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Spätsommer auf der "Insel der Schönheiten" - Korsika 2.0

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Christina:
Die Gegend sieht auch bei dunklen Wolken wieder sehr schön aus, aber auf dem Roller nass werden, stelle ich mir sehr unangenehm vor. Zum Glück hattet ihr es dann nicht weit zum Campingplatz.

Susan:
19. September  Marine di Porto

Heute strahlt wieder die Sonne vom Himmel. Sehr gut, da können wir eine Leine spannen und unsere Sachen hoffentlich endlich trocknen.  ::)

Unsere Platznachbarn - sie haben einen kleinen Wohnwagen – waren gestern mit dem Auto in Calvi. Da hat es wohl so geschüttet, dass das Wasser die Straße entlang gelaufen ist.

Ansonsten unternehmen wir heute wenig.  Am Nachmittag rollern wir die knapp 2 Kilometer hinunter an die Küste nach Marine di Porto. Dort bummeln wir ein wenig umher, schauen nach möglichen Bootstouren und Restaurants für heute Abend.


nördliche Promenade



Wir queren die felsige Halbinsel zur Promenade an der Flussmündung.


Blick auf den Strand


hiesiger Genueser Turm
den wir schon 2015 erklommen und besichtigt haben.

Über die Fußgängerbrücke geht es hinüber an den Strand.





Kersten hat schon wieder Lust zu Baden, mir hat die Dusche gestern erstmal gereicht  ;) Danach kehren wir auf einen Drink in eine der Bars am Flussufer ein.

Wir spazieren zurück auf die andere Flussseite und studieren nochmal die Speisekarten der Restaurants dort.







Wir sind schon wieder am nördlichen Ende des Ortes angelangt, als Kersten auffällt, dass er meinen Helm in der Bar vergessen hat  ::) Also wieder retour. Das gibt mir die Gelegenheit von der Brücke aus den Sonnenuntergang zu verfolgen.


rot leuchtende Felsen







Als die Sonne fast verschwunden ist, tauchen hinter dem Turm plötzlich Schwärme von Vögeln auf. Ähnliches hatten wir schon mal in der Provence erlebt.



Passend zum Nachholen des Hochzeitstag-Essens gehen wir schließlich ins Restaurant Le Romantique  ^-^ Dort können wir schön auf der Terrasse sitzen, es gibt sowohl leckere Fisch wie Fleischgerichte. Wie genau meine Dorade betitelt wurde, habe ich mir nicht gemerkt. Obwohl ich sonst kein Reisfan bin, war auch das Risotto sehr lecker.






Turm abends

Christina:
Das ist aber auch ein sehr nettes Örtchen und ihr hattet schönes Nachmittags- und Sonnenuntergangslicht.

Silv:
Kastanien Crepes  :sabber:  Ich liebe Kastanien!

Mir gefällt es, wenn direkt neben dem Meer gleich Berge sind  :)

Susan:
20. September Spelunca Schlucht bis Ponte a Zaglia

2015 hatte Kersten hier ja Magen-Darm-Probleme und konnte diese bekannte Wanderung auf Korsika nicht mitgehen. Zeit das Nachzuholen  ;) Mit dem Roller fahren wir wieder über Ota bis zu der Doppel-Straßenbrücke. Hinter der zweiten Brücke geht es links auf den alten Maultierpfad, der bis nach Evisa hinauf führt.

Kurz geht es am Fluss entlang, dann ein Eckchen bergauf.


Straßenbrücke


mehr Steine als Wasser



Oben sehen wir dann Warnschilder, dass die Wanderung gesperrt wäre. Es gab wohl im letzten November einige Erdrutsche und es bestünde immer noch Steinschlaggefahr.  :(  Kersten ist sauer, dass das nicht gleich am Anfang des Weges stand. Wir lesen etwas genauer, kratzen unsere Französischkenntnisse zusammen und nehmen Google-Übersetzer zu Hilfe. Offenbar gilt die Sperre nur für das Teilstück von unserem geplanten Ziel hinauf nach Evisa.
Wir können also den steinigen Weg fortsetzen; immer mal wieder auf und ab.  Vom Fluss sehen wir kaum etwas, mehr die umliegenden Berge.

 

 

Ein, zwei Paare kommen uns entgegen und diese Gesellen, die den Weg etwas leichtfüßiger bewältigen als wir  ;)





Wir beobachten die putzigen Ziegen ein Weilchen







So richtig schluchtig ist es wohl nur auf Flusshöhe. Ob dort Canyoneering Führungen lang gehen, haben wir nicht herausgefunden. Eine Engstelle hat unser Weg aber auch  ;) 

 

Schließlich erreichen wir die alte Genueser Brücke


Ponte a Zaglia


Spuren der Erdrutsche ?

Auf gleichem Weg gehen wir zurück. Es sind am Rand einige Erklärungstafeln aufgebaut, leider entweder beschmiert oder arg verblasst.



Beliebt ist diese Wanderung auch wegen der Badegumpen im Fluss. Wir haben versucht, die wieder zu finden, an der Colin und ich seinerzeit gebadet haben. Ist schwer zu sagen, momentan zu wenig Wasser im Fluss. Hier - mit Brücke in Sicht - könnte es gewesen sein

 

Wir werfen noch einen Blick von der einen Brücke in Richtung Porto und der anderen Brücke auf den zweiten Gebirgsbach.

 

Mit Colin bin ich noch weiter flussab zu einer weiteren Genueserbrücke gewandert, doch heuer finde ich den Zuweg nicht. Egal, Kerstens Knie brauchen eh eine Pause.

Nachmittags wollen wir eigentlich noch eine Bootstour machen; die Calanche vom Wasser aus sehen. Gestern konnten wir ja beobachten, wann die Boote so ablegen. Dummerweise haben die heute aber scheinbar einen anderen Fahrplan. So haben wir das verpasst  :(

Zum Sonnenuntergang marschiere ich hoch zum Pool. Vor allem nochmal versuchen die - wie wir jetzt wissen - Taubenschwänzchen besser abzulichten. Doch leider hat irgendwer in den letzten Tagen die schöne Blütenhecke abgeholzt; keine Blüten, keine Falter. Immerhin versöhnt der schöne Sonnenuntergang.







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