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Heiß und kalt – Island Juni 2021
Heike Heimo:
--- Zitat von: Susan am 22. Dezember 2021, 19:41:21 ---Okay, nehmen wir das Essen - war das Fisch auf dem vorderen Teller? Oder noch besser diese für uns scheinbar unaussprechlichen Namen ;)
--- Ende Zitat ---
Es war Fisch. Ein Schellfisch, hervorragend zubereitet.
Die Speisekarten sind in Island oft nur an die Wand gemalt. Mit einem Foto hat man sie auch beim Tisch.
--- Zitat von: Christina am 22. Dezember 2021, 17:39:07 ---
Die Wettervorhersage ist also nicht sehr verlässlich, selbst wenn am Abend für den nächsten Tag schaut :(
--- Ende Zitat ---
Ganz so schlimm ist es nicht. Der Standard Wetterbericht am IPhone ist zu vergessen. Es gibt ja noch andere Seiten mit zuverlässigeren Berichten.
--- Zitat von: Horst am 21. Dezember 2021, 23:23:03 ---
Für den hatte ich mich auch schonmal interessiert für eine Reise mit wenig Hochland.
Wart ihr mit dem Wagen zufrieden?
--- Ende Zitat ---
Wir waren sehr zufrieden. Wir aber keine Off-Road Freaks. Für uns ist der 4x4 eine Zwecklösung, damit wir überall hin und va. wieder weg kommen. Er war schon etwas ramponiert, daher mussten wir nicht so aufpassen.
Heike Heimo:
13.06.2021 Kirkjubæjarklaustur – Geldingaholt
Laut Wetterbericht sollte es ein Regentag mit Sturm werden.
Nach einer regnerischen Nacht war es in der Früh trocken. Das Frühstück nahmen wir im Hotel mit Panoramafenster ein. Leider wetterbedingt keine gute Aussicht. Bei einem der Häuschen unten haben wir übernachtet.
Mit uns waren vielleicht noch 10 andere Gäste im angeschlossenen Hotel. Es fehlen die Bustouristen.
Zuerst fuhren wir zum Stjórnarfoss. Er ist etwas nördlich von Kirkjubæjarklaustur.
An der Südküste entlang wollten wir die Sehenswürdigkeiten Richtung unserer Unterkunft für die nächsten Tage anfahren. Mit Vik hatten wir auch noch eine Rechnung offen. 2009 war hier starker Regen und Sturm.
Je näher wir Vik kamen, desto stärker wurde der Regen und die Temperatur fiel und fiel. Bevor wir Vik erreichten, setzte Schneeregen durchmischt mit Graupeln ein. In Vik, dass auf Meeresniveau liegt, war es schon leicht angezuckert, Wir fuhren vor zum Strand, um die charakteristischen Felsen in der Brandung zu sehen. Der Schneefall mit Graupel wurde immer heftiger und das Regenradar ließ keine nachhaltige Besserung erkennen. Vom Parkplatz fuhren wir zur Kirche hinauf. Die Straße war schon von Matsch bedeckt. Die Aussicht auf die Felsnadeln war nicht besonders.
Nach einiger Zeit meinte ich, wir sollten den Höhenrücken, der nach Vik kommt, überqueren. Wer weiß, wie lange das geht. Wir hatten zwar Allrad, aber Sommerreifen. Bergab hilft der 4x4 bei Schnee so und so nicht. Oben fetzte es und es lag schon einiges an nassem Schnee auf der Straße.
Gleich nach dem höchsten Punkt kommt die Abzweigung nach Reynisdrangar. Die Straße sah befahrbar aus, so fuhren wir hinunter zum Strand. Als wir untern ankamen hat der Schneeregen überraschenderweise aufgehört. Einer Besichtigung des Strandes und er Höhlen stand somit nichts im Wege
Als wir zurück zur Ringstraße fuhren, begann es wieder stark zu schneien. Am nächsten Tag haben wir in der Zeitung gelesen, dass Rettungsteams ausgeschickt wurden, um Touristen im Bereich Vik von abgelegenen eingeschneiten Campingplätzen zu bergen. Das hat es hier seit Jahrzehnten um diese Jahreszeit nicht mehr gegeben. Richtung Dyrhólaey, einem Felsbogen im Meer, ging der Schneefall in Regen über. Am Parkplatz zur Dyrhólaey regnete es nur mehr stark, dafür war es jetzt richtig stürmisch.
Damit wir das Regenzeug nicht umsonst mitgenommen hatten, quälten wir uns durch Sturm und Regen Richtung Aussichtspunkt. Viel konnten wir nicht sehen.
Das Gewand hielt dem Regentest stand. Wir blieben trocken. Vik und Umgebung war uns weiterhin nicht wohlgesonnen.
Richtung Skogarfoss hörte der Regen auf und als wir den Wasserfall erreichten, machte sogar sie Sonne Anstalten hervorzukommen. Dafür gab es Neuigkeiten vom Vulkan. Der Lavastrom hat sich wieder geändert und hat das Becken Richtung Parkplatz überwunden. Sie fließt aber nicht Richtung Parkplatz und irgendwann nach Grindavik, sondern ins Nátthaga Tal. Die Lava fließt jetzt offen 100 Höhenmeter in Tal,
Beim Wasserfall war nicht viel los.
Nach einigen Fotos fuhren wir zum Parkplatz des Museums. Von hier führt ein Weg in ein Seitental zu einem Wasserfall namens Kvernufoss. Zuerst kommt eine Schlucht.
Am Ende der kurzen Schlucht ist der Wasserfall. Weiter geht der Weg nicht.
Es ist möglich hinter den Wasserfall zu gehen. Ähnlich wie beim Seljalandsfoss, nur enger und keine Leute.
Beim Museum zahlten wir die kleine Gebühr für das Parken. Wir hatten Hunger und wollten uns Beraten, wie wir den weiteren Tag verbringen sollten. Da touristisch nichts los ist, hatte nur ein Lokal offen und hier waren genug freie Plätze. Das Essen war wieder sehr gut.
Wir tüftelten an der weitern Tagestour. Beim Vulkan wurde es immer interessanter. Der Weg zum zweiten Aussichtspunkt wurde gerade von der Lava überspült. Wir beschlossen daher unsere Sachen zur Unterkunft zu bringen und dann zum Vulkan zu fahren. Bis zur Unterkunft ist es eine Stunde und dann nochmals etwas mehr als eine Stunde. Tageslicht hatten wir ja 24 Stunden.
Gesagt, getan. Beim Geldingaholt Guesthouse eingecheckt und gleich weiter zum Vulkan.
Silvia:
der 12.06. von Höfn - Kirkjubæjarklaustur .... was für ein Hammertag!!!
Gletscherseen ... ein wirklich atemberaubender Canyon :herz: .... noch mehr Gletscher und noch ein Canyon .. und als Krönung ein lecker Essen
Susan:
Sieht ja sehr ungemütlich aus da am schwarzen Strand :( Aber schöne Wasserfälle
Das mit dem Vulkan klingt ja spannend
Ilona:
--- Zitat ---Oben fetzte es und es lag schon einiges an nassem Schnee auf der Straße.
--- Ende Zitat ---
das möchte ich im Sommerurlaub nicht haben :floet:.
Landschaftlich ist Island erste Sahne :thumb:, aber ich bräuchte eine Schönwettergarantie :cool2:.
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