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Unterwegs auf der schwäbischen Alb
Silvia:
Der Vorteil wenn man in den Ferien nicht auf langer, großer Tour ist: Man hat Zeit Freunde zu besuchen, so kam es das ich dann gleich ein paar Tage im Nachbarbundesland verbrachte.
So gibt's hier jetzt einen kleinen Bericht von einem Kurztrip auf die schwäbische Alb (eigentlich würde ich in die schwäbische Alb schreiben, aber ich wurde von dort ansässigen Freunden aufgeklärt, das es AUF heißt)
Am Anreisetag bin ich nur noch kurz zum Naturdenkmal Drackensteiner Wasserfall
:read2: Der Wasserfall fließt über weitgehend bemooste Ablagerungen von Kalktuff, sie und die Terrasse haben sich im Laufe von Jahrhunderten akkumuliert. In der mächtigen Kalktuffterrasse befinden sich, wie geologisch üblich, mehrere „Primärhöhlen“.
Interessant fand ich vor allem die Kalktuff-Gebilde etwas seitlich davon
Übernachtet hab ich während der Zeit im Zelt auf einem Campingplatz
Ilona:
Hallo Silvia,
bin AUF der Alb mit dabei :adieu:,
--- Zitat von: Silvia am 04. Februar 2023, 14:45:15 ---Übernachtet hab ich während der Zeit im Zelt auf einem Campingplatz
--- Ende Zitat ---
aber ich übernachte zwischen gemauerten Wänden :zwinker:.
Ich hoffe, das war kein Wintercamping in den Weihnachtsferien?!
Susan:
Hi,
wir waren grad erst kurz in der Gegend, für Erkundungen war es aber viel zu kalt. :frier: Daher komme ich gern mit auf die Alp. Hoffe auf dem Campingplatz ist auch Platz für ein WoMo ^-^
Der Wasserfall ist schon mal ein netter Auftakt.
Silvia:
--- Zitat von: Ilona am 04. Februar 2023, 15:08:52 ---Ich hoffe, das war kein Wintercamping in den Weihnachtsferien?!
--- Ende Zitat ---
Nein, bin diesmal nur sehr spät mit dem Bericht dran. :verlegen: Ich war im August dort.
--- Zitat von: Susan am 05. Februar 2023, 12:23:13 ---wir waren grad erst kurz in der Gegend, für Erkundungen war es aber viel zu kalt. :frier: Daher komme ich gern mit auf die Alp. Hoffe auf dem Campingplatz ist auch Platz für ein WoMo ^-^
--- Ende Zitat ---
Klar, hat da auch ein WoMo Platz :-)
Es geht auch gleich weiter
2. Tag Geologie und Geschichte
Ich lasse mich vormittags erst mal treiben, da ich noch Zeit habe, bevor ich mich mit den anderen treffe.
Wirklich planlos kurve ich durch die Gegend und komme zum/an den Albtrauf mit herrlichem Blick auf Limburg
:read2: Albtrauf bezeichnet den nordwestlich ausgerichteten Steilabfall der Schwäbischen Alb.
Die Limburg ist der Hausberg der Stadt Weilheim an der Teck, ein kegelförmiger Berg vulkanischen Ursprungs Der Gipfel erhebt sich fast 200 m über die Umgebung.
Nach der Geologie kommt Geschichte dran, der Heidengraben liegt auf dem Weg und ich mache einen kurzen Abstecher
:read2: Der Heidengraben war ein im 1. Jahrhundert v. Chr. genutztes keltisches Oppidum. Die Anlage gilt als größte keltische Siedlung Mitteleuropas. Ursprünglich bezeichnete der Begriff nur die Überreste der Befestigung des Oppidums, die noch heute als Wall sichtbar sind und deren Herkunft erst Anfang des 20. Jahrhunderts geklärt werden konnte. Das Oppidum hatte einen äußeren und einen inneren Befestigungsring, innerhalb des letzteren lag die Siedlung, die als Elsachstadt bezeichnet wird.
In der Nähe gibt es weitere Spuren der Kelten, aber mich zieht es weiter. Es gibt hier noch jünger Hinterlassenschaften.
Ich spaziere am Albtraufrand entlang, mit tollen Ausblicken über das Land ... und zur Burg
Die Burg Hohenneuffen ist die Ruine einer großen Höhenburg auf dem 745,4 m hohen Festungsberg, einem Weißjurafelsen am Rande der Schwäbischen Alb. Dieser stellt eine strategisch günstige Lage am Albtrauf dar.
Hier sieht man sehr gut den Albtrauf ... rechts bzw. links noch die Höhenzüge der Schwäbischen Alb und nach vorne plattes Land
Auch von der anderen Seite macht die Burg was her
Nach Geschichte wird es wieder Zeit für Geologie und so spaziere ich noch zum Vulkanembryo Molachsee
Es handelt sich um eine maarähnliche Mulde rundlichen Umrisses (Durchmesser ca. 120 Meter), in deren Ostteil sich eine flache, zeitweise wassergefüllte Vertiefung (Durchmesser ca. 35 Meter, Tiefe ca. drei Meter) befindet. Die Mulde mit der Vertiefung stellt den Anschnitt eines kleinen, nur im Miozän aktiven Vulkans dar und entstand durch Nachsacken des Schlotinhaltes.
Ein weiterer Abstecher geht noch zur kleinen Ruine Sulzburg
Schöner Ausblick auf Lenningen
Eigentlich wollte ich dann noch hoch zur Burg Teck, bin aber nur bis zum Parkplatz Hohenbohl gekommen und habe nur von dort die Aussicht auf die Burg und über das Land genossen
Gemütlich gondel ich zurück zum Campingplatz
Ilona:
Jetzt bin ich sehr erleichtert, dass wir nicht :frier: müssen.
Geologie geht immer und die Silberdistel ist sehr fotogen :thumb:.
Obwohl es von uns bis zur Schwäbischen Alb nicht so weit ist, war ich dort nur als Schülerin im Landschulheim und in der Bärenhöhle.
Um Stuttgart herum staut es sich meistens und deshalb meiden wir die Strecke.
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