Allgemeines > Reiseberichte
Asturien - das grüne Spanien
Horst:
10.Tag, Mittwoch 2.6.2021
Nach vielen Tagen ohne einen Tropfen Regen bemüht sich die Region ihrem grünen Ruf gerecht zu werden in dem ordentlich vom Himmel gegossen wird.
Irgenwo muss die Pflanzenvielfalt ja herkommen.
Der Wetterbericht verheißt Regenlücken weiter westlich. Wir fahren erstmal nach Ribadisella und erledigen dort ein paar Besorgungen und fahren dann weiter nach Westen.
Der Küstenabschnitt zwischen Ribadesella und Gijón wird auch als „Dinosaurierküste“ (Costa del Dino) bezeichnet.
Beeindruckende Knochenfunde und Versteinerungen aus der Zeit der Dinosaurier vor 150 bis 200 Millionen Jahren belegen dies.
Mehr durch Zufall lassen wir uns nach La Isla treiben, ...
... einen kleinen Ort an der Küste der immerhin einen kleinen Meeresfelsbogen haben soll.
Wir parken den Wagen und spazieren durch den Ort.
Auch hier prägen viele Horreos das Bild.
Die Pflanzenvielfalt in und um den Ort ist beeindruckend. Vieles was es hier als Flora gibt, haben wir noch nie gesehen.
In einem Hostel das sich auf Surfer spezialisiert hat, nehmen wir einen Kaffee ein. Danach begeben wir uns entlang der Küste auf die Suche nach dem Felsbogen.
Nicht nur der Ort gefällt uns mit seiner Lage sehr gut, auch die Küste weiß durchaus zu gefallen.
Wir finden auch den gesuchten Arch (Colunga Arco) und sind mit unserem Ausflug sehr zufrieden.
Am Nachmittag fahren wir zur Playa Antolin. Ein Trampelpfad führt über einen Hof und durch eine Kuhherde zur Küste.
Auch hier kann man in der Ferne an den Küstenfelsen einen Felsbogen im Meer entdecken.
Die Landschaft besteht hier aus schroffen Karstfelsen.
Wir gehen hinauf auf eine kleine Anhöhe und erleben eine Felslandschaft wie am Burren in Irland – eine spektakuläre Steinwüste direkt an den Meeresklippen.
Mit diesen letzten tollen Eindrücken verabschieden wir uns von Nordspanien.
Am Abend packen wir unsere Koffer und fahren am nächsten Morgen sehr früh (mit einem kleinen Aufreger erzeugt durch eine Luftdruckwarnung der Reifen) zum Flughafen, erledigen unseren Antigentest und können nach Deutschland zurückfliegen.
Kurzfazit:
Das war sicher nicht unsere letzte Tour durch Nordspanien. Die Vielfalt der Möglichkeiten und die kontrastreichen Ziele der Region, die Städte, die Berge, die Strände und Steilklippen, die Meeresfelsbögen, die Pflanzenvielfalt und die herzlichen, gastfreundlichen und positiven Menschen im Norden Spaniens sind viele gute Gründe wieder zu kommen.
So fällt das „Adios“ ohne Bedauern aus – wir freuen uns jetzt schon darauf an der Costa Verde – das grüne Spanien wieder unter Füße und Räder zu nehmen.
Danke fürs Mitlesen und für die "berühmte rote Jacke" wars diesmal einfach zu gutes Wetter. ;)
Christina:
Vielen Dank für deinen Bericht Horst. Wie schon geschrieben, bin ich von der Region absolut begeistert. Mal sehen, wann es für mich/uns dann mal dorthin geht, dann werde ich deine Berichte auf jeden Fall nochmal hervorziehen. :danke:
Ich dachte schon, die rote Jacke wäre durch eine blaue ersetzt worden :)
Rainer:
Die rote Jacke haben wir gar nicht vermißt, gab doch auch eine blaue Jacke und eine graue Weste. Alles Bombe!
Ja, was soll man sagen? Toller Urlaub - nur viel zu kurz. Da kann man sicher beliebig lange bleiben und geniessen. Wirklich beeindruckende Impressionen. Tolle Fotos. Sicherlich insgesamt extrem unterschätzte Möglichkeit, denn mehr geht ja kaum noch. Ich fand gut, dass Ihr einfach mal in Cafes einen Espresso oder so getrunken habt, diese Form von Gemütlichkeit geht ja beim USA Urlaub vollkommen ab. Bei uns zumindest - wir haben noch nie irgendwo mal gemütlich einen Kaffee getrunken. Mediterran ist das absolut selbstverständlich.
Horst:
@Christina & Rainer
da ich vor ein paar Jahren selbst nie gedacht hätte, dass der Norden Spaniens so viel hergibt war es mir ein Anliegen unseren Foris diese tolle Region nur 2 Flugstunden entfernt zu zeigen.
Und klar man könnte da locker 3-4 Wochen verbringen - gerade wenn man Galizien, Kantabrien oder das Baskenland mit einbezieht.
Rainer - Kaffee trinken gehen tagsüber ist bei uns Pflichtprogramm - das jeden Tag mindestens 1-2 mal stattfindet. ;)
Die Pausen gönnen wir uns immer und so bekommt man auch ganz gut was von den Leuten mit.
Susan:
Och, wie schade, schon vorbei der Reisebericht.
Herzlichen Dank für's Vorstellen der grünen Küste, hätte die mir jetzt nicht so spektakulär vorgestellt. Das waren tolle Eindrücke, die uns auf jeden Fall Appetit auf eine Frühsommertour dorthin gemacht haben.
:danke:
@Silvia Von euch aus sind das schon zwei lange Tagesetappen durch Frankreich. Wenn ihr euch das antun wollt, reichte eine Übernachtung. Entspannter wären aber schon mindestens zwei.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln