 ---Ein sehr schöner Ausflug. Das mit der Scheibe am Auto wäre mir auch extrem peinlich gewesen.

Was hatte es mit den weißen Tüchern, die vom zweiten Turm zu sehen waren, auf sich? Jedenfalls wart ihr dort nicht die einzigen Touristen. Da hätte ich mich dann auch auf den Turm gewagt, denn wenn da regelmässig Leute hochsteigen, werden die Treppen vermutlich nicht morsch sein.

Noch aktive Rum Destillen gab es keine?

--- Ende Zitat ---
Das sind Tischdecken, die Kubaner an Touristen verkaufen.

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