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September 2021: Languedoc & ein Schuss Provence
Horst:
--- Zitat von: Susan am 16. Oktober 2021, 19:52:15 ---
--- Zitat von: Horst am 15. Oktober 2021, 18:23:03 ---Mal ne andere Frage - wie ist das da mit Englisch?
Kommt man damit halbwegs durch oder muss man sich mit Französisch durchhangeln?
--- Ende Zitat ---
Wir sind mit Englisch und ein paar Brocken Französisch gut durchgekommen; ab und an ging sogar deutsch.
--- Ende Zitat ---
:thumb: Danke
Ilona:
Jetzt hast du mir einen Ohrwurm beschert :toothy9: :
Das Städtchen gefällt mir :thumb:.
Ich hoffe, dein Bein ist zwischenzeitlich wieder in Ordnung?!
Christina:
Villeneuve und den Philip Turm hatte ich mir auch rausgeschrieben, da blieb dann aber keine Zeit mehr nach der Avignon Besichtigung. Rund um den Papstpalast war es bei uns auch sehr ruhig, auf eine Innenbesichtigung hatten wir auch verzichtet, weil ich von Menschenmassen und Ticketvorbestellung gelesen hatte. Wahrscheinlich hätten wir aber einfach reingehen können, weil so wenig los war. Insgesamt hat mir Avignon auch sehr gut gefallen, wir hatten wohl ähnliches Wetter wie ihr.
Susan:
Dem Bein geht es soweit ganz gut. Nur Treppen machen noch etwas Schwierigkeiten und nach Anstrengungen kneift's. Mir wurden jetzt Übungen zur Kräftigung der umliegenden Muskeln gezeigt, damit das Sprunggelenk etwas stabiler wird.
--- Zitat von: Christina am 18. Oktober 2021, 18:48:18 ---Villeneuve und den Philip Turm hatte ich mir auch rausgeschrieben, da blieb dann aber keine Zeit mehr nach der Avignon Besichtigung.
--- Ende Zitat ---
Ein Grund nochmals die Gegend zu besuchen ;D Wir haben da auch noch offene Rechnungen...
Der nächste Tag ist mal wieder schnell erzählt und bilderarm, dafür gibts am nächsten umso mehr ^-^
7. September Auf zum Nationalpark Cevennen
Bei Lidl stocken wir die Vorräte auf, denn die nächsten Ziele sind wieder kleine Orte und mehr Natur. Bis Alès kommen wir ganz gut voran, dann geht es höher und kurvenreicher ins Gebirge.
:read2:
Die Cevennen sind ein Karstgebirge mit Schluchten und Hochebenen, der südöstliche Teil des französischen Zentralmassivs. Die höchsten Gipfel sind der Mont Lozère mit 1699 m und der Mont Aigoual mit 1567 m. Schon seit 1913 gab es Pläne zur Schaffung eines Nationalparks, die wurden aber erst 1970 verwirklicht. Bekannt wurde die Gegend durch Robert Louis Stevensons (der von der Schatzinsel) "Eine Reise mit dem Esel durch die Cevennen" Seit dem Mittelalter bestimmte Landwirtschaft, besonders Wander-Weidewirtschaft, lange das Leben dort; außerdem Bergbau und die Herstellung von Seide. Die Manufakturen zur Seidenraupenzucht lieferten Millionen Kilogramm von Seide pro Jahr bis 1845 eine Pilzerkrankung der Produktion ein Ende setzte. Heute ist Tourismus der Hauptwirtschaftszweig der Cevennen.
Ich hatte die N106 als Route gewählt, trotzdem kommen wir nicht schnell voran. Der Schnitt des Routenplaners von rund 50 km/h passt schon. Ab Florac fahren wir im Tal bzw. der Schlucht des Tarn und zwar bis kurz hinter St. Enimie. Unser Quartier für die nächsten Tage ist der Camping Couderc.
Nach Einrichten und Kaffeepause schauen wir kurz zum Fluss und entscheiden uns dann doch für ein Bad im Pool und Relaxen.
Die Etappe:
Susan:
8. September Kajaktour Gorges du Tarn
Wir wollten uns natürlich gern die Tarnschlucht vom Wasser aus ansehen. Ich hatte da an eine Kahnpartie von La Malène aus gedacht, Kersten an eine Kajaktour. Ich habe mich überreden lassen :floet:
Der Campingplatz hat einen Kajakverleih, der vier Touren anbietet: zwei von flussaufwärts zum Platz, zwei flussabwärts vom Platz. Die oberen können nicht gebucht werden; soweit ich verstanden habe, ist da zu wenig Wasser. Wir entscheiden uns für die kürzere Variante, immerhin noch 12 km lang.
Morgens um 10 Uhr geht es los, bis 16 Uhr müssen wir am Ziel sein. Kersten macht "klar Schiff", während ich noch schnell die Porzellanabteilung aufsuche und das WoMo -die Apfelschorle vergessen. ::)
erfolgreich abgelegt
Die Luft ist noch kühl und ruhig fließt der Tarn. Die Spitze des Berges funkelt im Morgensonnenschein (Quiz: welchem Volkslied entlehnt? ;) )
Nixen kekommen wir keine zu sehen, nur schöne Spiegelungen 8)
Als Gorges du Tarn wird der Teil der Schlucht zwischen Sainte-Enimie und Le Roziers bezeichnet. Er ist 35 km lang und 400 bis 500 m tief. Wir paddeln so gemütlich vor uns her, sehen sowohl etwas weitere Talkessel als auch Engstellen mit Felsklippen. Und nur ab und zu ein weiteres Kajak.
Mittlerweile scheint auch die Sonne mehr in die Schlucht. Nicht so günstig für Fotos, denn nun gibt's Gegenlicht.
Eine Brücke kommt in Sicht. Sie führt zu dem Weiler Saint-Chély-du-Tarn. Da wir nicht sehen, wie man von der Kiesbank ins Dorf kommt, sparen wir uns ein Anlanden. Das Highlight sieht man eh besser vom Wasser aus ^-^
Cascades de Saint-Chély
Da wir auch rückwärts paddeln können, die Brücke nochmals ohne Gegenlicht 8)
und ein weiteres Wasserfällchen
Wir haben jetzt wohl ein gutes Drittel der Strecke geschafft und das ohne Anstrengungen ;D So ruhig geht's auch weiter
Erinnert die Szenerie euch auch etwas an Colorado?
Es wird Zeit für einen Imbiss und eine Erfrischung! Wir finden einen geeigneten Kieselstrand, nur zum Baden ist es zu flach
Gleich geht's weiter ...
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