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Asturien - das grüne Spanien
Horst:
--- Zitat von: Christina am 28. Juli 2021, 18:20:22 ---Auch der heutige Tag gefällt mir wieder gut mit der Mischung aus interessanter Stadt und im Anschluss Natur.
--- Ende Zitat ---
Ja das ist der große Vorteil der Region, gerade wenn man mal Lust auf was anderes hat oder einen Schlechtwettertag überbrücken muss, bietet Asturien mit seinen Städten (Museen, Geschäften, Restaurants, Cafes ...) eine gute Alternative.
Horst:
6.Tag, Samstag 29.5.2021
Wir fahren nach Osten und zweigen beim Ort Pendueles von der Küstenautobahn ab und fahren an die Küste zum Mirador Picones, der einen eher unspektakulären Blick auf einen kleinen Strandabschnitt bietet. Hier abzufahren war eigentlich nur ein Versuch ohne großes vorheriges Ziel. Manchmal bringt sowas ja einen Knüller manchmal auch nichts. Während die Küste hier eher keinen großen Umweg wert ist, ...
... haben wir mit dem Ort Pendueles besagten Glückstreffer.
Der halbverlassene Ort hat so genialen morbiden Charakter, ...
... dass wir mit der Kamera auf Entdeckungstour gehen.
Hier mal ein Bild mit Mietwagen - ein Hyundai Tucson - von dem wir eher weniger begeistert waren - jeder City Golf hat gefühlt mehr PS, selbst kleine Hügeln bringen die Kiste an ihre Grenzen.
Höhepunkt in Pendueles ist eine alte verlassene Villa.
Einer der schönsten Strände Asturiens ist die Playa Berellin.
Wobei hier nicht nur der Strand schön ist, sondern die ganze Umgebung.
Wir lassen den Strand erstmal links liegen ...
... und wandern auf einen Anhöhe hinauf. Von oben öffnet sich der Blick auf schroffe Felsen die sich um einen Sea Arch gruppieren.
Auch der Strand selbst lohnt sich bei Ebbe zur Motivsuche.
Danach ist ein Kaffeestop angesagt. Oberhalb der Ria San Vicente de la Baquera finden wir ein herrliches Cafe mit grandiosem Ausblick auf die Küste Asturiens.
Wir bleiben heute an der Küste. Bei der Cueva Pindal (cueva= Höhle) gibt es ebenfalls tolle Küstenarchitektur garniert mit einem Sea Arch zu bewundern.
Vom Parkplatz bietet sich noch der Weg zur Klosterruine Monasterio de Santa Maria de Tina an. In starkem Auf und Ab führt der Weg durch dichten Dschungel letztendlich auf einen Hügel, auf dem sich die Ruinen des Klosters befinden.
Auf der Rückfahrt zur Autobahn kommen wir am Örtchen Pimiango vorbei und gucken uns einen bemerkenswerten Friedhof an.
Danach fahren wir ins herausgeputzte Touristenörtchen Llanes.
Im Zentrum der denkmalgeschützten Altstadt liegt der Hafen, der über einen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Von hier aus starteten früher die Walfänger hinaus auf den Atlantik. Im Hafen liegen bunte Fischerboote und die Häuser drängen sich eng an das Wasser.
Los Cubos de la Memoria heißen die Steine bemalt vom baskischen Maler und Bildhauer Agustín Ibarolla am Fischerhafen.
Aus einem Wellenbrecher für den Hafen wurde ein Markenzeichen von Llanes, das bei seiner Errichtung ein sehr umstrittenes Kunstwerk war, über das sich die Einwohner bei jeder Gelegenheit die Köpfe heiß reden konnten.
Wieder ein bunter Tag an der Küste – morgen geht es in die Berge Nordspaniens.
Übernachtung:
Apartementos La Llastra de Garana
Garaña de Pría (zwischen Ribadesella und Llanes) – sehr gut – sehr geräumig – alles da was man braucht
Christina:
In Pendueles kann man sich ja echt austoben, wenn man gerne lost places fotografiert, super. Ist der Ort bekannt dafür oder seid ihr da tatsächlich zufällig hingefahren?
Und die Küste und Llanes gefallen mir auch. Die Landschaft an der Küste ist extrem grün (zumindest wohl im Frühjahr), hätte ich dort nicht so erwartet.
Rainer:
Echt megacoole Fotos! In Pendueles könnte man Frankensteins Monster neu drehen....
Horst:
--- Zitat von: Christina am 29. Juli 2021, 18:03:01 ---In Pendueles kann man sich ja echt austoben, wenn man gerne lost places fotografiert, super. Ist der Ort bekannt dafür oder seid ihr da tatsächlich zufällig hingefahren?
Und die Küste und Llanes gefallen mir auch. Die Landschaft an der Küste ist extrem grün (zumindest wohl im Frühjahr), hätte ich dort nicht so erwartet.
--- Ende Zitat ---
Der Ort lag einfach auf dem Weg zum Küstenaussichtspunkt der eher weniger toll war. Zuerst dachten wir beim Durchfahren - was ein trostloser Ort - auf dem Rückweg von der Küste war er immer noch genauso trostlos ;) - dann haben wir mal etwas rumgeknipst. Also reiner Zufall.
Weniger Zufall ist das Grün - Costa Verde (grüne Küste) - selbst im August ist hier alles so grün (war ja im August 2018 schon hier ) - nur im Frühsommer blüht logischwerweise noch mehr.
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