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Hola Baja and Hello California 2013

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Shadra:

--- Zitat von: Heiko am 22. Juli 2013, 09:18:12 ---Welche Reling ;D, die Nußschalen waren zu klein, um eine Reling zu haben  :frech:.
--- Ende Zitat ---
Naaa klasse ...   :o


--- Zitat von: Paula am 22. Juli 2013, 09:35:33 ---ach du meine Fesse 25 Meter hohe Wellen? :verpiss: Nie im Leben hätte ich das gewagt!!! Nie und nimmer!!! Ich bewundere deinen Mut...  :respekt:
--- Ende Zitat ---

Ich will den Mut dieser Aktion ja nicht schmälern ... aber 25 Minuten - nicht Meter  ;) :

--- Zitat --- Also 25 Minuten hoher Wellengang. Mir wurde immer mulmiger, [...]
--- Ende Zitat ---

Paula:

--- Zitat von: Shadra am 22. Juli 2013, 09:48:31 ---
--- Zitat von: Paula am 22. Juli 2013, 09:35:33 ---ach du meine Fesse 25 Meter hohe Wellen? :verpiss: Nie im Leben hätte ich das gewagt!!! Nie und nimmer!!! Ich bewundere deinen Mut...  :respekt:
--- Ende Zitat ---

Ich will den Mut dieser Aktion ja nicht schmälern ... aber 25 Minuten - nicht Meter  ;) :

--- Zitat --- Also 25 Minuten hoher Wellengang. Mir wurde immer mulmiger, [...]
--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

das Wochenende war wohl doch anstrengender als ich dachte  ;) vor dem dritten Kaffee sollte ich keine Antworten schreiben  :) aber auch 25 Minuten hoher Wellengang hätten mich abgehalten, so was hatte ich dieses Jahr mit Mistral im Mittelmeer (und das war wahrscheinlich noch kein wirklich hoher Seegang), ne ne das ist nix für mich...

Ilona:

--- Zitat von: Paula am 22. Juli 2013, 09:35:33 ---ach du meine Fesse 25 Meter hohe Wellen? :verpiss: Nie im Leben hätte ich das gewagt!!! Nie und nimmer!!! Ich bewundere deinen Mut...  :respekt:

--- Ende Zitat ---
Ach was  :totlach: - gefühlte vielleicht  :toothy9:. Aber 25 Minuten können sehr lange sein ...  :floet:.

Ilona:
10.03.13 - Von Puerto San Carlos nach La Paz


Nachdem ich in der Nacht von Alpträumen gepeinigt immer wieder erwachte, war ich froh, als um 5:30 Uhr der Wecker klingelte.

Der Wind hatte nicht nachgelassen und es war mit 10°C der kälteste Morgen. Wir zogen uns T-Shirt, Fleecejacke und Softshelljacke drüber und leider hatten wir keine langen Unterhosen dabei.

Frühstück wurde im Innenhof des Hotels mit Durchzug serviert. Wer auf See geht, sollte anständig gefrühstückt haben, doch die Auswahl war sehr mexikanisch und ich zu aufgeregt.

Wir ließen uns ein Sandwich mit Rührei und Schinken einpacken und nahmen es mit.

Enrique war pünktlich um 7 Uhr am Hotel und wir folgten seinem klapprigen Golf bis zur Anlegestelle.

Er machte seine Nussschale klar
 


und nahm zwei weitere Hotelgäste mit.

Wir bekamen Daniel und seine Daniela zugeteilt.



Ich stieg schlotternd ins Boot und das nicht nur, weil es so kalt war. Die Fahrt in der Bucht war noch ganz erträglich, doch dann kam die schaukelige Überfahrt durch den Canal. Ich konnte da wirklich keine Bilder machen, denn festhalten und gleichzeitig fotografieren geht irgendwie nicht . Erst bei den Dünen wurde die See etwas ruhiger .



Sogleich kam ein weiterer Passagier an Bord



und ich bekam so langsam wieder Farbe ins Gesicht.



Enrique drosselte den Motor und fragte die Fischer, ob sie schon Wale gesichtet hätten.



Sie verneinten, denn bei den Wellen ist es sehr schwer, den Blas des Wales zu erkennen. So tuckerten wir eine Stunde langsam durch die Magdalena Bay und Daniel schrie auch immer wieder, wenn ein Wal Luft holen musste, doch es war zu weit weg  :(. Nur einmal ist mir ein Schnappschuss gelungen - da sieht man links neben dem Boot eine Fontäne (und nein, ich habe zu diesem Zeitpunkt mein Sandwich nicht ins Meer geworfen ;D ) .



Die neugierigen Grauwale kommen bei glatter See bis ans Boot und ich hatte mir das soooo sehr gewünscht. 

Leider ist das Video nicht von mir - dieses Glück hatten wir nicht  :heul:.



Nach 1,5 Stunden waren wir mehr als durchgefroren und die Chance, dass ein Grauwal mit Baby zum Boot kommt, war sehr gering. Daher beschlossen wir, zurück zu fahren. Auch Enrique schien kein Glück zu haben.



Nun gab Daniel Gas und das Boot bretterte über die Wellen und klatschte immer wieder heftig auf. Ich hatte nach Minuten das Gefühl, die Bandscheiben sind nacheinander über Bord gegangen, das Gesicht war vom kalten Fahrtwind geliftet und die Hände festgefroren. Aber Spaß hat der Ritt gemacht und seefest sind wir auch  :happy2:.

Nachdem die Schwimmweste ausgezogen und Daniel bezahlt war (umgerechnet 150 €), futterten wir im warmen Auto noch schnell die Eier-Sandwiches und fuhren die öde Strecke 4 Stunden bis La Paz zurück.



Man muss immer wieder auf die Bumps (ca. 20 cm hohe Beton-/Asphaltschwellen) achten,



die manchmal nicht rechtzeitig angekündigt werden  :floet: .
 
Auf der Fernstraße verkehren die Angeles Verde, die grünen Verkehrsengel Mexikos,
 


die ständig patroullieren, um unentgeltlich bei einer Panne zu helfen.

Ein paar Scherzkekse haben den Toro's Männeken auf oder unter gesprüht.



Und irgendwie im Nirgendwo an einer der seltenen Parkbuchten eine dieser Gedenkstätten.



In La Paz begann wieder die Suche nach der Unterkunft. Ich hatte glücklicherweise für die 2. Übernachtung ein B & B gewählt. Nachdem wir, aufgrund der Einbahnstraßen,  eine Ehrenrunde um das "Casa Verde Inn" gedreht hatten, konnten wir wenigstens gleich einchecken.

Das Casa Verde Inn gehört Roberto, einem italienischen Auswanderer. Er hat seine drei Gästezimmer detailverliebt eingerichtet.



Vor dem Zimmer ein kleiner Pool, na ja eher ein Tauchbecken  :zwinker: .



Es zog uns nochmals zum Balandra Beach (diesmal mit etwas mehr Wasser)  :toothy9: .





Als Restaurant wurde uns mehrfach Bismark Cito am Malecon empfohlen und da kehrten wir auf dem Rückweg vom Balandra Beach ein. Das Restaurant war gut besucht, der Fisch zwar gut, doch den Kartoffelsalat mit Mayonnaise hätte ich dazu eigentlich nicht erwartet gebraucht.

So ging ein langer Tag vorüber und in dem wohlduftenden Bett konnten wir endlich mal wieder gut schlafen  :bett: .

Übernachtung: Casa Verde Inn B & B, La Paz

Bewertung: super sauberes B & B

Horst:
Hi Ilona,

Walsafaris sind halt immer Glückssache - aber ich denke gerade für Dich war es so oder so ein großes Erlebnis.  :)

Da unten im Süden der Baja - geht da noch was mit Englisch oder kann man sich da ausschließlich mit Spanisch durchschlagen ?

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