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Asturien - das grüne Spanien

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Horst:

--- Zitat von: Paula am 24. Juli 2021, 22:37:06 ---Und deine Bilder bisher sind hinreißend!

--- Ende Zitat ---
Also dann solltest Du wohl auch dort hinreiß(s)en. ;)

Horst:
4.Tag, Donnerstag 27.5.2021




Wenn wir von unserem Apartment in Ovinana, etwas östlich von Luarca aufbrechen stechen uns als erstes die vielen Hórreos ins Auge, die hier viele ländliche Bewohner auf ihrem Anwesen stehen haben.

Dazu eine Info:
Hórreos sind frei stehend und aus Holz oder Stein erbaut; das Charakteristische an ihnen ist der in der Regel ca. 80 bis 120 cm hohe Unterbau: auf zumeist steinernen Pfeilern liegen große Steinscheiben, auf denen dann der eigentliche – meist in Holzbauweise errichtete – Speicher aufruht.
Hintergrund für diese Bauweise sind die klimatischen Bedingungen im Nordwesten der iberischen Halbinsel: Regenmengen von bis zu 2000 mm/Jahr sind in Galicien oder Asturien nicht selten; die daraus resultierende hohe Luftfeuchtigkeit lässt die Vorräte bei schlechter Durchlüftung verrotten. Gleichzeitig dürfen aber keine Schädlinge (Mäuse, Ratten) durch die notwendigen Lüftungsöffnungen eindringen. Diese sind klein genug angelegt, um Vögel vom Lagergut fernzuhalten. Die Steinplatten bilden einen Überhang, der von den am Boden lebenden Nagern kaum zu überwinden ist.




Tja und da gibt es noch etwas, was uns jedes mal, wenn wir einen dieser Bauernhöfe entlang der Küste passieren zum Anhalten zwingt: die zwei „Compadres“ - ein Esel und eine Kuh – die immer wenn wir an ihnen vorbeikommen auf einer Wiese eines Bauern beieinander stehen. Ziemlich beste Freunde könnte man sagen...






Auch heute geht es zunächst an die Küste. Wir fahren nur wenige Minuten zu einem kleine Ort wo wir unseren Wagen abstellen können und laufen los. Auch eines der vielen Pferde der Region können wir auf einer Wiese entdecken.






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Der Frühsommer zeigt die ganze Schönheit der Costa Verde - die auch Blumenküste heißen könnte.






Etwa 20 Minuten durch üppige Vegetation geht es hinab zur Playa de Gueirua.





Zunächst kann man sich von einigen Aussichtsmöglichkeiten von oben einen Überblick verschaffen.






Dann geht es hinab an diesen unberührten Strand, ...









... der jetzt bei Ebbe einem Zauberland gleicht, ...





... bei dem sich jeder der schon mal auf einen Auslöser gedrückt hat, wie ein kleines Kind in einem Spielzeugladen vorkommt. Es macht Riesenspaß auf Motivsuche zu gehen.
















Bizarrste Steinformationen, Strukturen und Farben.





Die Felsen im Hintergrund ist übrigens die Playa de Silencio, bei der wir gestern waren.




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Es grünt so grün ...




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Etwa 3 Stunden klettern wir über die Felsrippen und waten durch Gezeitenbecken.
Für mich mit dem Flysch von Zumaia (Baskenland) und dem Kathedralenstrand wohl einer der drei  fotogensten Strände Spaniens.







Am Nachmittag wollen wir wieder Stadtkultur pflegen und schlendern durch Asturiens Hauptstadt Oviedo (220.000 Einwohner).






Die Stadt Oviedo liegt von Bergen umgeben im Hinterland der Costa Verde, der asturischen Küste.




Der historische Teil der Altstadt liegt auf einem Hügel im westlichen Teil der Innenstadt, die von einer Ringstraße umgeben wird. Wir parken unseren Wagen und lassen uns durch die Innenstadt treiben.


















Den Mittelpunkt und Höhepunkt der Stadt bildet die Kathedrale San Salvador von Oviedo, deren Bau im 14. Jahrhundert begann. Der Turm der Kathedrale erreicht eine Höhe von 82 Metern und dominiert die davorliegenden Plaza de la Catedral.





Insgesamt weist die Innenstadt und Altstadt viele schöne Bauwerke auf und hat in der Kathedrale ihr Aushängeschild. Die Stadt ist aber weder besonders spektakulär noch hat sie einen besonderen Flair.
Aber der Besuch vertieft unsere Eindrücke die wir von Asturien haben, und da gehört die Hauptstadt einfach dazu.

Morgen geht es (im wahrsten Sinne des Wortes) auf zu neuen Ufern – nämlich zu denen weiter östlich was uns auch den Bergen – den Picos de Europa näher bringt.
Heute genießen wir noch einen letzten Abend in unserem tollen Apartment.


Übernachtung:
Apartementos Las Riberas
Ovinana – herausragend – Lage mit Blick aufs Meer und Indoorpool

Paula:
Das habe ich gleich mal meinem Freund gezeigt, falls sie uns nächstes Jahr noch nicht nach Korea lassen sehe ich uns in Nordspanien  8)

Susan:
Und noch zwei tolle Strände mit genialen Felsstrukturen - sehr schön. Auch Oviedo gefällt mir!

Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr endlich mit einer Tour an die Costa Verde.

Christina:
Auch wieder ein wunderbarer Tag, so eine Kombination aus Küstenwanderung (oder sonstiger Natur) und dann Stadtbesichtigung mag ich auch. Die vielen Felsformationen an der Küste, senkrecht und waagrecht, sind schon sehr beeindruckend, da kann ich (von deinem Bericht(en) und den Fotos) deine Favoritenliste gut nachvollziehen.

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