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Thailand trotz Corona
Silke:
Ja, die Fledermaushöhle war toll, weil wir auch ganz allein da waren.
Elefanten hätte es ein paar mehr geben können, aber da ich die schon so oft erlebt hab, war das nicht so schlimm. Die Gibbons waren dafür auch toll.
Silke:
03.02.22Wir verabschieden uns von Gibbons und Elefanten mit einem Spaziergang über die Lodge. Heute soll es bis Bangkok gehen, bis 18 Uhr müssen wir den Mietwagen am Flughafen abgeben. Unterwegs sehen wir uns in Phetchaburi noch den Wat Khoi an, ein sehenswerter Tempel, wenn man in der Gegend ist. Dann möchten wir noch zu einem Handwerkscenter in Damnoen Saduak, ich möchte einen Esstisch kaufen. Leider hat das Center zu, das ist wohl auch den Coronamaßnahmen zum Opfer gefallen. Auch der Floatingmarkt in Samut Songkhram, dem wir einen kurzen Besuch abstatten, lohnt sich derzeit nicht, es gibt vielleicht 1/10 der Stände.Also geht es nach Bangkok weiter. Blöderweise meint google maps, mich mitten durch die Stadt führen zu müssen, was bei den Highways in mehreren Etagen eine kleine Herausforderung ist. Zum Tanken müssen wir dann auch noch einen Umweg fahren, so dass wir es gerade so zu 18 Uhr zum Flughafen schaffen. Die Abgabe des Mietwagens ist unproblematisch und geht schnell, die Mitarbeiterin der Vermietung kommt nach Anruf zu einem Parkplatz, so dass wir gar nicht in den Flughafen rein müssen. Zum Glück sind auch die Taxistände gleich dort. Wir nehmen uns ein Taxi zum Hotel, für die nächsten 3 Nächte haben wir ein Zimmer mit Flussblick im Centre Point Silom River View für 49 € pro Nacht gebucht. Gegen 20 Uhr sind wir dann endlich im Hotel und gehen nur noch um die Ecke im Foodcourt etwas essen. Der ist übrigens sehr zu empfehlen, es gibt viele Stände mit leckerem und günstigem Essen. Auch hier haben einige Stände geschlossen, aber insgesamt gibt es noch genug Auswahl.
Silke:
04.02.22Bangkok empfängt uns mit schlechtem Wetter, es ist bewölkt und wird am Tag immer wieder regnen. Der Ausblick vom Zimmer zum Hotel ist schön, aber wir haben schlecht geschlafen, weil das Zimmer sehr hellhörig ist und der Straßenlärm die ganze Nacht nicht endete. Wir frühstücken im Hotel, es gibt leider nur 3 Varianten zur Auswahl, weil zu wenig Gäste da sind, und die amerikanische Variante ist weit entfernt von gut, die thailändische hätte Reissuppe enthalten und die mag ich nicht. Leider waren die Leute dort nicht so flexibel, dass man aus den Varianten mischen konnte.Wir laufen zum Sathon Pier. Heute steht Thonburi auf dem Programm.Leider verkehren die normalen Expressboote nur sehr selten, weil es kaum Fahrgäste gibt, und die orange Linie ist gerade weg. Also nehmen wir das neue Elektroboot für 20 Baht pro Person, auf dem wir dann außer drei Mitarbeitern die einzigen Fahrgäste sind. Die Boote sind geschlossen und auf Kühlschrank temperiert, wer kann, sollte sie vermeiden. Ich hoffe, dass es irgendwann wieder das typische Gewimmel mit dem Gepfeife an den Expressbooten gibt. Wir fahren zur Wang Lang Station, wo wir den Wang Lang Markt besuchen wollen. Leider ist auf dem Markt wenig los, wir sind etwas enttäuscht. Wir laufen durch schmale Gassen bis zum Restaurant Baan Plern Dee, wo man an einem kleinen Klong nett sitzen kann und wir ein leckeres Curry essen. Dann geht’s weiter durch kleine Gassen zum Wat Prayurawongsawat Worawihan, den wir uns ansehen. Der Tempel ist nett, schöner ist aber die Gartenanlage mit einem Schildkrötenteich. Den Wat Arun lassen wir aus, den kennen wir schon. Die nächsten Stopps sind Chao Pho Suea Shrein, der aber nur sehr klein ist und keinen extra Besuch lohnt, und Guan Yu Shrine, der sehr lohnenswert ist. Dort gibt es in einem restaurierten alten Haus das My Grandparents House, wo man am Fluss nett sitzen kann. Wir trinken dort etwas und erholen uns vom laufen. Dann geht’s weiter durch kleine Gassen zum Che Chin Khor Temple. Leider ist es inzwischen 16.30 Uhr und der Tempel wird gerade geschlossen. Wir dürfen noch für ein paar Fotos kurz hinein, aber den müssen wir dann nochmal näher erkunden. Wir laufen weiter zum SookSiam, einem hochmodernen Einkaufszentrum. In der Gegend wird viel gebaut, moderne Hochhäuser, viele alte kleine Häuser in den kleinen Gassen werden abgerissen. Wir fragen uns, wie die Menschen damit umgehen, wenn sie selbst in ziemlicher Armut solche Häuser vor die Tür gesetzt bekommen, und noch dazu Angst haben müssen, ihre Häuser zu verlieren. Durch das SookSiam gehen wir nur durch, es ist nett gemacht, es gibt dort einen schön gemachten Foodcourt mit Essen zu vernünftigen Preisen. Wir wollen aber erst mal zurück zum Hotel, fahren mit dem kostenlosen Fährboote auf die andere Flussseite und schaffen es gerade noch vor dem einsetzenden Regen zum Hotel.Als der Regen wieder aufhört gehen wir zu dem Foodcourt um die Ecke und essen wieder leckeres Curry und Papayasalat.
Silke:
Silke:
05.02.22
Der letzte Tag mit Martina beginnt, sie muss heute Nacht leider nach Hause. Wir beschließen, den ruhig angehen zu lassen. Nach dem Frühstück, heute versuchen wir mal die japanische Variante, die sich als ganz gut erweist, fahren wir mit der BTS zum Erewan Shrine. Der ist für mich bei einem Bangkok Besuch immer ein Muss, eine Oase der Ruhe im Trubel. Auch dort ist es entschieden leerer als in den Vorjahren.Dann geht es weiter zu Fuß zum Big C, ein paar Einkäufe erledigen. Gegenüber am Central World, wo sonst am Wochenende immer Veranstaltungen stattgefunden haben, ist nichts los. Auch die Ratchadamri Road habe ich so leer noch nie gesehen. Nach einen Stop in einem Amazon Cafe, die es inzwischen auch in Bangkok vermehrt gibt, erkunden wir noch den Pratunam Markt. Leider werden dort gerade ganze Blöcke abgerissen, mein Sohn wollte bestimmte Unterhosen, die ich dort schon mehrmals gekauft habe, den Händler gibt es leider nicht mehr. Wir fahren zurück zum Hotel und relaxen etwas am Pool, den wir für uns allein haben. Am Nachmittag fahren wir mit dem Boot (leider auch wieder mit dem E-Boot, da wir auf die orange Linie wieder lange hätten warten müssen) nach Chinatown. Wir laufen durch die Gassen zur Ong Ang Walking Street, dort soll noch ein Straßenfest stattfinden. Auch die Gassen, wo man sich sonst nur durchschieben konnte, sind recht leer, was dort mal angenehm ist. Das Fest ist etwas enttäuschend, auch hier ist wenig los, es gibt einige Stände, wir essen eine Kleinigkeit. Grundsätzlich kann man dort aber nach dem Trubel von Chinatown ganz nett sitzen, muss man mal zu normalen Zeiten nochmal hin fahren. Wir fahren mit dem Taxi zurück zum Hotel und essen wieder an „unserem“ Foodcourt. Abends gibt es noch ein Feuerwerk, was wir vom Hotelfenster sehen können.Gegen 21 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Da meine Freundin noch nicht online eingecheckt hat, müssen wir lange warten, bis sie dran ist, weil bei vielen Passagieren die Papiere anscheinend nicht vollständig oder ok sind, überall wird noch etwas rausgekramt, telefoniert usw. Bei ihr ist alles ok, es interessiert sich Niemand für den 2 PCR-Test oder die Morchana App. Wir verabschieden uns, ich fahre mit Airport Rail Link und BTS zum Hotel zurück, wo ich gegen 1 Uhr wieder ankomme und ins Bett falle. Der Rückflug von Martina verläuft pünktlich und problemlos, in Doha hat sie genug Zeit zum umsteigen, sie landet am Sonntag pünktlich in Berlin und wird da von Freunden abgeholt.
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