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September 2021: Languedoc & ein Schuss Provence

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Christina:
Schöne Wasserfälle und eine interessante Höhle, wobei ich mir eine zweite Höhle nicht auch noch angeschaut hätte, selbst bei genügend Zeit.

Der Ausblick bei eurem Nachmittagskaffee ist landschaftlich dann doch ganz anders als die felsigen Schluchten bisher, das ist dann wohl die Hochebene ?

Silvia:

--- Zitat von: Ilona am 28. Oktober 2021, 15:13:55 ---Der Dino-Tapser steht bestimmt deshalb Kopf, weil sich das Gebirge auffaltete.

--- Ende Zitat ---
:gruebel:  ... oder die Versteinerung von unten her ausgewaschen im Laufe der Zeit 

Jedenfalls sehr interessant die Höhle/Schlucht

Susan:
Stimmt, die Dino-Spuren sind wahrscheinlich infolge Gebirgsfaltungen an Wände und Decken gekommen. Dass wir sozusagen die Abdruckunterseite sehen, scheint mir auch schlüssig. Ihr seid clever  8) Vermutlich wurde das sogar erklärt, doch unser Französisch reicht dazu nicht. 


--- Zitat von: Ilona am 28. Oktober 2021, 15:13:55 ---Ich mag Klammen und Höhlen. Ich hoffe, die andere Höhle kommt noch :sabber:.

--- Ende Zitat ---

Zu besichtigende Höhlen gibt es in der Gegend reichlich, da kämst du voll auf die Kosten. Eine habe ich noch, allerdings nicht mehr in der Gegend.


--- Zitat von: Christina am 28. Oktober 2021, 17:45:20 ---Der Ausblick bei eurem Nachmittagskaffee ist landschaftlich dann doch ganz anders als die felsigen Schluchten bisher, das ist dann wohl die Hochebene ?

--- Ende Zitat ---

Sorry, habe ich nicht extra erwähnt. Ja, das ist die recht grüne Landschaft der Causse Noir. 

Susan:
13. bis 16. September  Val d' Hérault

Wir bewegen uns weiter nach Süden, aus dem Zentralmassiv hinaus Richtung Mittelmeer. Ich habe mich nach Aktenlage, sprich einer Karte, für eine Route entschieden und zwar die, die am wenigsten Kurven verhieß. Zunächst fahren wir auf bekannter Strecke an der Abîme de Bramabiau vorbei.


Causse Noir



Es geht hinauf zum Col de la Serreyrède, 1299 m hoch. Links ginge es weiter zur Quelle des Hérault, zum Skigebiet Prat-Peyrot und zum Mont Aigoual. In L' Espérou, ganz im Look eines Wintersportorts, biegen wir ab auf die D48. Sie führt uns ins Tal der Dourbie, die offizielle Grenze des Causse Noir, und weiter.




Kapelle in L' Espérou



Tatsächlich hat die D48 wenig Serpentinen, sie schlägt aber einige Bögen, führt  Höhenmeter hinab und dann wieder hinauf auf einen Col:  Col Minier 1264 m, Col de la Broue 1102 m, Col de la Sablière 1025 m. Die sind mir aufgefallen; zumindest nimmt deren Höhe langsam ab  ;) Wir halten an einem Aussichtspunkt: Fernsicht auf die Berge und Blick ins nächste Tal.







Im wesentlichen ist die Straße gut ausgebaut. Es gibt ein paar schmalere Abschnitte, da wenig Verkehr ist, macht das aber nichts. Wir sind, glaube ich, mehr Radfahrern begegnet als Autos.  ^-^ Hier sehen wir mehr Wald als Felswände und manchmal staunen wir, in welcher Einsamkeit Gehöfte stehen.









Bei Le Vigan erreichen wir das Tal der Arre und folgen nun der breiten Landstraße nach Ganges, wo wir zum Hérault kommen. Nach Aufstocken der Vorräte folgen wir dem Flusslauf bis zum Campingplatz Val d' Hérault.

Es ist zwar noch relativ früh am Tag, grad 15 Uhr, doch für die geplanten Rollertouren etwas spät. Also gehen wir zum Relaxen an den Pool und machen einen kleinen Spaziergang zum Flussufer.



Etappe:



Früh am nächsten Morgen weckt mich heftiges Regengeprassel, das auch eine Weile anhält. Es hört zwar noch vor dem Frühstück auf und warm ist es auch geblieben, aber die Wetter App verheißt Übles. Gewitter, Starkregen, Sturmböen, die Départements Gard und Hérault sind auf Code Orange für Flutwellen  :(  Der Fluss ist hier weit genug weg, die Ausflüge fallen aber wohl aus. Vorerst sieht es zumindest trocken aus, so dass wir eine kurze Rollertour wagen (später mehr dazu). Nachmittags, abends und nachts gibt es Gewitterschauer und teilweise auch Windböen, aber weniger heftig als erwartet. Am Mittwoch lesen wir dann, dass es in der Gegend von Nimes tatsächlich Überschwemmungen gegeben hat, sogar auf der Autobahn. Den Tag über schauert es weiter. Grad wenn wir meinen, vielleicht könnten wir die 20 km bis Saint-Guilhem-le-Désert in Angriff nehmen, fängt es wieder an zu regnen  ::) Immerhin schaffen wir noch einen Spaziergang zum Flussufer, diesmal mit Kamera.


Hérault




Pont de Saint-Étienne d'Issensac

Leider haben wir nicht viel von der Gegend gesehen, da müssen wir wohl nochmals wiederkommen.  8)

Am Donnerstag fahren wir ein Eckchen weiter, wir haben eine Verabredung. Ein Tennisfreund von Kersten hat in der Gegend am Orb ein Haus, ist gerade vor Ort und hat uns eingeladen vorbeizuschauen. Je weiter wir kommen, desto sonniger wird es.  :) Also können wir den Pool genießen und den Grillabend mit Rotwein im Mondschein.



Ilona:
Bei diesen Col de ... denke ich immer gleich an die Tour de France. Kein Wunder, dass da so viele Radfahrer unterwegs waren.

So heftiger Regen hätte nicht sein müssen, aber ihr hattet bis dahin großes Glück mit dem Wetter und das Tief kreiste bestimmt nicht.

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