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Wüste und Mee(h)r - Jordanien 2022
Silke:
14.10.22
Nach dem Frühstück liehen wir uns heute einen Schnorchel und eine Maske im Tauchcenter, was dem Hotel angeschlossen ist, für 3 JOD.
Heute war ein Strandtag angesagt.
Erst mal ging es ins Wasser zum schnorcheln. Das Wasser war angenehm warm und sauber. Allerdings war der Zugang sehr steinig, so dass wir froh über unsere mitgenommenen Badeschuhe waren. Man konnte auch tatsächlich einige Korallen und viele bunte Fische im „Hausriff“, was ca. 50 m entfernt vom Strand begann, sehen.
Da es am Strand keine Liegen gab, setzten wir uns nur eine Weile dort hin, um das Treiben zu beobachten. Den restlichen Tag verbrachten wir am Hotelpool, weil es dort bequeme Liegen gab. Zwischendurch gingen wir nochmal schnorcheln und aßen wieder an dem Restaurant, wo wir gestern waren.
Am späten Nachmittag fuhren wir nach Aqaba. Der Verkehr war dort etwas wuselig, aber nicht schlimm. Am Abend wurde es dann etwas schlimmer, aber immer noch gut machbar ohne Stress. Wir bummelten durch die Altstadt und das dortige Marktviertel. Lohnte sich aber nicht wirklich, es gab viele Läden mit Kleidung aus China, einige Souvenirläden und ein paar Läden mit Werkzeugen, Elektronik, Geschirr usw.. Auch der Gemüsemarkt war klein. Eigentlich sollte es Freitags noch den Souk by the Sea geben, aber den gab es leider nicht mehr.
Wir aßen leckeren Fisch in einem kleinen Restaurant in der Altstadt und kauften leckere Baklava. Dafür gibt es in ganz Jordanien extra Läden in jedem kleinen Ort.
Gegen 21 Uhr waren wir wieder im Hotel zurück.
Kleines Fazit: Aqaba lohnt sich nicht, kann man sich sparen. Wer schnorcheln mag, kann einen Tag dort verbringen, das ist ganz nett. Vom Strand sollte man nicht viel erwarten.
Heute gibt es tatsächlich nur 1 Foto.
Christina:
Schade, dass der Strand nicht so toll war, aber ihr seid ja eher wegen der Wüste nach Jordanien gereist, da war das vermutlich verschmerzbar.
Silke:
15.10.22
Nach dem Frühstück ging es heute weiter nach Petra.
Die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden mit einigen kleine Pausen. Wir hielten unterwegs einfach neben einer Landstraße, um unseren Kaffee zu trinken, weil wir nichts zum hinsetzen fanden. Alle Autos, die vorbei kamen, fuhren langsam oder hielten an und fragten, ob wir Hilfe brauchten.
Die Landschaft war sehr vielfältig, wir kamen erst an den Ausläufern des Wadi Rum vorbei, dann gab es viele bunte Felshügel, später wurde es etwas eintöniger, bei Wadi Musa wurde es wieder farbenfroher. Fast überall könnte man einfach loswandern.
Wir wollten nicht in Wadi Musa übernachten, wo sich der Eingang zu Petra befindet, sondern lieber etwas außerhalb Ruhe haben. Daher hatte ich in Little Petra im Little Petra Heritage Village ein Zimmer für 90 JOD für 3 Nächte gebucht. Wir mussten dadurch zwar immer ein paar Kilometer fahren, aber die Fahrt ging durch tolle Landschaft und von unserer Unterkunft hatten wir einen tollen Ausblick.
Wir konnten bei der Ankunft gleich einchecken und wurden mit Tee versorgt.
Nach einer kurzen Pause liefen wir noch nach Little Petra. Es gibt dort auch ein paar nette Felsbauten. Da man dort keinen Eintritt zahlen muss, kann man das für 1 bis 2 Stunden machen, wenn man Zeit hat. Wieder zurück an der Unterkunft wurden wir wieder mit Tee versorgt.
Dann fuhren wir zum Abendessen nach Wadi Musa. Es gibt dort Unmengen Restaurants, wir suchten uns eins aus, wo wir zu zweit für ca. 20 JOD gut aßen.
Susan:
Hi,
ein Tag mit Schnorcheln und Relaxen fände ich auch nett. Doch mittlerweile brauche ich für's letztere auch eine Liege ;)
Little Petra ist schon mal ein netter Auftakt für die Schluchten und Felsbauten ;D
Christina:
Little Petra sieht auf jeden Fall schonmal interessant aus.
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