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Island 2021 - Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

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Horst:

--- Zitat von: Christina am 08. Februar 2022, 18:40:15 ---Verständlich und sinnvoll, dass wieder aufgeforstet werden soll, aber so aus touristische Sicht (ohne dass ich je dort war) könnte ich mir vorstellen, dass das die Landschaft weniger faszinierend macht, da würde dann die Weite fehlen und das was Island von anderen skandinavischen Ländern unterscheidet.

--- Ende Zitat ---
Keine Sorge, ausschweifende Wälder werden zumindest wir wohl als Reisende nicht mehr erleben. ;)

Horst:

--- Zitat von: Silv am 08. Februar 2022, 20:33:22 ---
--- Zitat von: Horst am 08. Februar 2022, 16:58:31 ---


--- Ende Zitat ---

Das ist allerdings gewöhnungsbedürftig... Ich finde es schon etwas gruselig.
--- Ende Zitat ---
Island ist insgesamt einfach skuril. Habe vor ein paar Tagen einen FIlm im TV gesehen "sture Böcke" (dürfte noch in der ARD Mediathek sein) - typisch isländisch schräg, skuril, eben anders ...  ;)



--- Zitat von: Silv am 08. Februar 2022, 20:33:22 ---Vielen Dank für die Infos zum Wald. Ich finde die Landschaft auf Island wirklich klasse, aber etwas Wald fehlt mir dann doch...

--- Ende Zitat ---
Ich mag Wald auch sehr aber auf Island vermisse ich ihn nicht. Die von Christina beschriebene Weite die man z.B. auch in weiten Teilen von Schottland oder dem amerikanischen Westen erleben kann machen das Land aus.

Horst:

--- Zitat von: Heike Heimo am 08. Februar 2022, 19:54:49 ---Die Wolken geben der großartigen Landschaft wieder ein ganz anderes Gesicht.

Das Häuschen schaut einladend aus.

--- Ende Zitat ---

Das Häuschen war super und direkt am Beginn der F210 die zum Raudibotn Crater führt (die wir 2020 gefahren sind).
Absolute Empfehlung!

Susan:
Ohje, auch hier etwas in Verzug geraten...

Wieder beeindruckende Landschaftsbilder; der Kontrast von schwarz und grün, die Schluchten, die Wasserfälle und auch die natürlichen Eisskulpturen. Besser als die Kunst  :)

Ich dachte, es läge am Vulkanboden, dass es keine Wälder gibt, aber offenbar waren ganz früher mal welche da.

Horst:
11.Tag, Do, 19.8.2021


Auch heute begrüßen uns beim verlassen unserer schönen Snaebly Cottage Grautöne am Himmel. Immerhin kein Regen.
Nach wenigen Minuten sind wir wieder auf der „1“ und fahren nach Westen.





In der Hoffnung auf Papageitaucher halten wir wieder bei Dyrholaey.





Wobei auch das Kap Dyrholaey selbst und der schwarze Strand den Besuch lohnt.






Ich weiß ja nicht wie es Euch mit Tieren so geht – aber für mich sind die kleinen Puffins in meiner Wertschätzung ganz groß. Ich könnte denen ewig zusehen und begeistere mich jedes Mal.





Heute hält sich die Begeisterung quantitativ in Grenzen – wir sind wohl zum falschen Zeitpunkt da  – denn im Meer schwimmen einige herum aber auf dem Vogelfelsen landen nur kurz Einzelne – die dann schnell in der Bruthöhle verschwinden.
Na ja es gab ja auf dieser Reise schon einige zu sehen.






Bei Dyrholaey gibt es auch eine Höhle namens Loftsalahellir ...






... eine von wirklich unzähligen dieser oft früher bewohnten Höhlen gerade hier an der Südküste.






Wir fahren weiter bis Skogar. Obwohl der Kvernufoss einer der höheren Wasserfälle in Island ist, bin ich bisher immer tapfer an ihm vorbei gefahren – diesmal nicht.






Trotz einer Fallhöhe von 40m führt der Kvernufoss durch die übermächtige Nachbarschaft des Skogafoss ein Schattendasein.







Der Kvernufoss versteckt sich zudem  in der engen Schlucht Kvernugil.








Der Weg zwischen Parkplatz und Wasserfall beträgt nur einen knappen Kilometer und lohnt sich definitiv – auch weil man hinter den Wasserfall gehen kann.





























Selfoss ist mit 6800 Einwohner einer der wirklich großen Orte (besser Städte!!!) in Island, der größte an der Südküste – verglichen mit Deutschland die Kategorie Dortmund, Leipzig oder Essen.






Basaltgestein, Lavabrocken, Krater, Vulkane ohne dass scheint ein Tag in Island nicht möglich. Eines der Paradebeispiele für isländischen Vulkanismus ist der Kerid-Krater an der 35, der Strecke nach Haukadalur (Geysir), am sogenannten Golden Cricle (Runde mit Geysir, Gullfoss und Thingvellir). Islanduntypisch kostet der Krater einen kleinen Eintritt.






Der Krater selbst ist 55 Meter tief und der Kratersee hat eine Größe von ca. 270 mal 170 Metern. Die Wassertiefe schwankt zwischen 7 und 14 Meter.





Sehenswert ist die rote Farbe des Gesteins am Krater.







Auf einem Weg kann der Kraterrand komplett umrundet werden und auch zum See kann man hinab gehen.















Eine Islandreise ohne Besuch am Strokkur und in Haukadalur gab es bisher noch nie.
Da wir noch einen Hotelgutschein aus dem Vorjahr für das Geysirhotel haben, soll es auch dieses Jahr so sein, dass wir dem beständigsten und auch coolsten Geysir (der Widerspruch muss sein) einen Besuch abstatten.
Bei Haukadalur liegt das bekannteste Geysirgebiet Islands – mit dem großen, allerdings sehr selten ausbrechenden großen Geysir (der Mutter aller Geysire – den hier entstand der Name).







Es lohnt sich hier auch auf einen Aussichtshügel hinauf zu gehen ...







... und einen Blick auf das Geysirfeld ...






... und die Umgebung zu werfen, wo Flussläufe durch ein Tal mäandern.












Auch heute ist wieder auf den Strokkur Verlaß und so erlebt man seinen Ausbruch, ...





... der aus einer einmaligen grünen Blase herausplatzt heute alle 5-10 Minuten.



Morgen steht die letzte Etappe zur Halbinsel Snaeffelsness und zurück an die Küste an.



Übernachtung:
Littli Geysir Hotel, Haukadalur 0 € da mit Gutschein aus 2020
Sehr schönes Zimmer aber das stärkste ist das große Geysirhotel und das Frühstücksbuffet – beides sehens- und erlebenswert!

Preis/Leistung: entfällt

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