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Nach 2,5 Jahren und 6 Umbuchungen – USA 2022

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Ilona:
7. Tag

Von Las Vegas nach Washington, Utah

Kraftorte

Nachdem am Morgen das Gepäck verladen war, checkten wir aus und standen danach überpünktlich am Eingang vom Garden Buffet. Beim Frühstück ließen wir uns jedoch nicht ganz so viel Zeit, denn es sollte endlich nach Utah gehen  :happy2:.

In Mesquite machten wir einen kurzen Stopp an der Tankstelle, tankten aber nur für 30 $, damit es bis St. George reicht.

Die rasante Fahrt durch die Virgin River Gorge ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. 





Wir fuhren durch St. George und bogen auf den Highway 18 ab. Von dort sind es noch ca. 18 Meilen bis ins Dammeron Valley.

Kurz vor dem markanten Vulkankegel von Veyo, bogen wir links in die Lower Sand Cove Road ab.



Da stehen sogar Kilometerangaben auf dem Schild.



Die Dirtroad war gut zu befahren und schon von weitem sahen wir unser Ziel, doch das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.



Parkplätze gibt es kurz nach dem Überqueren des Creeks auf der linken Seite.



Nicht weit davon beginnt der Lower Sand Cove Trailhead.



Man sucht sich einfach einen Weg hinunter in die Wash.



Dort geht es erst ein Stück nach rechts, bevor links ein Pfad nach oben abzweigt.

Im weiteren Verlauf ist kein Weg erkennbar und Steinmännchen gibt es nur wenige.

Es geht über Felsen,



und durch Sand,



stetig nach oben.



Allerdings führte uns das GPS zwischendurch etwas in die Irre, denn hier wäre der Aufstieg zu steil gewesen.



Wir gingen wieder ein Stück zurück und auf der linken Seite den Bergrücken nach oben.



Oben angekommen erwartete uns eine kleinere Vertiefung.



Kurz danach standen wir vor The Vortex aka The Bowl.



Das Loch ist ziemlich tief, da sollte man keinesfalls hineinfallen.





Kurz danach gibt es noch eine kleinere Schüssel



sowie ein paar Felsknubbel auf der Spitze.



Als wir ins Tal schauten, winkte uns ein Wanderer und rief. Er wollte wissen, wie wir da hochgekommen sind.

Mary stand übrigens hinter den weißen Felskuppen in der Mitte des Bildes.





Das ist sowas von schön dort und ähnelt Yant Flat. Wer dem tiefen Loch die Bezeichnung The Vortex gegeben hat, wissen wir nicht. Den Ausdruck kennt man von Sedona und dort werden damit Kraftorte bezeichnet. Jedenfalls kostet es schon ein bisschen Kraft bis man angekommen ist, aber Bowl = Schüssel trifft es wohl eher.

Die Wanderung war so ganz nach unserem Geschmack und nach knapp zwei Stunden waren wir wieder beim Parkplatz.

Wir fuhren nach St. George zum Golden Corral. Der junge Mitarbeiter an der Kasse berechnete uns den Seniorenpreis :gruebel: . Was müssen wir gealtert sein. Anscheinend ist die tiefe Schüssel in den Bergen nur ein Jungbrunnen, wenn man hineinfällt :totlach:.
 
Für insgesamt 21,53 $ inklusive Getränke ließen wir es uns im Büffetrestaurant schmecken. Das Angebot und die Qualität haben allerdings sehr nachgelassen. Wie die bei den derzeit hohen Lebensmittelpreisen den Laden trotzdem am Laufen halten können, erschließt sich mir nicht.

Nach dem Essen fuhren wir zum Pioneer Park, einem Naherholungsgebiet oberhalb von St. George. Hier laden vor allem die Einheimischen in der Freizeit ihre Batterien wieder auf.



Dort gibt es einen Botanischen Garten, den wir allerdings vernachlässigten. Wir steuerten die Redrocks entlangs der Einbahnstraße an.

Uns interessierte der schmale Slot Canyon, durch den sich höchstens Kinder oder die Außerirdischen Chuck und Larry aus der Area 51 durchzwängen können.



Oberhalb sind ein paar Felsbögen. Um dorthin zu gelangen, verzichteten wir auf das Klettern und gingen stattdessen auf der Straße ein Stück zurück. Hier führt ein ausgetretener Pfad nach oben.









Von hier hat man einen guten Blick auf die Stadt.



Ein Abstecher zum Pioneer Park mit mehr (Botanischer Garten) oder weniger Zeit (nur rote Steine) ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Anschließend fuhren wir auf der Interstate nach Washington und checkten dort im Best Western Settlers Point ein. Das Hotel ist ziemlich neu und sehr stylisch. Die Zimmer sind groß, hell und zeitgemäß. Das Bad verfügt über eine Dusche. Das Beste ist aber der Außenbereich mit dem Fireplace.





Die Amerikaner sitzen wohl ungern abends im Freien und deshalb hatten wir den Außenbereich für uns alleine. Wir chillten auf dem Sofa und tranken gekühlten Zinfandel.

Das Hotel ist empfehlenswert, denn es war die beste Unterkunft der ganzen Reise. Es gibt nur einen Kritikpunkt: Die Fenster kann man keinen Spalt öffnen. Da es sehr stickig im Zimmer war, stellten wir die Klimaanlage auf Automatik. Die schaltete sich in der Nacht ab und zu an und Heiko erkältete sich. Den hartnäckigen Husten brachte er noch als Souvenir mit nach Hause. 

Übernachtung: Best Western plus Settlers Point, Washington (UT)

Preis: 92,65 $ inkl. Tax

Susan:
Cool, ihr habt die Bowl gefunden  :thumb: 
Ich habe die Beschreibung von jemanden aus St. George, bisher sind wir aber noch nicht dazu gekommen. Ein Paar aus dem WoMo-Forum hatte es wohl versucht, die Schüssel aber letztlich nicht gefunden.
Der Pioneer Park schaut ja auch interessant aus; ohje noch mehr auf der Liste  ;)

20$ für den Red Rock Canyon finde ich auch zuviel, gut wenn man da den Annual Pass hat  ^-^

Rainer:

--- Zitat von: Ilona am 04. Februar 2023, 21:50:12 ---Am Lake Powell bezahlt man 30 Dollar, obwohl es nicht mehr viel zu sehen gibt.
--- Ende Zitat ---

*grübel* *grübel* - Lake Powell - Du meinst in Page am Staudamm diese "Marina"?! Da waren wir vor Urzeiten mal drin, keine Ahnung, was das damals gekostet hat. Gefühlt war das sowieso nur eine großer Bootanleger oder so?!


--- Zitat von: Ilona am 04. Februar 2023, 21:50:12 ---Ich bin schon gespannt, wann der Annual Pass Preis angepasst wird.

--- Ende Zitat ---

Das wundert mich auch schon seit Jahren, wieso der stabil auf 80$ bleibt. Der ist mal vor vielen Jahren umbenannt worden (der hieß irgendwie anders davor, ich glaube einfach nur "National Parks Pass") und von 50$ auf 80$ verteuert worden. Das könnte ca. 2005 gewesen sein. Und seitdem hält er tapfer seinen Preis. In der Zwischenzeit sind mindestens die ganz großen Parks (Grand Canyon, Yosemite, Yellowstone, Arches, Zion, Bryce) mächtig im Preis angezogen. Die waren alle mal bei 20$. Wenn ich richtig informiert bin (und das ist auch schon wieder ein alter Stand, ich war ja zuletzt 2019 drüben), dann kosten die ganz großen inzwischen 35$. Da ist man ja nach drei Parks schon über dem Annual Pass. Und wenn man sich den Pass mit einer 2. Partei teilt, dann ist man schon beim 2. Park über dem Preis des Jahrespasses.

Von mir aus darf das gerne weiter so bleiben....

Ilona:

--- Zitat von: Susan am 05. Februar 2023, 12:14:43 ---Cool, ihr habt die Bowl gefunden  :thumb: 
Ich habe die Beschreibung von jemanden aus St. George, bisher sind wir aber noch nicht dazu gekommen. Ein Paar aus dem WoMo-Forum hatte es wohl versucht, die Schüssel aber letztlich nicht gefunden.
--- Ende Zitat ---

Wir hatten nur die Koordinaten vom tiefen Loch und beim Rest machten wir es wie die Pfadfinder.

Heiko hat einen Track aufgezeichnet. Interessierte dürfen sich gerne bei mir melden.


--- Zitat von: Susan am 05. Februar 2023, 12:14:43 ---Der Pioneer Park schaut ja auch interessant aus; ohje noch mehr auf der Liste  ;)
--- Ende Zitat ---

Obwohl wir schon einige Male in St. George waren, wussten wir vom Pioneer Park nichts. Irgendwann sah ich Bilder in einem Reisebericht und da wanderte er schnell auf die Liste.

Wenn ihr Zeit habt, würde ich euch zuvor den Besuch des Red Hills Desert Garden empfehlen. Der kostet keinen Eintritt und es gibt einen künstlichen Slot-Canyon. Da Halloween vor der Tür stand, waren dort gruselige Puppen mit Bewegungsmelder installiert. Ich hatte zwar Bilder mit dem Phone gemacht, aber wahrscheinlich gelöscht. 


--- Zitat von: Susan am 05. Februar 2023, 12:14:43 ---20$ für den Red Rock Canyon finde ich auch zuviel, gut wenn man da den Annual Pass hat  ^-^
--- Ende Zitat ---

Der Pass lohnt sich auf jeden Fall.

Ilona:

--- Zitat von: Rainer am 05. Februar 2023, 13:38:33 ---
--- Zitat von: Ilona am 04. Februar 2023, 21:50:12 ---Am Lake Powell bezahlt man 30 Dollar, obwohl es nicht mehr viel zu sehen gibt.
--- Ende Zitat ---

*grübel* *grübel* - Lake Powell - Du meinst in Page am Staudamm diese "Marina"?! Da waren wir vor Urzeiten mal drin, keine Ahnung, was das damals gekostet hat. Gefühlt war das sowieso nur eine großer Bootanleger oder so?!
--- Ende Zitat ---

Richtig, es handelt sich dabei um den Scenic Drive zur Marina mit jeweiligem Kassenhäuschen kurz nach dem Glen Canyon Dam und von der anderen Richtung.



Dazu kommen wir am nächsten Reisetag. Ich bitte um etwas Geduld.


--- Zitat von: Rainer am 05. Februar 2023, 13:38:33 ---
--- Zitat von: Ilona am 04. Februar 2023, 21:50:12 ---Ich bin schon gespannt, wann der Annual Pass Preis angepasst wird.

--- Ende Zitat ---

Das wundert mich auch schon seit Jahren, wieso der stabil auf 80$ bleibt. Der ist mal vor vielen Jahren umbenannt worden (der hieß irgendwie anders davor, ich glaube einfach nur "National Parks Pass") und von 50$ auf 80$ verteuert worden. Das könnte ca. 2005 gewesen sein. Und seitdem hält er tapfer seinen Preis. In der Zwischenzeit sind mindestens die ganz großen Parks (Grand Canyon, Yosemite, Yellowstone, Arches, Zion, Bryce) mächtig im Preis angezogen. Die waren alle mal bei 20$. Wenn ich richtig informiert bin (und das ist auch schon wieder ein alter Stand, ich war ja zuletzt 2019 drüben), dann kosten die ganz großen inzwischen 35$. Da ist man ja nach drei Parks schon über dem Annual Pass. Und wenn man sich den Pass mit einer 2. Partei teilt, dann ist man schon beim 2. Park über dem Preis des Jahrespasses.

Von mir aus darf das gerne weiter so bleiben....
--- Ende Zitat ---

Das stimmt, die Besuchermagnete kosten mittlerweile 35 $ Eintritt. Auf dem U.S. Park Pass steht America the Beautiful Annual Pass.

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