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Unterwegs in Mecklenburg-Vorpommern

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Andrea:
Ach, ich hätte jetzt gedacht, dass man dort gar nicht mehr zum Strand kommt... Die Kreidefelsen finde ich ganz schön beeindruckend, allerdings wäre mir da unten vermutlich ein wenig mulmig geworden, nachdem da letztes Jahr (oder war es schon vorletztes?) ein Mädchen verschüttet wurde.

Ilona:

--- Zitat von: Andrea am 05. Juli 2013, 09:33:00 ---Ach, ich hätte jetzt gedacht, dass man dort gar nicht mehr zum Strand kommt... Die Kreidefelsen finde ich ganz schön beeindruckend, allerdings wäre mir da unten vermutlich ein wenig mulmig geworden, nachdem da letztes Jahr (oder war es schon vorletztes?) ein Mädchen verschüttet wurde.

--- Ende Zitat ---

Genau, das war auch mein erster Gedanke.

Paula:
da unten hätte ich mich auch nicht hingetraut. Der Weg oben scheint auch ganz nah der Abruchkante zu verlaufen, ganz schön gefährlich. Aber der Anblick der weißen Felsen ist wirklich toll.

Silvia:

--- Zitat von: Andrea am 05. Juli 2013, 09:33:00 ---Ach, ich hätte jetzt gedacht, dass man dort gar nicht mehr zum Strand kommt... Die Kreidefelsen finde ich ganz schön beeindruckend, allerdings wäre mir da unten vermutlich ein wenig mulmig geworden, nachdem da letztes Jahr (oder war es schon vorletztes?) ein Mädchen verschüttet wurde.

--- Ende Zitat ---

Das war 2011. Ich bin an dem Tag nur runter, hab Fotos gemacht und bin wieder hoch.




--- Zitat von: Paula am 05. Juli 2013, 12:13:14 ---da unten hätte ich mich auch nicht hingetraut. Der Weg oben scheint auch ganz nah der Abruchkante zu verlaufen, ganz schön gefährlich. Aber der Anblick der weißen Felsen ist wirklich toll.

--- Ende Zitat ---

ja teilweise läuft er nahe der Abbruchkante, teilweise sind die letzten Meter gesperrt - kein Wunder wenn man sich die Überhänge von unten betrachtet. Die Sperrung ist aber nur mit Schildern und einem Plastikabsperrband. Ich hab mich dran gehalten, ob's andere auch machen wage ich zu bezweifeln.


Silvia:
Mittwoch 22.05.


Heute morgen schaut zwar kurz die Sonne raus, es soll aber lt. Wetterbericht den ganzen Tag über leicht regnen. Ich entscheide mich für Stralsund und das Ozeaneum. Mit dem Bus geht es über die Insel.


Kurzer Rundgang durch die Altstadt mit einem Besuch einer Ausstellung zum Kulturerbe der Unesco. Hier wurde auch die Stadtgeschichte von Stralsund in einem netten kleinen Video anhand des sich verändernden Stadtgrundrisses anschaulich erklärt.


Das Stralsunder Rathaus zählt zu den schönsten Profanbauten (weltlich - im Gegensatz zu Sakralbauten) der norddeutschen Backstein­gotik. Die Anfänge des Baus gehen in das 13. Jahrhundert zurück. Das Rathaus war auf Grund seiner architektonischen Besonderheiten nicht nur Sitz des Rates und Stätte der Rechtsprechung, sondern zunächst ein von regem Geschäftsbetrieb erfülltes Gebäude. Interessant finde ich die Schaufassade. Leider ist direkt davor eine Riesenbaustelle.


   



Nach einem obligatorischen Fischbrötchen ab ins Ozeaneum.






Dort gleich eine Führung von Greenpeace über die Giganten der Meere mitgemacht. Im Glasfoyer hängen Skelette von Walen und der Mitarbeiter erzählt uns interessante Fakten über Wale.





Teil der Barten  und Zahn eines Pottwals.

   

Eine Sache hab ich von diesen Erklärungen auf jeden Fall behalten und zwar die einfache Unterscheidung ob das Tier zu einer Fisch- oder Säugetiergattung gehört, das erkennt man ganz einfach an der Schwanzflosse: Senkrecht = Fisch; Waagrecht = Säugetier.  Dieses Wissen konnte ich zwei Wochen später an der Nordsee bei einem Kadaver anwenden (ca. 1 m und Schwanzflosse quer, also handelte es sich warscheinlich um einen kleinen Schweinswal - unser Wattführer war mächtig beeindruckt  :toothy9: )



Dann gehen wir zusammen in die Ausstellungshalle für die "Riesen der Meere". Der zentrale Raum von etwa 20 Meter Höhe und 30 Meter Länge nimmt die Wale und andere Riesen der Meere in ihrer originalen Größe auf. Die Modelle wurden in einem aufwendigen Verfahren von Bildhauern aus verschiedenartigen Kunststoffen modelliert und dann lebensecht koloriert. Man kommt sich sehr klein vor, wenn man unter diesen Giganten steht.





Hier wird der Eindruck von der Mächtigkeit der Meeresriesen vermittelt, ihre Eleganz und Anpassung an das Wasserleben erlebbar gemacht. Es wird deutlich, wie das Medium Wasser diese Meeresriesen geformt hat, welche Entwicklung sie genommen haben, aber auch wie gefährdet sie sind.

Neben den Walen werden aber auch andere Riesen der Meere vorgestellt: Großfische wie Mantarochen und Mondfisch, Riesenkalmare, gigantische Krebse und Muscheln.



Danach durch die einzelnen Ausstellungsflächen und Aquarien geschlendert. Der Weg durch die Aquarien führt auf eine Reise vom Stralsunder Hafenbecken über die Nordsee bis ins Nordpolarmeer. Man erhält Einblicke in unterschiedliche marine Lebensräume vom Bodden bis zum offenen Atlantik.






















Am Nachmittag verlasse ich das Ozeaneum und schlendere am Hafen vorbei. Hier liegt die Gorch Fock vor Anker...






.... noch etwas durch die Stadt und mit dem Bus zurück, allerdings mit Zwischenstop in Sellin, wo ich lecker thailändisch gegessen habe.


Der Wetterbericht hatte Recht, auf der Insel hat es den ganzen Tag geregnet, war die richtige Entscheidung.




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