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Thailand trotz Corona
Silke:
13.02.22
Heute hieß es Abschied nehmen von Khao Kho. Allerdings mit der Gewissheit wieder zu kommen. Wirklich eine sehr zu empfehlenswerte Gegend abseits vom internationalen Tourismus.Früh lag noch Nebel über den Bergen, der sich aber schnell lichtete. Über kleine Nebenstraßen (Calimoto funktioniert da super) ging es durch schöne Mittelgebirgslandschaft nach Chum Phae, wo wir für die nächsten 2 Nächte ein Zimmer im The Cheewin Hotel & Convention für 27 € pro Nacht gebucht hatten.Unterwegs gab es an einem Stand leckeres gegrilltes Hähnchen und Papayasalat.Wir kamen am Nachmittag an und verbrachten den erst mal am Pool. Abends gingen wir zu einem Markt, wo es aber wieder nur kaltes Essen zum mitnehmen gab. Zum Restaurant im Hotel hatten wir keine Lust, also gab es eine Nudelsuppe an einem der Stände vor dem Hotel.
Silke:
14.02.22
Heute versuchte Jörg zum 2. Mal, seinen obligatorischen PCR Test machen zu lassen. Er ging dafür zum Chum Phae Hospital, wo er auch recht schnell dran kam. Die kannten sich mit den rosa Zetteln aus. Allerdings war es eine aufwendige Diskussion, bis er dem Mitarbeiter klar machen konnte, dass er das Ergebnis per Mail haben wollte, um nicht nochmal hinzumüssen. Die wollten unbedingt, dass er am Nachmittag wieder kommt, um das Ergebnis zu erfahren. Am Ende machte er dem Mitarbeiter aber klar, dass er nicht nochmal hinkommt und am Nachmittag bekam er das negative Ergebnis per Mail. Wir fuhren dann über kleine Straßen zum Ubolratana Stausee bzw. versuchten wir es. In einem kleinen Ort hielt Jörg an und meinte, es kämen komische Geräusche vom Hinterrad. Wir fanden auch schnell die Ursache, er hatte sich einen Nagel eingefahren. Was tun? Er rief den Vermieter an, der ihm sagte, er soll den Reifen reparieren lassen. Zum Glück gab es in ca. 10 km Entfernung eine Reifenwerkstatt. Also ganz langsam dort hingefahren in der Hoffnung, dass der Nagel drin bleibt und die Luft hält. Machte er, und 15 Minuten später und 100 Baht „ärmer“ konnten wir wieder fahren. Der eingebrachte Pfropfen hielt auch noch den restlichen Urlaub lang und wird wohl heute noch damit rumfahren.Am Stausee gab es kleine schwimmende Restaurants, wo man toll sitzen konnte. Man hätte auch baden gehen können, aber ich hatte keine Lust, mich aus dem Motorradsachen zu pellen und Jörg ist eh keine Wasserratte. Wir aßen lecker, sehr zu empfehlen. Am Nachmittag ging es noch ein wenig durchs Land. In einem Dorf wurden wir am Eingang angehalten, es gab wohl einen Coronafall und da hätten wir gar nicht durchgedurft (wenn wir das richtig verstanden haben). So tun, als wenn man nichts versteht hilft dann aber meist doch und wir wurden durchgelassen.
Abends gab es dann nur eine Kleinigkeit auf dem Markt.
Silke:
15.02.22
Heute ging es weiter zum Banraisanuk Resort. Das hatten wir für 2 Nächte für knapp 40 € pro Nacht gebucht, allerdings ging das nur telefonisch. Nette kleine bunte Hütten auf Stelzen, typisch Thai. Auch hier ging die Verständigung wieder nur per App, es gab ausschließlich thailändische Touris. Es hatte auch einen kleinen Pool, aber zum baden war es zu kalt und regnerisch.Wir fuhren erst wieder über kleine Straßen zum Hotel, mussten dann regenbedingt eine Pause machen und am Nachmittag ging es nochmal auf eine kleine Tour. Von heute gibt es tatsächlich nur 1 Bild.
Silke:
16.02.22
Heute ging es wieder der Nase nach einfach durch die Landschaft. Zufällig fanden wir nach einem Hinweis an der Strasse einen Lotussee, Wooden bridge, Thung Bua Daeng, Ban Maklua. Man konnte sich da mit einem Boot für 100 Baht ca. 1 Stunde durch die Lotusblüten mit einem kleinen Boot staaken lassen. Leider waren die Lotusblüten nicht aufgeblüht, der Bootsführer erklärte uns mit Gesten, dass die nur bei Sonnenschein aufblühen und wir hatten ja wieder mal dicke Wolken. Trotzdem eine nette Tour, wenn auch die An – und Abfahrt über unbefestigte Lehmstraßen nicht so toll war.Abends fanden wir noch ein Restaurant am Khuean Bon See. Wir waren kurz vor 18 Uhr da, und eigentlich sollte es um 18 Uhr schließen, aber der Besitzer ließ und trotzdem noch hinsetzen und wir konnten lecker essen mit Blick auf den See, über dem inzwischen der Mond aufging. Die Rückfahrt war dann etwas abenteuerlich, über eine unbefestigte unbeleuchtete „Straße“. Zum Glück kam ein Auto und fuhr dann langsam vor uns her, so dass wir etwas mehr sahen.
Paula:
Die Bootstour über den Seerosensee finde ich total klasse, Idylle pur ^-^
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