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Island 2021 - Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

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Horst:
Wenn es nicht zu sehr riecht und ein Strand dazu nicht zu sehr frequentiert ist, lässt man in Island in der Regel der Natur ihren Lauf, das kommt durchaus öfter vor. Andere Tiere profitieren ja davon.
Mücken habe ich auf Snaefelssness noch keine gesehen - direkt an der Küste habe ich sowieso noch nie welche erlebt.

Horst:
13.Tag, Sa, 21.8.2021




Heute Morgen ist das Wetter eher anstrengend, Regen wechselt sich mit Nieselregen ab – na ja – solange die Einstellung nicht naß wird passts schon.




Die Fahrt auf der 54 führt Richtung Osten. Von den Bergen die hier Fjorde und Seen umgeben ist aufgrund des tief hängenden Wolkennebels kaum etwas zu erahnen.





Kurz nach der Abzweigung der 56 nach Süden lohnt sich ein Stopp an einem Parkplatz oberhalb des Selvallavatn.
Zum einen wegen dem malerischen Gewässer, ...






... zum anderen wegen den Sheep Falls ...







... die hier über 3 Stufen hinab in den Selvallavatn fallen.







Auch hier hat der Wasserfall eine Art Vorhang – hinter den man gehen kann – im Moment erstaunlicherweise einer der wenigen trockenen Orte auf der Halbinsel Snaefellsness.







Ein tolles Gebiet vor allem bei etwas klarerem Wetter ist die Berserkerhraun ganz in der Nähe.


















Seinen ungewöhnlichen Namen hat das Lavafeld aus einer isländischen Sage die sich mit der Ermordung zweier sogenannter Berserker beschäftigt.






Die Berserkerhraun, also dieses Lavafeld hier entstand aus Lavaströmen vor 4000 Jahren ...






... und ist zu weiten Teilen von grün-gelbem Moss überwuchert.






Durch das Feld windet sich eine gut zu fahrende Staubpiste ...






... die vorbei an roten Felsen ...





... und Vulkankegeln ...





... und vor allem aberwitzigsten Gebilden führt,







... die mit etwas Fantasie für Kobolde oder Ungeheuer herhalten können.






Das düstere Wetter, das die roten Vulkankegel in der Ferne nur schemenhaft erkennen lässt, schafft eine eindringliche Stimmung die diese so spektakulär verwüstete Lavalandschaft wie einen Ort von einem fernen Planeten wirken lässt. 






Im Westen scheint sich das Wetter zu bessern, der Nebel zieht nach oben.











Wir fahren nach Olafsvik, ...





... wo es typisch isländisch eine Kirche gibt, die vom gewohnten Baustil abweicht.






Bei Olafsvick entdecken wir auch ein Schiffswrack am Strand, ...




... das auch einen neuen Kapitän findet.






An Wasserfällen ist auf der Halbinsel genauso wenig ein Mangel ...




... wie an Seevögeln.





Letztere findet man z.B. am kleinen Weiler Rif. Neben Seeschwalben die hier auch die Straße bevölkern finden wir an einem Fluß der sich ins Meer ergießt eine riesige Ansammlung von Möwen und anderen Seevögeln, ohrenbetäubenden Lärm und entsprechenden Geruch gibt’s gratis dazu.







Weiter nach Westen stranden wir in Hellisandur.






Eigentlich sind wir nur wie üblich auf  der Suche nach einem Kaffeehaus und entdecken dabei coole Murals...






... also Outdoor-Kunst in Form von Wandgemälden ...





... die uns richtig gut gefallen.












Ein schönes Kaffeehaus gibt es auch noch – also wird auch die für uns so wichtige Kunst der gehobenen Kaffeebohne gewürdigt.




So wird uns dieser Ort in vielerlei Hinsicht in guter Erinnerung bleiben.






Wir nähern uns der Westspitze der Halbinsel Snaefellsness und erreichen bei Skardsvik einen superschönen Strand, ...





... der mehrere kleine Strandbuchten sein Eigen nennt ...





... und mit goldgelben Sand, Muschen und Seetang in unterschiedlichsten Farben zwischen den Lavasteinen aufwarten kann.












Wirklich ganz im äußersten Westen – sozusagen dem westlichsten Punkt von Snaefellsness, befinden sich der Skalaskagi Leuchtturm (man beachte die farblich abgestimmte Person  ;) ) zu dem eine rumpelige Piste führt.







Mindestens genauso lohendswert ist hier die imponierende Lavasteilküste, ...





... mit Vogelfelsen ...







... und sogar einem eindrucksvollen Sea-Arch.












So klingt dieser zweite Tag auf der Halbinsel Snaefellsness auf der Rückfahrt nach Osten und nach Grundafjördur aus. Wie sich zeigt - auch ein Schlechtwettertag, kann in Island richtig schön sein.



Morgen steht ein kulinarisches Erlebnis (Wagnis) besonderer Art bevor.
Wobei jeder Tag auf Island per se ja ein Erlebnis ist  …



Übernachtung:
Stöd Guesthouse, Grundafjördur  – 147 €
sauber, sehr geräumig, Küche

Preis/Leistung: 8/von 10

Silv:

--- Zitat von: Horst am 14. Februar 2022, 21:51:01 ---

Wirklich ganz im äußersten Westen – sozusagen dem westlichsten Punkt von Snaefellsness, befinden sich der Skalaskagi Leuchtturm (man beachte die farblich abgestimmte Person  ;) ) zu dem eine rumpelige Piste führt.


--- Ende Zitat ---

Hab erstmal geschaut, ob du das bist  ;D  So ein Farbtupfer bei Regenwetter ist immer wieder schön. Der Leuchtturm leuchtet in diesem Fall auch ohne Licht  ^-^

Christina:
Das Schiffswrack liegt ja nun wirklich in perfekter Kulisse. Das Kaffeehaus sieht sehr nett aus, da hätte es mir auch gefallen.

Und es gibt tatsächlich mal ein Wort, das es im isländischen und deutschen gibt - hätte ich gar nicht gedacht nach all den zungenbrecherischen Orts- und Wasserfallnamen.

Susan:
Silvia hat mir die Worte aus dem Mund genommen:  ein leuchtender Leuchtturm , der nicht so leicht zu übersehen ist.  ;D
Der goldene Sand ist auch mal eine farbliche Abwechslung. Trotz Nieselwetter ein weiterer interessante Tag.

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