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Pleiten, Pech und Pannen - ein Traumurlaub in der Schweiz!?
Horst:
Pleiten, Pech und Pannen - ein Traumurlaub in der Schweiz!?
Ein kurzer Fotobericht bei dem es durchaus hoch hinaus geht - und so mancher Tiefschlag lauert.
Ursprünglich wollte ich von den 9 Tagen in der Schweiz Ende Mai/Anfang Juni, nur ein paar Fotos zeigen und was zu den Preisen schreiben – nun schreibe ich doch ein paar Worte zum jeweiligen Tagesablauf dazu, wenn auch keinen klassischen Bericht … den Umständen/Ereignissen geschuldet.
Hinweis: 1 Schweizer Franken (1 CHF) = 1,04 Euro (Zeitpunkt der Reise)
Bei den Bergbahnen kommt immer eine Parkgebühr dazu die je nach Parkdauer durchschnittlich zwischen 5 und 9 CHF liegt (entweder per Münzen oder App bezahlbar, leider ganz selten mit Karte, dafür aber manchmal auch an der Kasse der Bergbahn)
Es gibt diverse Ermäßigungspässe, die aber auch nicht gerade billig sind und sich meines Erachtens nur lohnen, wenn man pro Tag mehr als eine Bergbahn fährt oder gar noch weitere öffentliche Verkehrsmittel (Bahn) nutzt.
Gästekarten der Unterkünfte sorgen auch für Verbilligungen in dem Kanton wo sich die Unterkunft befindet, also immer schön mitnehmen.
1.Tag, Samstag 27.5.2023
Von Nürnberg über Lindau fahren wir hinüber in die Schweiz und nach Morschach im Kanton Schwyz, um mit der Seilbahn in den autofreien Ort Stoos zu gelangen und von dort mit einer zweiten offenen Seilbahn hinauf auf 1920 m ü. M. zum Fronalpstock (Kosten für Berg und Talfahrt komplett 1 Person = 52 CHF)
Alternativ gibt es hier auch von Schwyz nach Stoos die steilste Standseilbahn der Welt (da war uns aber der Trubel zu groß).
Von oben am Fronalpstock hat man einen herrlichen Blick auf die Seenlandschaft des Vierwaldstätter- und Urnersees...
... wobei der Blick heute von Nebel und Dunst getrübt wird.
Ein Stück laufen wir Richtung Gratweg.
Etwas später in der Saison kann man hier eine tolle Tour mit 3h laufen z.B. Klingenstockbahn hoch (aktuell noch nicht möglich) Gratweg zum Fronalpstock und mit der Gondel wieder runter.
Bevor ein größerer Abstieg erfolgen würde (den wir dann wieder zurück müssten, weil die Bergabfahrt vom gegenüberliegenden Klingenstock ja leider noch nicht geöffnet ist) drehen wir um ...
... und gehen zurück zum Fronalpstock.
Irgendwann haben wir genug gesehen und fahren nach Buochs am Vierwaldstättersee, wo wir ein hübsches Apartment mit direktem Zugang zum Aufzug im Apartment gemietet haben, von dessen Terrasse man einen tollen Blick in die Gegend hat.
Von meinem Mobilfunkanbieter Congstar hatte ich für die Schweiz einen Datenpass gebucht. Die Schweiz nimmt nicht am Roaming der anderen europäischen Länder teil. Leider funktioniert das Internet mit dem Handy nicht, obwohl das Handy LTE Empfang anzeigt und sich in ein Netz eines Schweizer Anbieters einwählt. Unzählige Telefonate mit Congstar und diverse Versuche werden von mir durchgeführt (bei sowas entwickle ich Ehrgeiz) u.a. mit dem Menü für Zugangspunktnamen (APNs), von dem ich vorher gar nicht wusste, dass es existiert. Dabei stellt sich heraus, dass
a) viele technische Mitarbeiter*innen keine Ahnung haben
b) die ganze Geschichte leider nicht funktioniert
c) es komischerweise bei meiner Freundin auch über Congstar funktioniert (dazu später am vorletzten Tag noch mal was)
Irgendwann am späteren Abend gebe ich für heute auf und bin halt tagsüber offline. Nicht schlimm für Navigation & Co haben wir ja wenigstens das Handy meiner Freundin. Eventuell probiere ich es morgen noch mal falls mir noch eine Idee kommt.
Ü: Apartment in Buochs, Kanton Nidwalden am Vierwaldstättersee, 180 € pro Nacht
Rainer:
--- Zitat von: Horst am 23. Juni 2023, 13:07:57 ---und so mancher Tiefschlag lauert.
--- Ende Zitat ---
Oh je, das hört sich ja wieder mal "klasse" an. Du hast ja schon manches "Reiseabenteuer" erlebt. Ich bin gespannt.
--- Zitat von: Horst am 23. Juni 2023, 13:07:57 ---(bei sowas entwickle ich Ehrgeiz)
--- Ende Zitat ---
Ich doch auch. Wieso hast Du mich nicht gefragt? Ich würde jetzt noch einen Tipp abgeben: in Deinem Handy ist/war das sog. "Datenroaming" bzw. dort das "Internationales Roaming" deaktiviert. Das ist eine eigene Einstellung (irgendein Unterpunkt bei den Einstellungen für die SIM), womit man nicht generell Roaming abstellt (deswegen konnte sich das Handy einwählen), aber außerhalb von Deutschland wird der Datentransfer blockiert. Das würde alles erklären, beim Handy Deiner Freundin war diese Einstellung wahrscheinlich aktiviert, weswegen sie mit den sonst gleichen Daten surfen konnte.
P.S.: Beim Xiaomi Redmi Note 8 Pro (das hast Du oder Deine Freundin) ist der Punkt unter Einstellungen -> SIM-Karten & Mobile Netzwerke -> Erweiterte Einstellungen (ganz nach unten scrollen für diesen Punkt) -> Datenroaming -> Internationales Roaming. Ich habe dort die Einstellung "Immer" gewählt. Per Default ist das oft auf "Niemals". Bei mir gibt es auch noch die Möglichkeit "Nur bei Ausnahmen", ich habe aber keine Erfahrung, wie und wo diese Ausnahmen definiert werden. Wahrscheinlich wird man bei der Verbindungsaufnahme gefragt oder so.
Horst:
Hallo Rainer,
soooo einfach war es nicht. ;)
Ob Roaming eingeschaltet ist oder nicht habe ich natürlich sofort kontrolliert. In Österreich hat es bei der Durchfahrt in bzw. aus der Schweiz ja auch geklappt und natürlich auch in Spanien im April.
Rainer:
--- Zitat von: Horst am 23. Juni 2023, 15:06:08 ---Hallo Rainer,
soooo einfach war es nicht. ;)
--- Ende Zitat ---
Schade. Wobei das (je nach Handy) gar nicht so einfach ist, weil diese Einstellung ziemlich weit unten ist. Es ist ja auch nicht die allgemeine Roaming Einstellung (die gibt es zusätzlich), sondern nur Datenroaming.
Ohne Zugriff auf das Handy ist es natürlich noch schwerer. Ich bin gespannt, ob es sich noch auflöst... (es kann auch ein falsch konfigurierter VPN sein, oder irgendein "Sicherheitstool", oder, oder....). Man kann auch den Traffic pro Tag beschränken, wenn das auf Null steht, geht auch nichts. Oder vielleicht beim falschen Provider eingewählt? Der falsche APN ist es (glaube ich zumindest) nicht, das ist der Name des Einwahlservers. Der heißt inzwischen bei fast allen Providern einfach nur "internet".
Ich habe auch mal geschaut, ob es das sog. "LTE Band" sein kann (die "Bänder" sind verschiedene Wellenlängen der benutzten Funkfrequenzen), aber die Schweiz verwendet standardmäßig das LTE Band 20, das ist auch in Deutschland das Standardband und dann hättest Du schon in Deutschland Probleme gehabt. Speziell dieses Band 20 wird allerdings in Asien nicht verwendet, deswegen bei den ersten "Chinahandys" tatsächlich ein Problem. Inzwischen bauen die Chinesen aber diese LTE Bänder auch alle ein. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass Schweiz (im Gegensatz zu Österreich und Spanien) nicht zu EU gehört, vielleicht hast Du auch da irgendeine Einstellung (vielleicht auch bei Congstar? Das geht theoretisch auch beim Provider), die Daten außerhalb der EU unterbindet. Dann ist es besonders hilfreich, wenn die Congstar Mitarbeiter (in guter Telekom Tradition) keine Ahnung haben.
Als "Zwischenlösung" hättet Ihr das Handy Deiner Freundin als HotSpot einrichten können und Du wählst Dich via WLAN dort ein. Im Auto kein Problem, aber beim Spazieren dürft Ihr Euch nicht zu weit voneinander entfernen.... (wobei das mal eine spannende Frage wäre, wie weit reicht das WLAN zwischen zwei Handys draußen?).
Susan:
Hallo Horst,
da schaue ich doch gern rein. Der Titel ist ja etwas abschreckend ;) doch die ersten Bilder sind umso besser
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